Beiträge von ChickenHawk

    Dieses Thema ist im A&K schon mehrfach lang und breit diskutiert worden.


    Zusammenfassung:
    TT trägt sich über Werbeeinnahmen mehr oder minder selbst +/-0, die Betreiber oder Mods haben dadurch aber kein Leben im Überfluss. Wenn man die Zeit die die Führungsetage hier reinsteckt mal auf einen "Durchschnittslohn" runterrechnen würde käme da ein erschreckend geringer "Stundenlohn" raus.


    Zufrieden?

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Wenn wir das auf der Schiene "Wenn's dir nicht passt mach' es selbst" abarbeiten würden könnten wir einpacken. Das ist ein Totschlagsargument, das in der Sache nicht weiter führt und nur offenbart wenn man keine Sachargumente entgegenzusetzen vermag.


    Es ist aber genauso "Totschlag" der Politik immer nur flächendeckendes Versagen vorzuwerfen und alles schlecht zu reden ohne selber Lösungsansätze und/oder die Bereitschaft den tollen Theorien dann auch Taten folgen zu lassen zu bringen. Oder sich hinzustellen und zu sagen: Von meinen Steuern werden aber die Politiker bezahlt.


    Frag die Damen und Herren doch mal ob sie der Meinung sind, dass sie einen schlechten Job machen. Die werden das naturgemäß anders sehen und aus ihrer Sicht haben sie (parteibezogen) ja nicht mal unrecht. Das gerade Dir oder mir oder anderen TT Usern das ggf. nicht passt, so what? Wer darf bestimmen was gut oder schlecht ist? Nicht der User in irgendeinem Forum sondern, der der im Bundestag sitzt.


    Und nun? Diskussion deshalb beendet?


    Wir leben nun mal in einer demokratischen Staatsform. Das mag dem ein oder anderen evtl. nicht gefallen, ist aber so. (Und ja auch hieran sind mal wieder nur die bösen Politiker schuld...).


    Heißt also: Passt mir die politische Ausrichtung und das Handeln der Politiker nicht muss ich die wählen die meine Auffassung am besten vertreten. Tut das keiner von den wählbaren muss ich mich selber wählen lassen. Das hat mit Totschlag nichts zu tun, dass ist nun einfach mal Fakt.

    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Ich hoffe Du erkennst das Problem: Ich und genug Leute im Bekanntenkreis wollen was ändern, aber wir wollen nicht die Idee verkaufen, anprangern - uns gar noch rechtfertigen müssen. Wir wollen auch nicht in Talkshows sitzen und Parolen halten und uns auch nicht mit der Layoutgestaltung von Plakaten oder sonstwas beschäftigen. Bin ich jetzt böse? faul? Träumer?


    Nein, dann lebst Du nur im falschen Staatssystem... ;)
    Such Dir eine schöne Diktatur Deiner Wahl und niemand braucht sich über derartige Dinge mehr Gedanken zu machen.


    Du willst was ändern, bist aber nicht bereit dafür auch auf der politischen Ebene etwas zu tun oder Engagement zu zeigen. So weit so gut, ist alles nicht verwerflich oder schlimm. Aber dann bitte auch nicht immer einfach nur mit dem Finger auf "die anderen" zeigen und rummaulen was die alle falsch machen.


    Wie sangen die Ärzte schon so schön:
    "Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt so wie sie ist, es ist nur Deine Schuld wenn sie so bleibt."


    Wenn das "Wir wollen was bewegen" Gefühl bereits dann nachlässt wenn man sich dafür von der Tastatur oder der Coach (ohne das jetzt auf irgendwen persönlich beziehen zu wollen) wegbewegen muss, sorry dann kann es damit aber auch nicht wirklich weit sein.


    Ist ja nicht so, dass es nicht schon genug Idealisten irgendwann irgendwie mal versucht hätten, aber das bringt uns dann wieder zu dem oben genannten Problem: Man kann die heutigen Probleme nicht mit einem Zauberstab einfach wegwedeln. Wenn sich also grundlegend etwas ändern und verbessern soll, dann wird man zwangsläufig erstmal eine sehr harte Zeit für die meisten Bürger durchschreiten müssen. Und keiner dieser ach so unzufriedenen Bürger ist bereit heute ein Stück von seinem Kuchen abzugeben, damit es in ein paar Jahren Kekse für alle gibt. Und somit werden auch in den nächsten Jahren und Jahrzenten die eingessenen Parteien weiterhin vor sich hinregieren und auf etwaige Krisensituationen immer nur reagieren anstatt auch mal proaktiv irgendwas auf den Weg zu bringen, schließlich ist nach der Wahl ja auch immer vor der Wahl.

    Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Der sagt mir dann aber auch nicht, dass ich erstmal selber schlachten soll bevor ich kritisieren darf, wenn die Wurst nicht schmeckt. Das zu verändern ist sein Job, nicht meiner.


    Wenn die Wurst dort nicht schmeckt, kaufst Du zukünftig eben woanders.
    Wenn Dir die Politik nicht schmeckt, wählst Du in Zukunft eben eine andere Partei.


    Wie alle Parteien sind gleich und machen nur denselben Mist egal wen man wählt?


    Wenn es also (nach dem subjektiven) Empfinden keinen Metzger gibt der gute Wurst anbietet, was bleibt über? Entweder selbst Wurst machen die einem schmeckt oder es so hinnehmen und auf Wurst verzichten.


    Es ist immer sehr einfach auf "die da oben" oder Politiker im allgemeinen zu schimpfen, besser wird dadurch aber erstmal gar nichts. Wem die politischen Alternativen fehlen soll sein eigenens (tragbares) Konzept aufstellen und dann zusehen, dass er genügend Leute findet die ihn wählen.


    Es ist ja nicht so, dass es keine Lösungen geben würde, nur versuch mal eine Wählermehrheit hinter Dich zu bekommen wenn man eben nicht alles nur immer schön rosa malt sondern mit den harten schmerzhaften Fakten kommt. Dem Wähler zu sagen: So die nächsten 5-7 Jahre werden verdammt hart und wir müssen alle den Gürtel enger schnallen... bringt genau 0 Stimmen, auch (und gerade) von denen die hier so rumpoltern.


    Das Stimmvieh rennt doch lieber einem Westerwelle oder Gysi hinterher die einem das Blaue vom Himmel versprechen auch wenn jeder eigentlich weiß, dass das in der Praxis nie umsetzbar sein wird.

    Was lernt der "optimierungs"bewusste Käufer daraus? Immer einen Artikel über 40,- € mitbestellen, den man eh nicht braucht...


    Wird dringend Zeit, dass die Damen und Herren von der Regierung mal das EuGH Urteil nehmen und endlich mal eindeutige und vernüftige Regularien schaffen.

    Sorry ist nicht böse gemeint aber man merkt, dass Du da noch nicht wirklich viel Routine im Bewerbungsschreiben hast.


    Das ganze ist noch sehr holperig und daneben mit 08/15 Standardfloskeln aus dem Netz aufgehübscht.


    Zeit ist gerade leider etwas knapp um das detailliert auseinander zu klamüsern aber auf jeden Fall solltest Du da noch mal grundlegend ran.


    "Mit Interesse hast Du festgestellt...." - Warum?


    Wieso nicht mal das Pferd andersrum aufzäumen und zum Ausdruck bringen, dass man seine berufliche Zukunft im Verwaltungsbereich sieht und entsprechend gezielt nach AG´s gesucht hat die hier Ausbildungsplätze anbieten?


    "Im Juli 2011 werde ich mein Abitur bestehen. Da mein Berufswunsch 'Diplom-Finanzwirt' ist, würde ich diese Ausbildung gerne bei Ihnen machen. Besonderes Interesse habe ich an den verwaltungstechnischen und praxisorientierten Aufgaben, welche mich hoffentlich schon bald erwarten werden."


    Würde, hoffentlich etc. pp. haben nichts in einer Bewerbung verloren. Warum ist der Berufswunsch gerade Finanzwirt? Das kann man mit dem erst genannten Punkt schöner darstellen.


    "Einen kleinen Eindruck von der Berufspraxis im Teilbereich Verwaltung, konnte ich mir bereits bei einem 2-wöchigen Praktikum bei der AOK Westfalen-Lippe machen. Meine Organisationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sorgfalt konnte ich dort mit Zufriedenheit unter Beweis stellen."


    Kleiner Eindruck in 2 Wochen Praktikum? Liest sich nicht sehr überzeugend.
    Mit Zufriedenheit unter Beweis stellen? Oder meintest Du zur Zufriedenheit?
    Wie auch immer "zur Zufriedenheit" ist der kleine Bruder von Sch***e...


    "Mein fester Wille ist, eine gute Ausbildung zu absolvieren. Da ich Leistung einbringen und Erfolg haben möchte, wird mir der notwendige Einsatz sicher nicht schwer fallen.


    Ich besitze gute Sprachkenntnisse in Englisch. Darüber hinaus habe ich Grundkenntnisse in Französisch. "


    Was will uns der Bewerber hiermit sagen? Auch nach dem dritten Lesen kommt das nicht wirklich raus.


    Sprachkenntnisse gehören (außer es ist für den Beruf speziell notwending z.B. Fremdsprachenkorrespondent) in den Lebenslauf aber nicht ins Anschreiben.



    "Die Ausbildung könnte ich zum 01.08.2011 beginnen.


    Über eine Ausbildung in Ihrer Behörde würde ich mich freuen und würde gerne persönlich mit Ihnen über weitere Details reden."


    Die Datumsgeschichte sollte irgendwo integriert sein, aber nicht so einsam und verlassen da stehen. (Z.B. gleich mit in den Betreff: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als XY zum 01.08.2011).


    Und schon wieder zuviel würde. Konjunktiv bzw. sowas wie würde, möchte etc. sollte rausfliegen. Ggf. lieber was in der Richtung:
    Für ein persönliches Gespräch stehe ich Ihnen - vorab auch telefonisch - gern zur Verfügung.