Beiträge von ChickenHawk

    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    ich bin mir ganz sicher, dass es nach wie vor genug kirchen-lemminge gibt, die kirchensteuer bezahlen und die kirche sich daher neues equipment durchaus leisten kann.


    Auch wenn Du es Dir scheinbar nicht vorstellen kannst: Es soll auch in der Tat noch Menschen geben die die Kirche als Institution durchaus achten und gern bereit sind z.B. für die Nutzung entsprechender Einrichtungen wir Kindergarten o.ä. auch Kirchensteuer zu zahlen. Insofern ist hier eine so despektierliche Ausdrucksweise mehr als unangebracht.

    1.) Was ist das für ein (dämlicher) Threadtitel? Sieht TT Regeln:


    "Wie formuliere ich das Thema richtig?


    Durch ein treffendes Thema (Überschrift eines Threads) erhöhst ... Formuliere das Thema mit aussagekräftigen Stichwörtern, oder einem kurzen Satz..."


    2.) Und was will uns dieser Beitrag insgesamt sagen? Auch wenn man es nicht glauben mag: Es gibt schon viele größere Kirchen die (nicht nur an Weihnachten) durchaus gut besucht sind. Insofern bekommen die da in der Tat ein Problem, wo ist hier also die Diskussionsgrundlage?


    Wenn es nur für die Erheiterung gedacht war gibt es dafür hier im Geplauder entsprechende Sammelbeiträge.

    Zitat


    Im Kleinkram - Thread würde diese schnell Frage untergehen und da es ziemlich aktuell (und auch dringend) ist, dachte ich, dies wäre der bessere Weg....


    Mit dieser Argumentation könnte man den Kleinkrambeitrag und demnächst das Geplauder gleich dicht machen, weil jeder sein Problem als "wichtig" und "dringend" erachtet. Das ändert aber nichts daran, dass sich sowohl Newbies als auch Inventare an die TT Regeln halten sollten insbesondere wenn es um solche Banalitäten geht.

    Was einige scheinbar auch nicht mitbekommen haben:


    Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Sparparkets und dem dazugehörigen "Haushaltsbegleitgesetz für 2011" gerade bei den Energien und den Unternehmen mal wieder kräftig hingelangt. Viele scheinen hier keine Relation von dem eigenen "Hausverbrauch" zu den Energiermengen zu haben die in der Industrie teilweise aufgewendet werden müssen (obwohl die Produktionsprozesse schon energieoptimiert sind).


    Wir reden hier von steuerlichen Mehrbelastungen bei der Stromsteuer für Unternehmen von z.T. 2-stelligen Millionenbeträgen, dazu kommt dann noch die Erhöhung der EEG Abgabe sowie der demnächst anstehende CO2-Emissionshandel und schwups ist man bei schlappen 15 Mio. € Mehrbelastung pro Jahr zusätzlich zu den schon eh nicht geringen Steuern die bisher eh schon gezahlt worden sind.


    Mit der Veröffentlichung der ersten Gesetzesentwürfe haben viele Unternehmen (deren Konzernspitze häufig schon lange nicht mehr in DE beheimatet ist, was interessiert ein US geführtes Unternehmen die Arbeitnehmer in DE?) also was gemacht?


    Genau: Analysen beauftragt wie die Belastungen in anderen Ländern sowohl in der EU als auch in Asien etc. aussieht und ob man dann nicht lieber Produktionskapazitäten in andere Standorte und Länder verlagern sollte. Insofern ist das Drohszenario über den (massiven) Wegfall von Arbeitsplätzen zumindest im Produktionssektor und energieintensiven Industrien durchaus real. Gibt genügend Beispiele aus der Chemiebranche die bereits heute starke Probleme mit den asiatischen und südamerikanischen Konkurrenzanbietern haben. Wenn es um "Massengüter" geht können die eben eine gleiche Qualität zu ganz anderen Preisen anbieten, selbst wenn das Zeug noch um den halben Erdball gekarrt werden muss. Insofern ist jede Mehrbelastung für diese Zweige in DE immer ein weiterer Schritt in Richtung Abgrund und nein man kann nicht einfach sämtliche Stahl- Chemie- oder was auch immer für Arbeiter dann umqualifizieren das sie künftig dann eben einfach im Hochtechnologiebereich arbeiten.


    DE muss sich weiter um Wissensvorsprung und inovative Technik und Produkte bemühen keine Frage, in der Breite sind wir noch für viele Jahre aber nach wie vor auch auf das Überleben von Unternehmen im Massengütermarkt angewiesen. Insofern darf man die Diskussion um Strompreise, Atomenergie und was da sonst noch alles mit dranhängt nicht immer so platt pauschalisieren sondern muss sich eben auf einem sehr schmalen Grat bewegen bei dem viele - sich eigentlich zuwiederlaufende - Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen. Denn schließlich haben die nachfolgenden Generationen auch nichts davon, wenn zwar "saubere" Energie produziert werden kann, es dummerweise nur niemanden außerhalb des privaten Bereichs mehr gibt der diese auch abnehmen und sinnvoll einsetzen würde...

    Außerdem ist es noch ein wesentlicher Unterschied ob etwas "hochdosiert" oder "überdosiert" ist.


    Selbst ordinäre Ibuprofen gibt es in der normalen und in der "hochdosierten" Version, nur weil jemand jetzt die hochdosierten Pillen verschrieben bekommt hat er deswegen noch lange nicht gleiche eine Überdosis wenn er die Einnahmevorgaben korrekt beachtet.


    Insofern ist die pauschale Aussage "hochdosierte Ergänzungsmittel sind schädlich" absoluter Humbug, es kommt viel mehr auf die Art und Dauer der Einnahme derartiger Mittel an.

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    Original geschrieben von _-=voodoo=-_
    Realität ist doch, dass die Hochschulen eher 8 Semester aus dem Diplom in 6 Semester Bachelorstudiengänge gepackt haben.


    Das ist zu pauschal. Sicherlich haben die Hochschulen versucht vieles von dem Dipl.-Stoff in die Bachelorstudiengänge zu quetschen. In der Praxis ist aber immer irgendwo was was dann nur in komprimierter Form gebracht werden kann oder völlig hintern runter fällt, schließlich hat man nun mal effektiv 1 Jahr weniger zur Verfügung.


    Und ob der gemeine Studi die komprimierten Inhalte in der kürze der Zeit dann überhaupt noch aufnehmen und vor allem auch verinnerlichen kann (und sich nicht nur das Zeug für die Prüfung ins Hirn hämmert um danach gleich wieder alles zu vergessen weil der Speicher für neues gebraucht wird) sei mal dahingestellt. Rechnet man dann noch die Praxiszeiten beim Bachelor runter, dann bleiben gerade mal schlappe 4,5 Semester für Theorie.


    Ich hatte Anfang des Jahres hier einen angehenden BWL Bachelor als Praktikant sitzen, der fast fertig gewesen ist. Bei dem was dem jungen Mann alles noch an Wissen und Grundlagen gefehlt hat, war die Vorstellung, dass man so jemanden in dann nicht mal 3 Monaten auf die Arbeitgeber losläst mehr als erschreckend. (Sicherlich spielt die Persönlichkeit da auch eine nicht unwichtige Rolle, aber zumindest was meine prakt. Erfahrungen angeht entwickelt sich da ein unschöner Trend unfertige "Absolventen" zu produzieren mit denen man ohne viel Einarbeitungs- und Schulungsaufwand nicht wirklich was beschicken kann.)


    Insofern würde bei uns ein Bachelor-Absolvent nur nach sehr kritischer Begtachtung und entsprechenden Top-Noten und Zeugnissen überhaupt in Frage kommen, ansonsten versucht man sein Glück lieber mit Master-Absolventen.

    Dann lies den Wiki-Artikel mal ganz:


    "§3 StVO (2) Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, dass sie den Verkehrsfluss behindern."


    Hierzu gibt es Urteile, dass als Maßstab dann eben die vorgeschriebene Mindestgeschwindigkeit heranzuziehen ist, auch wenn sich diese eigentlich auf das Fahrzeug und nicht die Geschwindigkeit bezieht. Heißt also: Sofern nicht wg. Stau oder sonstiger Gründe man eigentlich frei fahren könnte muss man dies mit min. 60 km/h auf Autobahnen tun (dann aber bitte auch auf der rechten Spur), da man sonst die anderen Teilnehmer behindert.


    Man darf daher also auch mit der 300 PS Karre nicht einfach so auf der AB "schleichen".

    Zitat

    Original geschrieben von prana
    Ich beschwere mich nicht, dass sanktioniert wird, was ja laut §18 Abs.6 STVO noch nicht mal der Fall ist. Im Gegenteil, ich beschwere mich, dass auf der Autobahn insbesondere nachts quasi rechtsfreie Zone ist und alle rasen wie die bekloppten.


    Zitat

    Original geschrieben von prana
    Ok, was ist mit 160 in der Nacht und einem 80er Schild? Die Scheinwerfer reichen grad mal 50m weit, das könnte knapp werden. Und auch wenn es vielleicht möglich wäre, je nachdem wie nass die Straße ist habe ich keine Lust, dass der Wagen ausbricht nur weil ich wegen einem Schild eine Vollbremsung hinlegen musste...


    Soso...


    Aber um es nochmal zusammenzufassen:


    1.) Wer eine "Vollbremsung" hinlegen muss weil er ein Schild nicht oder nicht rechtzeitig gesehen hat der war mit unangepasster Geschwindigkeit unterwegs oder war gedanklich nicht bei der Sache.


    2.) Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen ist 130 (Richtgeschwindigkeit = eine Geschwindigkeit, deren Überschreitung auch bei günstigen Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen nicht empfohlen wird), jeder der egal zu welcher Tageszeit meint schneller fahren zu müssen nimmt hier im Fall eines Unfalls eine Mithaftung aufgrund der erhöhten Betriebsgefahr die vom Fahrzeug/Fahrer ausgeht in Kauf. Hier von einem "rechtsfreien" Raum zu sprechen ist grober Unfung.


    3.) Wer meint er kann Punkt 1 jetzt nicht berücksichtigen, weil er sich wg. anderen Verkehrsteilnehmern die Punkt 2 ignorieren genötigt fühlt ebenfalls schneller zu fahren, der sollte sich bzw. seinen Fahrstil mal hinterfragen.


    Autofahren ist immer mit einem Risiko verbunden, auch wenn man selbst versucht umsichtig zu fahren. Bereits mehrfach angesprochen wurden hier ja schon kreuzende Tiere, liegengebliebene Fahrzeuge oder Fahrzeugteile etc. pp. die anders als Straßenschilder wirklich plötzlich und unerwartet auftauchen können.


    Selbst mit Richtgeschwindigkeit 130 gehe ich hier als Autofahrer ein Risiko ein im Falle eines Falles in einen solchen Unfall verwickelt zu werden. Dieses Risiko kann ich minimieren indem ich mit der vorgeschriebenen Mindestgeschwindigkeit auf der AB mit 60 km/h unterwegs bin.
    Nun habe ich eine geringere Chance mit einem Reh zusammenzustoßen, dafür wird sich bei so einer Geschwindigkeit die Chance in einen Unfall mit einem anderen Verkehrsteilnehmer verwickelt zu werden entsprechend aber erhöhen. Im Ergebnis muss man also eine Risikoabwägung treffen was einem "lieber" wäre oder man lässt das Auto ganz stehen.


    Oder man wählt das Schweizer Modell und erlässt ein generelles Tempolimit von 100 oder 120 auf Autobahnen, dann brauch sich keiner mehr einen Kopf darum zu machen, ob er ggf. zu schnell unterwegs ist um etwaige Schilder erkennen zu können. Ob das allerdings die notorischen Raser und Drängler dann auch beeindruckt sei mal dahingestellt.

    "Desweiteren bieten die Berliner Verkehrsbetriebe mir die bestmögliche Vorraussetzung um die wirtschaftlichen Kenntnisse zu erlernen."


    1.) Wie kommst Du darauf?
    2.) Was sind bitte "die wirtschaftlichen Kenntnisse"?


    "Desweiteren zähle ich Kenntnisse im Bereich der digitalen Datenverarbeitung mit Microsoft Office "


    Heißt unterm Strich: Du kannst fehlerfrei einen Brief in Word schreiben oder wie? "Digitale Datenverarbeitung" in Kombination mit Standard-Anwendersoftware klingt mehr als gestelzt.


    Ansonsten:
    Insgesamt zu umständlich und zu tief in die Puderzuckerdose gegriffen, daneben 08/15 Standard. Mehr die eigene Motiviation für dieses Berufswunsch zum Ausdruck bringen.