Beiträge von ChickenHawk

    Zitat

    Original geschrieben von Ceres667
    /edit: noch was: im Mietvertrag steht das man 10 Minuten pro Tag lüften muss, das würde aber nie im Leben ausreichen um die Feuchtigkeit da wegzubekommen ... hat das irgendwelche einflüsse darauf?


    Außer dass eine solche Klausel grober Unfung ist: Nein


    (Es legt nur den Verdacht nahe, dass der VM schon ziemlich gut Bescheid weiß, was für einen Murks er da vermietet, einen konkreten Vorteil hast Du deswegen erstmal aber nicht.)

    http://www.berlinonline.de/ber…mmobilien/0081/index.html


    Heißt unterm Strich: Ob eine fristlose Kündigung berechtigt ist oder nicht ist immer eine (langwierige) Einzelfallentscheidung, generell möglich ist es aber nicht.


    Natürlich könntest Du mit dem Hinweis auf den Schimmel erstmal fristlos kündigen (nachdem der VM eine ihm gesetzte Frist zur Behebung ungenutzt hat verstreichen lassen bzw. bei aktuer Gesundheitsgefährdung und Aussichtslosigkeit der Abhilfemaßnahmen auch sofort), aber ob der VM das dann auch so akzeptiert steht auf einem völlig anderen Blatt.


    Und was dann ggf. bei einem Rechtsstreit rauskommt ist noch wieder eine andere Sache.


    Wenn Du aus der Nummer also möglichst kurzfristig raus willst, sprich mit dem VM und findet gemeinsam eine akzeptable Lösung. Ist immer noch das schnellste und billigste für alle Beteiligten, insbesondere vor dem Hintergrund dass Du ja offensichtlich nicht unbedingt die notwendigen Rücklagen hast um das notfalls in einem mehrjährigen Prozess incl. Gutachter etc. pp. durchzuboxen.

    Re: Re: Dreckiges Wasser - Mangel oder nicht?


    Zitat

    Original geschrieben von RolloGoesMystic
    Darauf zielte mein Hinweis ab.


    Das hat mit der Rechtslage nichts zu tun, sondern ist ein plumper Link zu Urteil mit %-Mietminderungen bei verschmutztem Wasser... Aber Hauptsache erstmal die Keule schwingen. Na ja jeder wie er mag.


    shelter
    Es spricht überhaupt nichts dagegen wenn man sich vorab über einen Sachverhalt informieren will, aber egal um was es geht (also vom konkreten Fall des TE mal ab), es kommt immer irgendein besonders schlauer ums Eck und meint mit irgendwelchen Urteilen oder §§ um sich schmeißen zu müssen. Das ist in den wenigsten Fällen wirklich hilfreich oder trägt auch nur ansatzweise dazu bei den Sachverhalt möglichst zügig und streitfrei zu klären.


    Alle Welt jammert, dass die Justiz so ewig braucht und dass die Gerichte so hoffnungslos überlastet sind, aber trotzdem rennen viele wg. jedem kleinen Sch*** zum Anwalt und belästigen die Gerichte mit Fällen in denen ein wenig gesunder Menschenverstand und Gesprächsbereitschaft den Rechtsstreit hätte vermeiden können. Und das ist einfach nur ätzend.


    Ist ja schon erstaunlich, dass bisher noch nicht die Frage nach einer vorhandenen RV gekommen ist, oder der heiße Tip sich sofort einen kompetenten Anwalt zu suchen und diesen bösen bösen VM unverzüglich vors Gericht zu zerren.

    Zitat

    Original geschrieben von RolloGoesMystic
    Anhaltspunkte für eine mögliche Mietminderung findest du hier.


    Sowas liebe ich ja...
    Bevor überhaupt erst mal ein klärendes Gespräch mit dem VM stattgefunden hat gleich schon mal mit Mietminderung ums Eck kommen.


    Als Mieter bis Du primär (auch per Gesetz) dazu verpflichtet einen entsprechenden Mangel dem VM gegenüber anzuzeigen, damit er überhaupt eine Chance hat zu reagieren. Eine potentielle Mietminderung kann erst ab dem Zeitpunkt an dem der VM vom Mangel gewusst hat überhaupt greifen.


    Und ja so ein Mangel ist ärgerlich und nicht auf Dauer hinzunehmen, hier muss auf jeden Fall was passieren. Nur scheinbar ist heute kaum noch einer in der Lage einfach mal dem gegenüber zu reden ohne das man gleich seinen "virtuellen" Anwalt dabei hat.

    Re: Dreckiges Wasser - Mangel oder nicht?


    Zitat

    Original geschrieben von Gastroli
    Damit ich dann suverän handeln kann.


    Warum willst Du handeln wie ein Monarch ?


    Souverän wäre es hier einfach den Vermieter anzurufen und auf die Verschlechterung der Wasserqualität hinzuweisen, alles andere ist dann sein Job.


    Davon ab: Es muss nicht mal zwingend mit den Rohren im Haus oder arbeiten am Haus zu tun zu haben, es kann schon reichen wenn in der Umgebung die Leitungen gespült werden. Das sollte aber nicht 2 Wochen oder mehr anhalten.

    Zitat

    Original geschrieben von nobbi
    Wo siehst Du da einen Sachmangel?


    In § 433 Abs. 3 BGB:
    "Einem Sachmangel steht es gleich, wenn der Verkäufer eine andere Sache oder eine zu geringe Menge liefert."


    Die Lieferung eines Aliud, also einer Falschlieferung ist begrifflich kein Sachmangel, sondern ihm gleichgestellt.

    I.d.R. haben die Händler einen Passus drin, der die Rücksendekosten bei einem Wert < 40 € dem Kunden auferlegt, dass ist von der Rechtsprechung auch so akzeptiert.


    Hier liegt der Fall ja etwas anders, da der Händler den Vertrag bisher noch nicht erfüllt hat, Du hast also Ansprüche aus der Sachmängelgewährleistung.


    Schreiben aufsetzten mit Frist den "Mangel" zu beheben (= Lieferung der richtigen Ware) und für den Fall das dies nicht erfolgt Rücktritt vom KV ankündigen, in diesem Fall gehen die Kosten dann zu Lasten der VK.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Für 25,- € sind "gängige" Sorten akzeptabler Qualität durchaus zu haben. Wenn man von Sorten wie Johnny Walker, Ballentines & Co., die zur Ramschware verkommen sind, mal absieht, kann man angefangen bei Dimple durchaus trinkbare Erzeugnisse finden.


    Wer dann unbedingt mal den Unterschied zu einem Single Malt testen will, kann dieses Erlebnis auch mit einem Glenfiddich (12yo) haben. Ich sehe keine Notwendigkeit, mit einem Whisky von 50,- € zu beginnen, denn man mangels Vergleichsmöglichkeiten nicht "einordnen" kann.


    Hier ist es wie so oft einfach eine Frage des eigenen Geschmacks. Ich persönlich würde Dimple keinem Einsteiger empfehlen, da das m.E. eher abschreckend wirkt.


    Insgesamt ist es aber sowieso schwierig wenn man da "nur" über den Kauf von 1 oder 2 Flaschen aus dem Standartprogramm im Supermarkt nimmt um sich in diesen Bereich "einzuarbeiten". Man macht mit Glenfiddich & Co. sicherlich nichts falsch und kann das durchaus gut trinken aber im Prinzip ist das mehr ein stochern im Nebel.


    Alternativ kann man mal schauen ob es in der näheren Umgebung Whiskey Tasting Seminare für Einsteiger gibt (insbesondere von Fachgeschäften), dort kann man für relativ kleines Geld (um die 50 €) verschiedene Sorten probieren und bekommt (sofern es ein gutes Seminar ist) auch vernüftige Infos zu den unterschiedlichen Sorten und Unterschieden.


    Ansonsten für Einsteiger auch immer lesenswert:
    http://www.thewhiskystore.de/einsteiger.htm