Beiträge von mungojerrie

    Nein, es kommt nur auf die Menge an Daten an, die du überträgst. Die Reaktionszeit von EDGE und GPRS ist gleich - du hast also keine kürzeren Pings. Wenn du dann eine Mail abfragst und nur den Header herunterlädst, wartest du hauptsächlich auf die Reaktionszeit und nicht auf die Daten. Da bringt EDGE eigentlich nichts.


    Wenn du natürlich richtige HTML Homepages ansiehst, dann ändert sich das Bild. Dann wartest du 0,5 Sekunden auf die Reaktion und 6, 7 bis die Daten geladen sind. Dann ist es natürlich spürbar.


    Die bisherigen Beobachtungen von mir im e-plus Netz waren die, dass EDGE, wenn es denn geschaltet ist, tatsächlich schneller ist als GPRS. Es bleibt zu hoffen, dass sich das nicht ändert ;)

    Bei VoIP ist gerade das Gegenteil der Fall. Verbindungen kommen zu Stande, werden aber nicht gebillt. Habe Anfangs der Monats einige CH-Mailboxen angerufen via VoIP. Bis heute ist weder etwas vom Onlineguthaben abgezogen worden noch etwas im EVN aufgetaucht.


    Edit: solved, tut wieder.

    In den FAQ steht doch eindeutig drin, dass der Werber und der neue Kunde (=Geworbene) einen Voucher bekommen. Wieso richtet sich das nicht an den Geworbenen?


    Sobald du telefonierst, wird der Voucher zugestellt. Ob man es einfacher machen könnte, in dem man die SIM Karte direkt mit 10 Euro ausstattet, mag sein. Nur dürfte das technisch schwer zu realisieren sein, da dann das Verkaufsystem direkt an den Kontoserver gekoppelt werden müsste. So reicht es aus, auf einen Trigger im EVN zu warten.

    Auch Neukunden können FAQ lesen :rolleyes:


    Man kann bei solomo einiges kritisieren - berechtigt kritisieren. Aber jetzt noch einen Strick daraus zu drehen, wie das KwK realisiert ist, ist doch arg übertrieben. Lass dich mal bei klarmobil anwerben - da muss der Werber sich erstmal bei einem Drittdienstleister registrieren, um überhaupt was zu bekommen.

    Jetzt scheinen mir noch Störungen und Tarifänderungen durcheinander gewürfelt zu werden.


    Tariferhöhungen nur per *100# zu kommunizieren ist ein Unding und raubt sämtliches Vertrauen. Ich gehöre da auch zu den solomo Tarifanpassungsbetroffenen, weil eine meiner wichtigsten Destinationen plötzlich 20 cent/min mehr kostet. Mitgeteilt wurde mir das nicht. Auf dieser Basis ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht möglich.


    Allerdings muss man auch sehen, dass das keiner am Markt kommuniziert. o2s unsägliche Nebenleistungspeinlichkeit ist da ein wunderbares Beispiel. Nur da dürfen sich Mobilfunker nicht wundern, wenn sie als die am wenigsten vertrauenswürdige Branche gilt und die Kunden entsprechend verrückt spielen.


    Ähnlich wie bei den Qualitätsstufen gibt es dann nur noch zwei Privatkundengruppen: die Discounter-Cent Pfuchser, die sich am Markt auskennen, und sofort den Anbieter wechseln, wenn einer 7,9 statt 8 cent bietet. Daneben dann noch die 1-Euro-Handy Leute, die nach der ersten Rechnung alles machen, ausser zu telefonieren.


    Hier sehe ich Chancen, wirklich dagegenzusteuern. Wenn man in den Massenmails klar hinweist, neue Preisliste ab x.y.z und dem Kunden etwas Zeit gibt,die Preisliste auch zu lesen, sehe ich Potential, sich als Servicedienstleister zu positionieren. Die meisten Kunden werden das dann trotzdem nicht lesen, im Falle eines Streits oder Nachfrage, kann man dann aber klar sagen: hey, wir haben es dann kommuniziert. Du warst damit Einverstanden, als Entschädigung buchen wir dir trotzdem 50 cent (entspricht 10 Minuten intern) auf und gut.


    Umgekehrt ist es jedoch mit den Störungen. Kunden akzeptieren keine Störungen. Das erlebe ich in meinem Hauptberuf täglich. Wenn solomo ins Kundenweb reinschreibt, dass Bulgarien unerreichbar ist, dann ziehen die Kunden weg - ich würde sogar wetten, vor allem die Kunden, die nie in Bulgarien sind oder dorthin telefonieren. Umgekehrt auf Serviceanfragen gar nicht oder schlecht zu reagieren, ist schlicht dumm. Wenn der Kunde hallo sagt, muss man irgendwas zurück sagen. Sei es nur "da ist nix". Das vermisse ich einfach.

    hrgajek


    Jetzt mal ernsthaft: Ehrlichkeit verkauft sich nicht.


    Wenn solomo ehrlicherweise auf die Webseite schreiben würde, unsere SMS Empfangsberichte sind bei SMS ins Ausland garantiert immer falsch, wäre das für Neukunden etwas: abschreckend.


    Das würde wirklich nur dann Sinn machen, wenn alle Anbieter gezwungen werden, dies zu machen. Bei o2 hat mal der Multicard-HLR Rauchzeichen von sich gegeben. Das Resultat war, dass meines Wissens nach 60.000 Kunden nicht erreichbar waren. o2 hat dies relativ offen kommuniziert und sich bei allen betroffenen Kunden entschuldigt.


    Das Resultat war ein mieses Image der Multicard. Als ich damals, kurz danach selber auf Multicard umstieg, haben meine Kollegen an der Uni zu mir nur gesagt, dass ich nicht erreichbar sein möchte.


    Ehrlichkeit schadet also. Umgekehrt wäre es, müssten alle Netzbetreiber ihren Status und know errors/problems öffentlich zugänglich machen. Dann wäre es fair. Aber auch hier geht es dann mit der Frage der Granularität weiter. Melde ich nur offensichtlich Fehler oder alle?


    Ich würde mich mal als sehr ambitionierten User von Mobilfunk bezeichnen. Bei mir schwirrt ein Firmen Blackberry im Haus, ich habe Dual-SIM Handys, Tri-SIM Handys genutzt, gehe unterwegs in Netz, freue mich über EDGE im e-plus Netz, beantworte Mails mit dem Handy etc. Nur das beispielsweise von Timeslot geschilderte Problem hatte ich noch nie. Das mag jetzt daran liegen, dass ich es nicht bemerkt habe oder dass meine Handys einfach nicht "gut" genug sind. Datenverbindung PLUS Sprachtelefonie geht im GSM Netz eigentlich nicht parallel. Das dürfte - Spekulation meinerseits - nur UMTS betreffen. Und ich habe kein UMTS Handy.


    Nur was würde es jetzt bedeuten, wenn solomo eben schreiben würde, Daten und Sprache gleichzeitig tut nicht (immer)? Das würde denjenigen, der vielleicht mal in die Datenwelt reinschnuppern will, abschrecken. Also kauft er nichts von solomo - obwohl er dieses Problem im Regelfall wohl nie bemerken würde bzw. womöglich gar nicht betroffen ist / sein kann.


    Von den Netzbetreibern - sofern wir noch welche in Deutschland haben - würde ich mir grundsätzlich mehr Ehrlichkeit erhoffen. Das könnte beispielsweise bei realistischen Netzabdeckungskarten anfangen. Die sind teils dermassen schlecht, dass man sie für nichts gebrauchen kann. Da hat man laut Karte Inhouseabdeckung und vor Ort hat selbst ausserhalb von Gebäuden kein Gerät auch nur "0 Striche Empfang".


    Wenn es zu mehr Ehrlichkeit kommt, dann muss diese Ehrlichkeit reguliert sein. Sonst ist der Ehrliche auch in diesem Gebiet wieder der Dumme. Und das kann eigentlich nicht sein.