Also ich glaube, hier machen es sich manche zu einfach und es zuckt automatisch wieder der "Böse-USA-Zeigefinger" 
Auch ich habe Bedenken, dass der Machtwechsel in der Ukraine tatsächlich rechtlich legitimiert ist, und die Übergangsregierung somit unrechtmäßig im Amt wäre, aber:
Dies zu bewerten und für klare rechtliche Verhältnisse zu sorgen ist nicht die Aufgabe der USA, der EU oder Russlands, sondern die interne Angelegenheit eines souveränen Staates selbst.
Russland hat das Machtvakuum ausgenutzt und durch die Besetzung der Krim Fakten geschaffen mit der Begündung es müsse die russischsprachige Bevölkerung schützen. Sorry, seit der Diskussion um das Sudetenland 1937 habe ich selten so einen Blödsinn gehört und wohin dies geführt hat, wissen wir alle.
Zitat
Original geschrieben von Goyale
Putin muss befürchten, dass eine später regierende Opposition auch z.B. einfach mal so das Abkommen mit Rußland hinsichtlich der Stationierung der Flotte bricht.
Dieses Argument würde ich durchaus ebenfalls so sehen, wenn es einen begründeten Anlass gegeben hätte, an der Einhaltung der "Charkower Vereinbarung", die noch bis 2042 gilt, zu zweifeln. Niemand der Übergangsregierung hat dieses Abkommen je in Frage gestellt.
Die Krim werden sich die Russen wohl nicht mehr nehmen lassen - es bleibt jedoch für die Ukraine zu hoffen, dass es nicht zum Bürgerkrieg oder "Stellvertreterkrieg" kommt. 