Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von Hightower2004
    Aber wiederum liegt genau da der Sinn von Wetten dass: Wenn die Kandidaten ihre Wetten so gut beherrschen dass sie immer gewinnen, fragt man sich warum die Gäste wetten sollen.


    Nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass wenn der Kandidat sich nicht 1078 Karten innerhalb von 20 Minuten merken kann, dass er deswegen nicht mit Querschnittslähmung im Krankenhaus landet.


    Es gibt sicherlich genug Wetten und Herausforderungen bei denen es eben nicht klar ist, ob der Kandidat auch gewinnt ohne dass diese dann zwangsläufig auch eine Gefahr für Leib und Leben darstellen.


    Wenn das Publikum sowas aber (nicht mehr) sehen will und deswegen an der "Höher, weiter, gefährlicher..." Schraube gedreht wird, dann wäre es eigentlich viel eher an der Zeit so eine Sendung komplett aus dem Programm zu entfernen (das ÖR kann doch bestimmt auch noch eine weiter Volksmusiksendung aus dem Ärmel schütteln...).


    Auch oder gerade die Medien haben eine gewissen Verantwortung zu tragen, man muss m.E. nicht jeden Mist mitmachen, nur weil es der Zuschauer vermeintlich so will. Aber einen "Sicherheitskompromiss" einzugehen, nur damit man da irgendwelche (billigen) Sensationen präsentieren kann, kann nicht Sinn und Zweck von Fernsehunterhaltung sein. Dass bereits andere Wetten in der Vergangenheit hier hinsichtlich des Verletzungsrisikos ggf. grenzwertig gewesen sind tut dabei primär erstmal nichts zur Sache.

    Ein entsprechendes HWS-System wäre wohl nicht zum tragen gekommen, da der Kandidat dann auch einen anständigen Helm und nicht nur so ein Kinderspielzeug hätten tragen müssen um die gewünschte Schutzwirkung zu erhalten.


    Ob es mit einem 1,2 - 1,5 kg schweren Helm dann auch möglich gewesen wäre sei mal dahingestellt, allerdings ist die Frage "Hätte zuviel Sicherheit die Durchführung gefährdet" wohl eher rhetorisch oder?


    Wetten bei denen nicht gewährleistet werden kann, dass den Kandidaten (oder dem Publikum) nichts ersthaftes passiert haben im TV nichts verloren.
    Wenn ich mit der notwendigen Schutzausrüstung nicht mehr in der Lage bin meine Wette durchzuziehen, dann sollte mir (und dem Sender) das doch eigentlich vorher schon zu denken geben oder?

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    Original geschrieben von laudanum
    Ein gerichtlicher Mahnbescheid kostet mich 23 Euro, lohnt der Aufwand?


    Es geht "nur" um 45 Euro, aber andererseits habe ich auch keine Lust, mir da auf der Nase herumtanzen zu lassen.


    Was soll der Mahnbescheid bringen? Diesem kann der Käufer ohne Begründung widersprechen und die Kosten hast Du dann an der Backe. Du müsstest dann schon über den Klageweg gehen, das kostet erstmal auch wieder Geld und vor allem Zeit und ob da am Ende tatsächlich was zu holen ist steht auch noch in den Sternen. Außerdem besteht das Risiko wenn der Käufer ein wenig pfiffig ist, dass er kurz bevor es ggf. vor Gericht wirklich ernst wird eine "sofortiges Anerkenntnis" vom Stapel lässt, dann wird er zwar "verurteilt" die 45,- € zu zahlen, abweichend von dem sonstigen Grundsatz, dass der Unterlegene im Rechtsstreit die Kosten zu tragen hat, werden diese abweichend dann dem Kläger auferlegt.


    Dann hast du zwar "Recht" aber mehr Geld aus dem Fenster geschmissen als durch den Verkauft am Ipod verdient. Wenn Dir die Prinzipienreiterei das wert ist - go for it, ansonsten einfach einen Haken dran machen und sich von Ebay weiträumig fernhalten.


    Schont die Nerven, spart Geld und Zeit.

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    Die meisten der Artikel waren lange im Laden und wurden nicht verkauft...


    Was bei der Optik auch nicht wirklich verwunderlich ist. SCNR
    Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.


    Die Herstellkosten der Schuhe dürften so zwischen 5-15 € liegen, die Einkaufspreise des Ladens kennt Deine Frau wahrscheinlich am besten. Dennoch ist der "Luxus"Aufschlag bei derartigen Marken um ein vielfaches höher als es eh schon bei anderen "Marken"herstellern (Puma, Addidas, Nike) der Fall ist.


    Muss eben jeder für sich selbst entscheiden ob es einem die Sache wert ist viel Geld für Dinge auszugeben nur um den Namen spazierentragen zu können.

    Es wird auf die kürzeste Strecke abgestellt, also darfst Du nur die 70 km Landstraße angeben, auch wenn Du die 100 km über die AB fährst.


    Darüber hinaus gilt eine Höchstgrenze von 4.500,- € wenn Du darüber kommst musst Du nachweisen, dass Du mit einem eigenen PKW (oder einem zur Nutzung überlassenen PKW) tatsächlich höhere Aufwendungen hattest.


    Selbst bei den 70 km und 220 Arbeitstagen kommst Du schon über die 4.500,- € insofern stehen die Chancen nicht schlecht, dass man beim FA etwas genauer auf die Berechnung und angegebenen KM schaut, wenn Du jetzt also die 100 km angibst kann es Dir passieren, dass diese nicht anerkannt werden.


    Ob Du es trotzdem versuchen willst (und hinterher immer noch behaupten kannst, Du hättest nicht gewusst, dass es die kürzeste und nicht die tatsächlich gefahrene Strecke zu sein hat) bleibt Dir überlassen.

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    Original geschrieben von Jimmythebob
    Außerdem hat man doch bei jeder Versicherung freie Anwaltswahl, oder gibt es tatsächlich welche, die quasi Kraft eigener Arroganz entscheiden, dass ein Fall keine Erfolgsaussichten hat und jede Finanzierung ablehnen?


    Die Anwaltswahl hat ja primär erstmal nichts mit der Deckungszusage (oder Ablehnung) durch die Versicherung zu tun. Und natürlich wird von der Versicherung im Vorfeld grob geprüft ob denn überhaupt eine Aussicht besteht den anstehenden Prozess zu gewinnen, Fälle die per se schon nicht haltbar sind oder zu 100% in die Hose gehen müssen werden entsprechend abgelehnt.


    Schließlich soll eine RSV ja auch nicht dazu dienen es jedem zu jederzeit wegen jedem noch so kleinen Kram einen großen Streit vom Zaun zu brechen.

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    Original geschrieben von MarkH
    Ich finde es schon sehr befremdlich, dass genau zu diesem Zeitpunkt das Thema wieder aufgegriffen wird. Und nun selbstverständlich gleich mit Interpol.


    Bitte nicht die Chronologie vertauschen:


    Der Haftbefehlt wurde in den letzten Monaten über 2 Instanzen bestätigt und die schwedischen Behörden haben bereits vor den letzten Veröffentlichen bzw. deren Ankündigung den Antrag an Interpol gerichtet den Tatverdächtigen auf die "Red Notice" Liste zu setzen.


    Das diese Tatsache jetzt erst in der breiten Masse bekannt wird hängt wohl eher damit zusammen, dass die Medien sich momentan sehr stark für die Person Assange interessieren, wogegen er vor 2 Wochen noch nicht wichtig genug war.

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    Original geschrieben von Bino-Man
    Nun die Frage: Meint ihr, das Unterfangen hält man durch? Ich bilde mir ein, statt zu Hause zu frühstücken, lesen, telefonieren, surfen...könnte ich das auch im Zug?!
    Allerdings: Ich wäre je Richtung 2h unterwegs :eek:


    Natürlich kann man auch im Zug essen und bedingt surfen, der Entspannungs- und Erholungseffekt ist aber ein ganz anderer als wenn man bequem zu Hause sitzt.


    Ob Du das durchhälst kannst Du eigentlich nur selber wissen. 2 h je Richtung sind aber schon verdammt viel, das heißt pro Tag Minimum 12 Stunden Abwesenheit, wenn man mal ne Stunde (oder zwei) länger macht sind es dann schon 14 Stunden. Also um 7 Uhr morgens aus dem Haus und abends um 21 Uhr wieder zu Hause. Das ist schon hart, und einkaufen etc. muss man ja auch irgendwann noch, dass alles dann immer am eigentlich freien WE zu machen nervt auch sehr schnell.

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    Original geschrieben von archie83
    Wikileaks ist IMHO überhaupt kein journalistisches Medium, weil dort einfach nur Quellmaterial unkommentiert zum Download bereit steht.


    Warum kritisierst du in der gesamten Kette eigentlich nur Wikileaks?


    Warum beruft sich Wikileaks dann auf Gesetze zum Schutz der Pressefreiheit? Außerdem wird ja behauptet man hätte die zugespielten Informationen vor der Veröffentlichung geprüft.


    Und natürlich ist der Spiegel da auch nicht besser, aber ich habe jetzt auch nicht den ganzen Tag Zeit jeden der diesbezüglichen Schmierfinken namentlich einzeln aufzuzählen. Insofern steht Wikileaks da symbolisch für alle in der Kette.


    Auch interessant:
    Interpol setzt Wikileaks-Gründer auf Fahndungsliste


    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1076593


    Aber nicht wg. der Veröffentlichung von Dokumenten, sondern wegen Vergewaltigungsverdachts in Schweden.