Beiträge von ChickenHawk

    Um auf die Eingangsfrage einzugehen:


    Gar nichts. Das ist eine billige und damit noch nicht mal originelle Idee des "Rat-Bike"-Schemas aus den späten 70er bzw. frühen 80er Jahren in denen eine spezielle Gruppe von Motorradfahrern den aufkommenden Chrom-Hype nicht mitmachen wollten und das Gegenmodel "Putze Dein Motorrad nicht - fahre es" ins Leben riefen. Ziel der ganzen Aktion war es ein Bike mit den geringsten finanziellen Mitteln möglichst lange zu fahren.


    Aber anstatt da wie nun einige "Trendsetter" die "Hülle" auf alt bzw. abgeranzt zu trimmen, das Innenleben aber mit viel Arbeit und Geld auf dem neuesten Stand zu halten wurden die Bikes nicht nur äußerlich sondern auch innerlich gequält. Wenn schon "Ratte" dann auch richtig, aber nicht "außen pfui - innen hui" nur weil das irgendjemand jetzt für trendy hält.

    Tja ja es wird immer vom mündigen Bürger gesprochen, aber in solchen Situationen schlägt dann doch auch die Verkaufspsychologie immer wieder durch. Eine "Eskalation" der Situation wäre unangenehm und von daher wird etwas gekauft was in dieser Form nicht gar nicht wollte...


    Klar ist es blöd wenn man schon an der Theke steht und dann unverrichteter Dinge wieder abziehen muss, aber bevor man sich irgendwelchen Ranz andrehen lässt sollte man dann doch konsequent sein.


    Ein Metzger der mir mit solchen Späßen kommen würde hätte mich sicher zum letzten Mal in seinem Laden gesehen, persönlich kenne ich es sogar nur so, dass Filets so penibel ausgelöst werden, dass könnte man zu Hause nicht besser. Der "Verschnitt" wird nicht berechnet (kommt dann wohl ins Hackfleisch oder wohin auch immer).


    Ganz schlimm in diesem Zusammenhang finde ich die Frischfleischtheke bei Real, nach eigenen Angaben ein "Meisterbetrieb" mit den entsprechenden Preisen (zum Teil sogar teurer als der kleine Metzger ums Eck), dafür qualitativ unter aller Kanone, besonders wenn das gewünschte gerade im Angebot ist. In Fällen in denen man umständehalber dort kaufen muss verzichte ich auch gern mal auf das Gulasch aus dem Angebot und nehme lieber das teurere Fleisch vom Stück zum selberwürfeln (auch wenn man blöd von der Fleischereifachverkäuferin angeschaut wird), denn das was da schon vorgefertigt in den Schalen liegt hat mit Gulasch aber mal gar nichts zu tun...

    Fahrtkostenzuschüsse des AG sind (oder können) für den AN lohnsteuerfrei sein.


    Dennoch müsste bei der Steuererklärung entsprechend vom AN angegeben werden wieviel Zuschüsse er vom AG erhalten hat (gibt es ggf. noch mit einer separaten Abrechnung). Um diesen Betrag wird vom FA dann der sonstige Betrag der "Pendlerpauschale" gekürzt, was über bleibt kann sich der AN anrechnen lassen.


    Da Du aber eh nicht am 01.01. Deine Steurerklärung machen kannst bleibt geng Zeit mal bei AG nachzufragen wie die das genau mit den Zuschüssen handhaben.


    Konkret:
    Wenn Du bspw. 150 € Zuschuss bekommen hast wären das aufs Jahr gesehen 1.800 €. Bei 52 km und 220 Arbeitstagen hättest Du Aufwendungen in Höhe von 3432 € die Du steuerlich geltend machen könntest abzüglich der 1.800 € Zuschuss bleiben davon aber nur noch 1.632 € die tatsächlich vom FA angerechnet werden.

    Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    dieses rückgaberecht gibt es nicht, daher erübrigt sich jede weitere diskussion.


    Zum einen das, zum anderen hat der TE sich seine Frage eigentlich schon selbst beantwortet, scheinbar nur die entsprechenden Artikel nicht komplett gelesen.


    In der hier verlinkten Seite mit dem Urteil steht im weiteren Verlauf einiges zu dem Thema:


    http://www.shopbetreiber-blog.…derrufsrecht-ausgenommen/


    (Und auch hier wird ausschließlich darüber diskutiert, ob ein Widerrufsrecht bei einer Online-Apotheke besteht. Das beim offline Kauf vor Ort nie ein wie auch immer geartetes "Rückgaberecht" besteht ist unstrittig.)


    Zum Thema "erneutes Inverkehrbringen" u.a.:
    http://www.gesetze-im-internet.de/amgrhdlbetrv/__7b.html
    Als Privatperson kann man analog keine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" ausstellen, sodass der Apotheker die Ware eben auch nicht weiterverkaufen dürfte und auf dem Kram sitzen bleibt.


    Von daher um die Frage aus Titel des Beitrags zu beantworten:
    Ja ist rechtens.

    Du hast den Sinn meines Beitrags nicht verstanden. Es ging lediglich darum aufzuzeigen, dass die momentane Lage bzw. Krise eben eine ganz neue Qualität hat weshalb man nicht mit "Zeig mir ein Beispiel aus der Vergangenheit" kommen kann. In der Vergangenheit hat es sowas nicht gegeben, dass heißt deswegen ja noch lange nicht das sowas nie eintreten wird.


    Ist ansonsten auch egal, dass man in Rüsselsheim derzeit auch etwas dünnhäutig ist ist dabei auch verständlich. Von daher ist diesbezüglich in der Diskussion hier für mich auch Schluss, mit dem Titel und Leiharbeit hat das ja auch nur bedingt was zu tun.

    Zitat

    Original geschrieben von cold_case


    Nenn mal ein Beispiel wo 10000 gekündigt worden sind statt 50000 entlassen trotz BV.


    Nenn Du mir mal ein Beispiel bei dem ein deutsches Wirtschaftsunternehmen und dessen amerikanische Mutter zur jeweiligen Regierung gegangen sind und um Millardenbürgschaften "gebettelt" haben damit sie den Laden nicht zumachen müssen oder wo reihenweise Banken hops gegangen sind oder oder oder...


    Die "Qualität" dieser Wirtschaftskrise ist nun mal eine andere als die Problemchen die Deutschland so in den letzten Jahren hatte. Sicherlich ist das o.g. Beispiel der Exttremfall von dem man nur hoffen kann, dass er nicht eintritt.
    Wer sich aber (gerade als Opel-Mitarbeiter) vom BR erzählen lässt bis Ende 2010 könne ja schon mal gar nichts passieren weil es ja eine BV gibt, nun ja ich schrieb ja bereits was zu blauäugig.


    Ich hoffe dass sich das alles wieder einigermaßen normalisiert bzw. beruhigt, nur es sollte eben jedem AN bei den Autobauern eben bewusst sein: So wie bisher kann und wird es nicht weitergehen können, heilige Kühe (oder AN`s) kann und wird sich auch diese Branche in Zukunft auf Dauer nicht mehr leisten können und wollen.

    Na dann zeig mir mal den BR der einer Aufhebung nicht zustimmt wenn es heißt:
    "Entweder wir müssen die BV aufheben oder wir müssen den Laden ganz dicht machen..."


    Wie war das bei Opel: Die Belegschaft verzichtet auf Geld wenn die finanz. Verbindungen zu GM gekappt werden? Wenn einem das Wasser erstmal bis zum Hals steht muss sich auch ein BR die Frage stellen: 50.000 Stellen weg oder lieber "nur" 10.000...


    Aber das ist dann wohl doch eine OT Diskussion. Wer sich in der heutigen Zeit aber meint "in Sicherheit" wiegen zu können nur weil irgendwann irgendwer mal ein Papier unterschrieben hat, der hat imho die Entwicklung der letzten Monate doch sehr blauäugig verfolgt. (Auch die KFW hatte sicher einen unkündbaren wasserdichten Vertrag mit Lehman, was daraus geworden ist ist ja wohl hinlänglich bekannt...)

    Auch eine BV kann gekündigt oder aufgebhoben werden, wenn es die Situation erstmal erfordert. Von daher ist die weitere (welt)wirtschaftliche Entwicklung auch für die Stammbelegschaft von großer Bedeutung, die Sonderstellung der bei den KFZ-Herstellern beschäftigten AN wie in der Vergangenheit (Stichwort: Haustarifvertrag) wird es auf lange Sicht nicht mehr geben.


    Wobei man da auch erstmal noch ein paar Monate abwarten muss, zwar wird dieses Thema derzeit in den Medien sehr stark hochgekocht, was letztlich dahintersteck muss sich erst noch zeigen.


    Wenn man als Kunde mit ernsthaften Kaufabsichten ein Autohaus betritt (in diesem Fall von VW, Skoda, Peugeot und Toyota) und die Verkäufer ums verrecken nicht mehr als 5% vom Listenpreis runter wollen, nicht mal für "auf Lager" Fahrzeuge, also dann kann es ja mit der Krise doch noch nicht so schlimm sein.
    Ich erwarte ja gar keine 30-50% Prozent, aber entweder ich habe Absatzschwierigkeiten und will Fahrezeuge verkaufen oder halt nicht. (Wobei das insgesamt jetzt weniger mit Leiharbeit zu tun hat.)

    So langsam brauchen wir wohl einen "Bitte beantwortet meine Umfrage"-Sammelbeitrag.


    @TE
    Es wäre doch wenigstens angebracht wenn man sich schon für so ein Posting in einem Forum extra anmeldet ein wenig mehr an Hintergrundinformationen zum Thema, Sinn und Zweck der ganzen Umfragegeschichte mit anzugeben.


    So habe ich den Fragebogen nach 4 Fragen abgebrochen, es ist schlicht nicht erkennbar worum es da geht bzw. wonach (mit welcher Zielrichtung) überhaupt gefragt wird. Zumindest der Anfang liest sich eher wie eine typische Marktvergleichsstudie in dem irgendwelche Firmen ein Institut beauftragen ihre Marktposition und Werbestrategie zu erfragen...