Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von happiestalive
    Schimmel als baulichen Mangel?
    Stell ich mir schwierig vor


    Natürlich kann es baulich bedingte Mängel geben die eine Schimmelbildung begünstigen und somit unter die Gewährleistung des Bauunternehmers fallen würden.


    Allein das zu beweisen wird schwierig werden. Ein Anwalt selbst kann da auch erstmal nicht viel machen - außer über einen Gutachter zu gehen um feststellen zu lassen woran es denn nun tatsächlich liegt.


    Ein Erstgutachten für Schimmel eines Bausachverständigen dürfte je nach Region so um die 300-400,- € Kosten insofern wäre es wohl durchaus eine Überlegung wert das Geld zunächst zu investieren um dann ggf. weitere Schritte einzuleiten. Bezahlt werden müsste - auch wenn das irgendwann vor Gericht geht - der Gutachter sowieso erstmal egal wie ein mögliches Urteil später ausfällt. Von daher spielt es keine Rolle ob das Gutachten vor oder nach dem Termin beim Anwalt gemacht worden ist.

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    Original geschrieben von 08a_a


    Bei Kim Schmitz steht es noch nicht fest, es wird sich noch zeigen.


    Wenn Du schon Haar spalten willst:


    KS ist ein bereits mehrfach verurteilter Betrüger (KTG konnte sich aus einer Verurteilung rauskaufen). Insofern steht es bei KS in diesem konkreten Fall noch nicht fest - aber wenn die Behörden nur halb so gut gearbeitet haben wie die Plagiatswiki-Jäger ist das wohl mehr nur eine Frage der Zeit.


    Und damit sich das hier nicht alles nur im Kreis dreht - selbst dem Staranwalt wird die Sache wohl zu heikel:


    http://computer.t-online.de/me…elassen/id_53406628/index

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    Original geschrieben von Gallium
    Ich wollte damit prinzipiell darstellen, dass es eine sehr große Zahl von Fällen gibt, bei denen es gar keinen Schaden für die Rechteinhaber gibt.


    Quod erat demonstrandum oder so ähnlich...
    Genauso wenig wie es der Musik- und Filmindustrie nicht gelingen wird auf den Cent genau zu belegen wie viel Verlust sie durch Filesharing etc. tatsächlich erleiden wird es der anderen Seite nicht gelingen zu "beweisen" das überhaupt kein Schaden eintritt weil natürlich nur alle sich die Sachen zum Test runterladen und wenn sie gefallen dann auf jeden Fall auch offiziell kaufen...



    Und Du hast es nicht als "Hier ist kein Schaden entstanden..." dargestellt sondern so wie Du es rübergebracht hast war es nichts anderes als eine lahme Rechtfertigung das eigene rechtswidrige Verhalten zu verteidigen. Aber damit soll es an dieser Stelle auch gut sein. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden was er für richtig oder falsch hält, man darf sich dann aber eben auch nicht lauthals beschweren wenn es wie in diesem Fall dann halt mal böse nach hinten losgeht.

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    Original geschrieben von 08a_a
    Was für eine Gerechtigkeit erwartest du nun und was für einen Vergleich willst du zwischen diesen völlig unterschiedlichen Fällen ziehen?


    Die Fälle liegen zu unterschiedlich, als das sie zum Vergleich oder zum reinwaschen KTGs taugen ;)


    Nochmal langsam zum mitlesen:


    1.) Niemand will KTG hier irgendwie reinwaschen (ich zumindest nicht) - hier scheinst Du ja fast schon ein KTG-Trauma entwickelt zu haben.


    2.) KTG begeht eine Urheberrechtsverletzung von Werken die kaum jemand wirklich interessiert und wird auch speziell dafür von über 80 Personen bei der Polizei angezeigt und von Tausenden im Internet verbal verprügelt.


    Kim Schmitz begeht massive Urheberrechtsverletzungen, vielfach stellen sich dieselben Internetuser die KTG für den gleichen Verstoß "gebasht" haben nun auf die Seite von DotCom und sagen: "Ist doch alles nicht so schlimm, hat ja keinem wehgetan..."


    Und das sind nun mal zwei vollkommen unterschiedliche Maßstäbe für ein und dieselbe Straftat - nicht mehr oder weniger sollte damit zu ausdruck gebracht werden

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    Original geschrieben von Jannis71
    Der Schmitz hat aber nichts geklaut. Wenn du jemandem einen Song per Email schickst ist dann auch dein Emailanbieter Schuld wenn du keine Rechte an dem Lied hast?


    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Lies Dir mal die Anklageschrift genauer durch - wenn die Behörden auch nur die Hälfte von dem beweisen können was da drin steht wäre Diebstahl wohl noch das kleinst Vergehen von Kim & Co.

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    Original geschrieben von 08a_a
    Man kann den überführten Betrüger und Gutmenschen K.T.v.u.z.G. , der mit geleckten Haaren das höchste Amt anstrebte mit niemandem vergleichen, auch wenn es einige immer wieder anführen und die Sache noch heute beschwichtigen wollen.


    DR Kimble hat seinen Titel nicht durch die Raubkopien auf seinen Servern verliehen bekommen.


    Der Titel hatte auch keinerlei Vorteil bei seinem beruflichen Werdegang. ;)


    Darum geht es doch überhaupt nicht. Egal ob einem KTG nun besonders unsympathisch gewesen ist oder nicht ist es nun mal Fakt das in einem Fall wg. Verletzungen von Urheberrechten eine riesige Welle geschoben wird (ob zu Recht oder Unrecht muss jeder für sich selbst entscheiden) und in anderen Fällen wird das ganze bagatellisiert und man will nicht verstehen wieso von behördlicher Seite hier Gegenmaßnahmen ergriffen werden.


    Und wenn man schon im Netz über "Betrüger" richtet sollte man eben für alle den gleichen ethischen und moralischen Maßstab anlegen.


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    Original geschrieben von Gallium
    Du verkennst den bei weitem häufigeren Fall, dass man eben nicht weiß, ob der Film/Song überhaupt gefällt.


    Hierfür kann man sich den Song entweder bei Amazon, Itunes oder sonstigen Anbietern vorab im Netz schon mal anhören - und nein ich muss nicht den kompletten Song 12x gehört haben um entscheiden zu können ob er mir gefällt oder nicht. Ansonsten laufen auf einschlägigen Radio- und TV Sendern ebenfalls genug "Hörproben".


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    Die Mehrzahl der 'Sauger' in meinem Bekanntenkreis schaut erst einmal, ob es sich lohnt, dafür einen Familiensatz Kinokarten zu kaufen. Da ist die Qualität logischerweise auch erst mal nebensächlich.


    Auch hierfür gibt es eine tolle Erfindung: Nennt sich Trailer und ist in guter Qualität auch schon vor dem eigentlich Filmstart erhältlich. Der Anteil der Sauger die sich erst in minderer Qualität einen Film anschauen um danach tatsächlich noch ins Kino zu gehen wird wohl verschwindend gering sein - und wenn dann geht man doch wieder nur in die Blockbuster und die anderen Filme die eh schon kaum wirtschaftlich laufen lässt man links liegen. So kann man natürlich auch den Markt bereinigen...



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    Ein wesentlicher Teil der 'illegalen Inhalte' besteht auch aus TV-Mitschnitten, die die Sender selbst ja seit kurzem nicht mehr länger als ein paar Tage anbieten dürfen (auch so ein Schwachsinn, da ich dafür ja mit meinen GEZ-Gebühren bezahlt habe)
    ...und was ist mit Fernsehsendern, die Du bei Dir nicht empfangen kannst?
    ...und dann gibt's da noch die Filme, die es sonst nirgends gibt. Such mal beispielsweise die ersten beiden originalen Auftakt-Filme von 'Kampfstern Galactica'. Ich hätt's sogar gekauft - gibbet aber nich ....ausser bei...naja, Du weißt schon ;)


    Hier reicht ein simples: "Ja und?"
    Ich hätte gern einen neuen Ferrari für 5.000,- € - ach den gibt es nicht na ja kein Problem lass ich mir halt einen klauen... Es entscheidet immer noch der Rechteinhaber wie und ob er sein Produkt vermarkten möchte. Mag sein das mir die Art und Weise nicht zusagt, dass ist aber noch lange kein Rechtfertigungsgrund entsprechende Rechte zu verletzen.


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    Es gibt auch eine nicht unbeträchtliche Zahl von Mitbürgern (ca.8Mio) in unserem, ach so reichen Land, die sich Kino niemals leisten können, aber nach einem harten 8-Stunden-Tag im CallCenter (beispielsweise) einfach auch mal entspannen wollen/müssen.


    Jetzt kommen mir aber fast die Tränen...
    Auch hier wieder: Ich will eine Leistung oder etwas haben - kann es mir aber nicht leisten und nehme es mir deswegen auf andere illegale Weise? Gibt einen schönen Ausdruck dafür nennt sich Diebstahl. Wie würdest Du das finden wenn Dein Nachbar der sich nach einem harten 8 Stunden Tag trotzdem keinen PC/Laptop leisten kann ein Auge auf Deinen Rechner geworfen hat und sich den in einem günstigen Moment dann einfach aneignet? Schließlich hat er ja auch das Recht mal vor dem Bildschrim entspannen zu dürfen.


    Entspannung vor dem TV Schirm kann man auch mit relativ aktuellen Filmen für 50 Cent am Tag legal aus der Videothek haben.

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    Original geschrieben von Meilow
    Vor allem die Pause für Werbung und Wetter um Bully dann nochmal 30 Sekunden reden zu lassen. :rolleyes: Da hätte man auch vor dem Wetter die Sendung beenden können.


    Dann hätte sich das Publikum ja aber die teuer verkaufte Werbung nicht mehr angeschaut. ;)
    Diese Unsitte hat man eben von den privaten Sendern übernommen - dort ist es ja schon lange üblich eine Serie/Sendung kurz vor dem Ende (Stichwort "Cliffhanger") noch mal zu unterbrechen nur um dann nach der Werbung noch mal 30 Sekunden zurückzuspulen und 15 Sekunden Endsequenz zu zeigen (ok ggf. noch "Und das passiert nächste Woche").

    Na wie schön das wir hier auch Experten für neuseeländische Staats-, Straf- und Verfassungsrecht bei TT haben... *seufz*


    Das Territorialitätsprinzip interessiert zugegebenermaßen die USA in vielen Bereichen relativ herzlich wenig - wer aber so dämlich ist wie die Herren von Megaupload einen Server in den USA (Virginia) zu betreiben der liefert den Behörden damit ja sogar noch eine Steilvorlage, denn für Straftaten gilt nun mal nach allgemeinem und internationalen Rechtsverständnis, dass das Land auf dessen Gebiet die Straftat verübt worden ist auch die Möglichkeit haben muss diese verfolgen zu lassen - unabhängig davon welche Staatsbürgerschaft der Täter hat oder wo auf der Welt er sich gerade verkriecht. (Und wenn die neuseeländische Polizei vor der Tür steht sich mit einer illegalen Waffe in einem Panic Room zu verkriechen zeugt auch nun nicht gerade von gesundem Menschenverstand oder der inneren Überzeugun nichts unrechtes getan zu haben...).


    Und ja die Summe die von den US Behörden als etwaiger Schaden für die Rechteinhaber proklamiert werden sind mit Sicherheit überzogen keine Frage, genauso ist aber das pawlowsche Verhalten einiger Befürworter solcher Tauschbörsen schlicht lächerlich.


    Wenn ich einen Song oder einen Film so schlecht oder uninteressant finde das ich ihn nicht im Kino sehen will oder nicht mal bereit bin die 50 Cent in der Videothek oder die 79 Cent bei Itunes zu bezahlen warum zum Geier muss ich ihn mir dann irgendwo illegal saugen - denn für umme schaut oder hört man sich das dann doch gern an?


    Wer sich über die gebotene Qualität (oder eben das fehlen derselben) echauffiert sollte bedenken das eine Verbesserung nur eintritt wenn eben solch qualitativ minderwertiges Zeug komplett mit Ignoranz gestraft wird. Solange auch so vermeintlicher Schund massenhaft gedownloaded wird ist das doch ebenfalls nur wieder die Steilvorlage für die Industrie hier mit dem Finger auf die Filehoster zu zeigen getreu dem Motto: "Wenn der Song x-Millionen Mal für lau runtergeladen wird kann er ja gar nicht so schlecht sein wie immer behauptet wird..."
    Verweigert man aber den Machern jegliche "Anerkennung" in dem die Ware in die Läden und kostenpflichtigen Downloadportalen sprichwörtliche versauert ohne das durch die Hintertür der Kram doch massenhaft verbreitet wird erst dann wird dort ggf. ein Umdenkprozess starten und sowohl das Angebot als auch die Art ver Vermarktung überdacht werden.


    Ganz davon ab zeigt diese ganze Kiste mal wieder Bipolarität der Internetgemeinde:
    Bei der Causa Guttenberg machten sich hunderte auf die Suche nach etwaigen Plagiaten (was im Ergebnis ja auch nichts anderes als ein Urheberrechtsverstoß gewesen ist) und es haben sich eine Vielzahl von Leute erblödet KTG auch noch wg. solcher Verstöße offiziell anzuzeigen.


    Wo ist denn hier - wenn man denn so argumentieren wollte wie es hier vielfach getan wurde - der materielle Schaden für die Autoren der Werke bei denen sich KTG bedient hat? Normalerweise hätte sich doch kein Mensch für die Aufsätze und Bücher über diese stinklangweilige Thematik interessiert noch wird die Doktorarbeit von KTG auch nur einen Menschen davon abgehalten haben sich dieses Buch zu kaufen. (Vielmehr müsste man hier ja eher mal durchrechnen wie viel Geld die Autoren der Vorlagen jetzt durch die ganze Äffäre mehr gemacht haben weil sich überhaupt mal jemand für ihre Publikation interessiert.)


    Oder wie hätte der aufgebrachte Internetmob reagiert wenn KTG vor die Presse getreten wäre und gesagt hätte: "Ja ich habe abgeschrieben, dass habe ich allerdings in den USA getan und nicht hier in DE - Ihr könnt mir also gar nichts ÄTSCH..."


    Insofern sollte man Urheberrechtsverletzungen nicht immer nur dann hochstilisieren wenn es einem gerade in den Kram passt und bagatelisieren wenn es einem ungelegen ist (weil man so ab und an doch gern auch selbst was saugt...).

    Auch hier die übliche Gegenfrage:


    Wo liegen die persönlichen Präferenzen? Strand, Kultur, Entertainment (Freizeitparks)...?
    Sonst kann man da nicht wirklich was zu sagen.


    Und was den Wagen angeht:
    Glaubensfrage - wer sich nicht gerade auf das Abenteuer bei "Rent A Wreck" o.ä. einlassen möchte sondern bei einer der großen Firmen buchen will kann das imho auch schon von hier aus machen, preislich nicht wirklich viel teurer und teilweilse sogar besser wenn es um Pakete mit 2tem Fahrer und erster Tankfüllung sowie den Versicherungen geht.

    Re: Re: Re: Schlecker insolvent


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    Original geschrieben von 1160
    Das Konzept war permanentes Wachstum, also so viele Neueröffnungen wie möglich. Eine bestimmte Anzahl an neuen Filialen "finanziert" eine bestimmte Anzahl an bestehenden. Weil Ware dann günstiger eingekauft werden kann, Logistikkosten sinken usw. Genau deshalb musste es in jedem Dorf eine Filiale geben und in der Stadt alle paar Meter eine. Das Ziel war nicht das sich jede einzelne Filiale trägt, sondern dass in Summe jedes Jahr mehr verdient wird, was übrigens auch ziemlich lange funktioniert hat.


    Ja aber auch bei derartigen Konzepten muss man eben Bedenken das Wachstum endlich ist. Insofern war dieses Konzept schon eigentlich vor 4 Jahren tot, in den letzten zwei Jahren wurde dann endlich gegengesteuert und die ersten hundert Filialen in der Fläche dichtgemacht.


    Bleibt abzuwarten ob man das Ruder jetzt noch mal rumreißen kann oder ob man sich durch das Klammern an die falsche Unternehmensausrichtung nicht langfristig und endgültig ins Aus befördert hat.


    Und wenn man bei einigen liest Stolz darauf zu sein nicht zu Schlecker zu gehen aber im gleichen Atemzug den Einkauf bei DM zu erwähnen hat schon echt was humoristisches. Getreu dem Motto: Solange die Bild noch nicht schlecht über ein Unternehmen berichtet hat muss da ja alles Tip Top sein...