ZitatOriginal geschrieben von jer81
Ein Freitag, wir hatten einen Tag zuvor noch drüber gesprochen das ich für den Freitag abend kochen solle. Sie arbeitet freitags eigentlich nur bis zwei, aber schrieb dann kurzfristig gegen zwei eine eMail das sie mit Ihrer Arbeitskollegin noch auf das neue Büro anstoßen wolle. Es kamen dann im Stundentakt eMails, dass es noch etwas länger dauern würde hätten grad noch eine neue Flasche Sekt aufgemacht. Soweit so gut: um sechs kam eine kurze eMail mit folgendem Text „Du ich fahre heute abend mit zur XXX, wir gehen bei ihr noch was trinken. Bin dann morgen wieder da – ok?“ Meine Antwort das ich das nicht in Ordnung finden würde (wegen dem Essen), wurde gar nicht mehr gelesen. Beim Versuch anzurufen wurde ich weggedrückt. Gegen acht wurde ich dann von ihr sturz, aber wirklich Sturzbetrunken mit den Worten „Wollte mich nur mal kurz melden, will ja kein A…. sein“ angerufen. Das war’s. Gegen halb zwölf, ich lag schon im Bett, ein Anruf von ihr sie sei in einer Kneipe und irgendein Typ würde sie verfolgen, sie möchte wieder zurück zu mir. Wo sie genau war konnte sie mir gar nicht sagen, ich wusste zum Glück das es im Ort ihrer Arbeitskollegin (übrigens ca. 30km entfernt) nur eine Kneipe gibt. Da ich den Abend auch zwei Bier getrunken hatte und nicht mehr fahren durfte/wollte, habe ich dann ein örtliches Taxiunternehmen zu ihr gelotzt.
Sorry wenn das jetzt etwas drastisch rüberkommt, aber so ganz merkst Du die Einschläge selbst auch nicht mehr oder bist wirklich schmerzresistent oder?
Die Frau behandelt dich wie den letzten Dreck, zeigt 0 Respekt vor Dir als Person und Du rettest ihr mit schöner Regelmäßigkeit auch noch den Hintern?
Das ist doch keine Liebesbeziehung, das ist eine Katastrophe. Du lässt Dich wie ein Hund prügeln (im wahrsten Sinne des Wortes) und wedelst trotzdem noch fröhlich mit dem Schwanz wenn sie sich mal herablässt Dich ein wenig hintern den Ohren zu kraulen.
Wenn sich meine Freundin einen derartigen Bock wie oben beschrieben erlaubt hätte, dann hätte sie am nächsten Tag ihre Klamotten vor der Tür gefunden und das Schloss wäre ausgewechselt.
Zieh einen klaren Schlussstrich damit die Dame auch mal wieder merkt wie hart der Boden der Realität sein kann. Und so wie Du hier krampfhaft versuchst noch irgendwas schönes da reinzuinterpretieren solltest Du dir lieber Gedanken machen ob nicht auch Du ein wenig professionelle Hilfe von außen gebrauchen könntest um eine etwaige Trennungsentscheidung dann auch wirklich konsequent durchzuziehen.