Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von stanglwirt
    praktisch steht sowas überhaupt nicht schriftlich im vertrag.


    Womit man dann nach der Zahlung einer - wie auch immer man dass dann nennt - Prämie längerfristig in die Gefahr der "betrieblichen Übung" begibt wodurch für den AN ein Rechtsanspruch auf diese Zahlung entsteht - egal was der AG sich eigentlich dabei gedacht hatte.


    Jaja dann zahlt man eben nur unter dem Vorbehalt der Freiwilligkeit etc. pp.... schon klar, Fakt ist doch nun mal einfach: Wer bei uns in DE als AG Mitarbeiter beschäftigt tut einfach gut daran wenn er alles was mit dem Arbeitsverhältnis zu tun hat möglichst sauber schriftlich im Vertrag fixiert. Alles was da so nebenbei gemauschelt wird kann im Streitfall immer sehr schnell zum Bumerang werden und am Ende hat man damit doch nur unnötig Ärger.


    Wie bereits geschrieben: Prämen (oder Weihnachtsgeld) dürfen ja auch bei Krankheit gekürzt werden, solange man es eben sauber dokumentiert hat. Warum also irgendwelche Krücken konstruieren wenn es auch alles legal und ordentlich geht?

    Re: Touareg II 3.0 TDI



    Nein ist alles in bester Ordnung, heute hat jeder ja irgendwie Geld zu verschenken... *SCNR*


    Um es kurz zu machen: Wenn ein Geschäft zu gut klingt um wahr zu sein, dann ist es meistens auch so. Keiner (auch nicht wenn er "dringend" Geld braucht) verkauft ein Fahrzeug so deutlich unter dem offensichtlichen Marktwert. Auch die Nummer "bin verreist" komme aber gern vorbei passt da bestens ins Bild.


    Im besten Fall ruft er dann vor Ort einen überhöhten Preis auf und drängt dich dazu das Fahrzeug zu kaufen, im schlimmsten Fall nehmen die beiden Verkäufer Dir dann das Bargeld (das sicherlich geforder wird oder?) ab und Du stehst ohne Auto da.


    Wie auch immer, die Nummer stinkt vom Kopf bis zum Schwanz.

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    Original geschrieben von delvos
    Z. B. volles W-Geld bis max. 5 Tage krank, und dann jeweils für jeden weiteren Tag um 10% kürzen.


    Und damit hätte man dann schon mal eine rechtlich nicht haltbare weil unwirksame Vereinbarung getroffen ;)


    Grds. ist es möglich beim Weihnachtsgeld Kürzungen für Fehlzeiten zu machen, hierfür muss aber eine entsprechende vertragliche Regelung her und darf jedoch für jeden Tag der Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit 1/4 des Brutto-Arbeitsentgelts, das im Jahresdurchschnitt auf einen Arbeitstag entfällt, nicht überschreiten.


    Um bei dem Beispiel mit den 1.800,- und den 1.000,- zu bleiben:


    1.800 Euro x 12 + 1.000 / 240 (Arbeits)Tage = durchschnittliches tägliches Entgelt von 94,17 Euro


    1/4 des Bruttoentgeltes von 94,17 = 23,54 €


    Diese 23,54 € kann man (sofern eine entsprechende Vereinbarung vorliegt) pro Krankheitstag in Abzug bringen. Bei 7 Tagen Krankheit z.B. also von den 1.000,- Prämie 164,79 € für die Fehlzeit kürzen.


    Pauschale %le Kürzungen oder eine Streichung der Prämie bei einer festgelegten Anzahl von Fehltagen sind unzulässig.

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    Original geschrieben von Marian_78
    Ich vermute, dass es wegen der außergewöhnlichen Umstände (Wetter) nicht der Fall ist und ich zufrieden sein kann mit
    dem, was ich erhalten habe?


    Korrekt weil man einen Schneesturm ja nun wirklich nicht der Fluggesellschaft anlasten kann, fällt unter "Außergewöhnliche Umstände".

    Wie eigentlich schon zu erwarten war bestätigen die Brüder jetzt die Todesursache:
    Herzinfarkt


    Bei 10-20 Tassen Kaffee am Tag in Kombination mit Kettenrauchen, wenig bis keiner Bewegung und einer alles anderen als ausgewogener Ernährung und Übergewicht unterm Strich eigentlich nur das traurige aber letztendlich logische Ergebnis des eigenen Lebenstils.


    Bereits in der Vergangenheit ist er wohl bei Dreharbeiten schon mal umgekippt und bekam von den Ärzten den dringenden Rat mehr auf sich und seine Gesundheit zu achten. Diesem Ratschlag konnte (oder wollte) er nicht folgen und trägt nun die entsprechenden Folgen.

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    Original geschrieben von snlaupa
    Wir reden hier von Brutto. Da bekommt ja die ungelernte Fleischereifachverkäuferin mehr... :rolleyes:


    Bitte? Eine ausgelernte Fleischereifachverkäuferin bekommt im Schnitt 1.500,- Brutto. Insofern sind 1.600,-€ für eine ungelernten Tätigkeit ein Haufen Geld. Manche Leute haben vielleicht Wünsche und Vorstellungen...

    http://srbg.de/vorteile-und-na…ner-steuererklaerung.html


    Durch die einmalige Abgabe der Lst-Erklärung für 2008 hat er sich selbst ins Knie geschossen, da er dadurch auch in den Folgejahren zur Abgabe "verpflichtet" ist bzw. vom Amt dazu aufgefordert wird. (Das FA kann dabei auch ganz grds. jemanden zur Abgabe einer Erklärung auffordern, dem ist entsprechend nachzukommen.)


    Insofern sollte er eine Fristverlängerung beantragen und zusehen, dass er schnellstmöglichst die Erklärung fertigmacht, bei den beschriebenen Summen sollte das ja aber kein großes Problem sein.

    Zitat

    [i]Original geschrieben von
    Du glaubst doch nicht wirklich, dass Anwälte den Mandanten stets raten, sich vertragsgerecht zu verhalten, oder? Dann würde der Justizapparat ja zu großen Teilen beschäftigungslos zusammenbrechen. Der Job ist allerdings, den Mandanten zu zeigen, was passierr bzw. passieren kann, wenn man sich nicht an Verträge hält.


    Der Anwalt, Organ der Rechtspflege oder Kaufmann?
    Hierzu sei auch folgender Aufsatz zum Thema Anwaltsethos zu empfehlen:
    http://anwaltverein.de/downloa…g/2009/T3495-internet.pdf


    Und zwischen Sachverhalte erörtern, Chancen und Risiken aufzeigen und Tips zum besten Vertragswidrigen Verhalten sind dann ja doch immer noch ein paar Abstufungen. Aber das ist dann jetzt wirklich endgültig OT

    Zitat

    Original geschrieben von horstie
    Unbestritten ist das "Abwohnen" der Kaution nicht zulässig...


    Kaution abwohnen ist zwar nicht ungefährlich, aber ... Auspeitschen lassen würde ich mich für den Tipp bestimmt nicht.


    Heißt unterm Strich es ist vollkommen i.O. mit hohem Risiko behaftete Tips zu rechtlich eigentlich nicht zulässigem Verhalten zu geben?


    Und dann wundert sich noch manch einer warum Anwälte ungefähr so beliebt sind wie Investmentbänker und deren heiße Tips für Anlagen...