ZitatOriginal geschrieben von caoz
das mit den Erfahrungen im Healthcarebereich würde man, nach Aussage einer anderen Firma, schon hinbekommen. Das würde Marvecs aber schliesslich im Vorfeld prüfen.
Sorry natürlich erzählen solche Firmen so etwas, schließlich wollen die ja sich ihren billigen Nachwuchs heranzüchten und da wäre es unvorteilhaft wenn man gleich im Vorfeld abbügelt.
Aber die Schnittmenge von dem beruflichen Hintergrund eines Sozialarbeiters für den Pharmabereich sehe ich hier auch bei weiter Auslegung der Zulassungvoraussetzungen nicht oder hast Du Kenntnisse in Biochemie und Arzneimittelrecht?
(EDIT: Hatte den BW im Gesundheitswesen überlesen, hier mag es sein dass man es irgendwie mit Hängen und Würgen hinbekommt die Voraussetzungshürde zu überspringen, zur Sinnhaftigkeit der Ausbildung gilt aber trotzdem das u.s.:)
Und auch wenn ich es wiederhole: Sich heute als Pharmareferent "weiterzubilden" ist nicht wirklich sinnvoll, der Markt ist mehr als überlaufen. Die DL bilden trotzdem fröhlich weiter aus - Anfänger sind ja schön billig und können beliebig ersetzt werden. Hierzu empfehle ich auch mal hier reinzuschauen: http://www.pharmaberater.de und dort einfach mal die Stimmung zu diesem Thema aufnehmen.
Zitat
Mir ist klar, dass ein großer Teil des Einkommens als Verkäufer erfolgsorientiert ist. Das ist nachvollziehbar und i.O. Allerdings haben normale "Verkäufer" auch ein Fixum, damit zumindest Wohnkosten etc. gedeckt sind. Mit einer Existenzangst im Nacken kann ich nicht "gut" verkaufen, sondern muss zwangsläufig unkoscher agieren. Das kann und will ich nicht, denn was ich mache, möchte gut machen.
Das ein angemessenes Fixum gezahlt wird, ist auch nicht ungewöhnlich.
Ist nicht böse gemeint, aber mit einer derart "naiven" Einstellung solltest Du den Vertriebsbereich dann doch lieber meiden. Ein Vertriebler wird eben nicht dafür bezahlt, dass er zum Kunden geht dort ein nettes Gespräch führt, einen Kaffee trinkt und dann ohne Abschluss wieder nach Hause geht. Insofern gehört es in dem Job einfach dazu sich immer ein wenig im Grenzbereich zu bewegen da sorgt schon der Druck vom RL und der Gehaltscheck am Monatsende für. Geld lässt sich dort nur verdienen wenn Du auch verkaufst, selbst wenn man einen Job mit Minimalfixum hat der zumindest Miete und Lebensunterhalt deckt - diesen Job bist Du schneller wieder los als Du gucken kannst, wenn die Verkaufszahlen nicht stimmen. Niemand behält einen Verkäufer der nur mit dem Fixum nach Hause geht und sonst keine Zahlen liefert.
Ist er gut in seinem Job ist es für MA und AG eine "win-win" Situation, die Zahlen stimmen er verdient gutes Geld und der AG ist happy. Stimmen die Zahlen nicht (und zwar nicht nach den Maßstäben was Du als MA als "gute Zahlen" erachtest sondern es gilt was Dein RL für gut hält) gibt es massiven Druck und zwangsläufig musst Du Dich von der Haltung "Ich verkaufe dem Kunden nur das was wirklich gut für ihn ist..." verabschieden. Du verkaufst nicht das was der Kunde braucht oder will sondern das was Du im Angebot hast und davon möglichst viel.
Insofern setzt eine Vertrieblertätigkeit "unkoscheres" Verhalten im Prinzip schon voraus, denn Du wirst sicherlich nur ein einziges Mal von Deinen RL treten und sagen: "Ich hätte dem Kunden zwar die Menge XY aufschwatzen können, aber eigentlich braucht er das nicht wirklich insfoern habe ich keinen Abschluss getätigt..." denn spätestens beim zweiten Mal ist Deine Beschäftigung für dieses Unternehmen dann beendet.