X3 im Alltag
Fazit nach einem Tag X3:
1. Sprachwahl
1.1. Spracherkennung gut, erkennt Ziffern und Namen sehr zuverlässig.
selbst bei Nebengeräuschen wie Radio oder Auto erkennt das Gerät die Anweisung.
1.2. Geschwindigkeit der Spracherkennung, für den wirklichen Alltagsgebrauch läuft die Erkennung der einzelnen Ziffern zu langsam.
1.3 Anrufe können nicht über die PTT des Headsets beendet werden, wodurch trotz Sprachsteuerung der Griff zum Gerät machmal notwendig wird.
1.4 Die Steuerung durch Hotline-Servicemenüs ist durch Benutzung der virtuellen Tastatur möglich.
2. Display ( beim X3 in Silver Black)
Es war mir vorab bekannt, dass das getönte Displayglas bei dieser Ausführung Probleme hervorruft, aber nicht wie groß diese sind.
Das Display lässt sich im Freien bei Tageslicht fast NICHT oder nur schwer ablesen, selbst wenn die blaue Beleuchtung eingeschaltet ist lässt sich das Display im Freien nur schwer ablesen.
Wie kann ein Gerät in dieser Form eine Entwicklungsabteilung nur verlassen?
3. Menüführung
Wer Siemens Menüs kennt, kennt auch die Menüführung der Xelibris
(Anmerkung: Das Gerät wurde in englischer Konfiguration geliefert, und musste erst angepasst werden. Der in der Bedienungsanleitung erläuterte Menüpunkt Einstellungen ist in der Software als Setup verankert, welches zu Verwirrung führen könnte.)
4. Empfangsqualität
Es mag an meinem Gerät liegen aber ist der Empfang ob mit Halskette oder ohne nicht gerade überweltigend. Auch traue ich der Empfangsanzeige nicht so ganz, oftmals ist nur ein Balken im Display, eine Verbindung lässt sich aber dennoch in guter Qualität aufbauen. Selten hat das Gerät die Verbindung gänzlich verloren. ( verwendeter Anbieter Vodafone)
5. Verbindungsqualität
Die Sprachqulität ist am Gerät selber sehr gut. Die Freisprecheinrichtung könnte etwas lauter sein. Bei Verwendung des Headsets ist die Sprachqulität leider sehr schlecht. Ich vermute, das eine mangelnde Abschirmung zwischen Antenne und Headset hierfür der Grund ist.
6. Sonstiges
SMS können empfangen und auch ohne Aufwand gelesen werden.
Das Erstellen eigener Texte ist zur Not möglich, aber umständlich.
Das Gerät benutzt ausschließlich den SIM-Karten Speicher.
Ausserdem speichert das X3 nur ca. 40 Sprachwahlnamen, was bei einem großen Telefonbuch nicht gerade viel ist. Hier ist aber zu bedenken das die Software die einzelnen Kommandos ausseinander halten muss und bei steigender Anzahl dieses immer aufwendiger und fehlerträchtiger wird.
FAZIT:
Wenn man auf SMS ( von MMS will ich hier gar nicht sprechen) verzichten kann so ist das Gerät vom Prinzip her über die Sprachwahl im Alltag zu bedienen.
Da aber das Display im Freien nur schlecht oder gar nicht abgelesen werden kann, ist das Gerät wie es heute erhältlich ist fast nicht zu gebrauchen.
Siemesanier
PS: Nicht eine Person mit der ich Sprach kannte die Marke Xelibri, ganz zu schweigen hätte jemand bei dem Teil auf ein Handy getippt.
Ist schon erschreckend wie bei Xelibri derzeit das Marketing läuft!
Ob wir wohl eine zweite Kollektion sehen werden?