Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von ZweiterNick
    so, erste Einschätzung: Anerkennung mit 30 % wohl "möglich". Was heisst das jetzt in Praxis? "Muss" ich nur noch 70 % der bisherigen Zeit arbeiten? Was, wenn ich aber weiter 100 % arbeiten möchte, solange es geht? Auf eigenes Risiko? Das Versorgungsamt ist leider übers Wochenende nicht erreichbar, deswegen hoffe ich mal auf ein paar Antworten, danke!


    Nicht persönlich nehmen, aber so richtig intensiv hast Du Dich mit der Thematik noch nicht beschäftigt oder?


    Für derartige Fragen braucht man nicht das Versorgungsamt, da reicht bspw. die verlinkte Seite weiter vorn hier im Beitrag...


    Wenn Du 30% GdB bekommst heißt das erstmal noch gar nichts, da man erst ab einem GdB von 50% als schwerbehindert gilt. Es gibt zwar die Möglichkeit sich mit 30% einem Schwerbinderten gleichstellen zu lassen, die Details dazu kenne ich aber auch nicht.


    Auf die Arbeitszeit allgemein wirkt sich eine Schwerbehinderung erstmal überhaupt nicht aus, lediglich der Arbeitsplatz muss entsprechend geeignet sein. Also nicht 30% Behinderung = 30% weniger Arbeit. Auch Schwerbehinderte arbeiten primär erstmal 38/40 Std. die Woche. Man kann lediglich versuchen einen Teilzeitarbeitsplatz zu bekommen, wenn die Art oder Schwere der Behinderung eine kürzere Arbeitszeit notwendig macht (§ 81 Abs. 5 SGB 9). Dies setzt aber u.a. auch voraus, dass der derzeitige Arbeitsplatz teilzeit geeignet ist. Ansonsten kann die der AG zwar nicht gleich kündigen, ggf. aber auf einen Teilzeit geeigneten Arbeitsplatz umsetzen. Und ob das gewollt wird steht auf einem anderen Blatt zumal sich das auch finanziell auswirken kann.


    Hier noch mal ein informativer Link dazu, geht zwar nicht um Hepatitis sondern Diabetes aber rechtlich ist es dasselbe:
    http://www.diabetes-forum.de/s…v.asp?page=Archiv1&ID=241

    Hier wäre doch wieder die Frage der Beweisbarkeit ob und wie schon ein fester Termin tatsächlich vereinbart wurde oder ob es erstmal ein unverbindliches Gespräch gab und die Firma erst mit der schriftlichen Terminbestätigung tatsächlich eine feste Zusage geben wollte.


    Wenn vereinbart war, dass es eine schriftliche Bestätigung gibt und man sich vor Erhalt dieser Bestätigung schon Tickets holt, dann schaut man eben ggf. in die Röhre.

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    Original geschrieben von Handyfreak22
    Kann man auch verstehen denke ich mal! Familie und auch Ihre Familie drücken mir öfters einen Spruch diesbezüglich!


    Und des weiteren wohnt Ihre Familie in NDS (Salzgitter) und ich bin Froh wenn ich mit denen nicht viel zu tun habe.


    Wie geschrieben: Rein menschlich ja aus sicht eines potentiellen AG`s nein.
    Es wird heutzutage eben erwartet, dass solche "Banalitäten" wie Freundschaften oder soziales Umfeld für einen Job lächelnd aufgegeben werden. Wer als Bewerber dafür nicht bereit ist kann ja auch nichts taugen...


    Salzghetto ist natürlich schon eine richtig harte Ansage, da will man in der Tat nicht mal tot überm Gartenzaun hänger, letztendlich ist das aber halt immer Dein Problem und sowohl Nds als auch Deutschland sind sicherlich groß genug das Du Deiner Schwiegermutter in spe nicht täglich über den Weg laufen müsstest.

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    Original geschrieben von Handyfreak22
    Ich hoffe ich schaffe den Absprung!


    Dann hoffen wir mal mit Dir ;)
    Es ist sicherlich besser man macht vorrübergehend irgendeinen Job als gar keinen, nur muss man eben auch drauf schauen das man nicht irgendwo zu lange kleben bleibt sonst wird der Absprung umso härter.


    Ein wenig musst Du Dir aber auch selbst an die Nase fassen, in der heutigen Zeit ist "Mobilität" eines der schlimmsten Unworte und gleichzeitig auch eine der höchsten Anforderungen die an Bewerber und neue Mitarbeiter gestellt werden.


    Auf der einen Seite bist du unzufrieden, auf der anderen könntest Du in Nds einen besseren(?) Job haben, willst aber Dein gewohntes Umfeld nicht aufgeben.


    Rein menschlich ist das sicherlich nachvollziehbar und bei privat bei einem Bier in der Kneipe würde ich da auch nichts gegen sagen, nur solltest Du mir als Bewerber gegenübersitzen und derartige Argumente vorbringen sei Dir sicher Du dürftest Dir ein paar sehr warme Worte anhören... Ist sicherlich nicht schön (und persönlich finde ich das auch nicht gerade berauschend) aber irgendwie müssen wir uns halt auch an die Gegebenheiten unser Um- und Arbeitswelt anpassen.

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    Original geschrieben von Handyfreak22

    Und zum Thema Atelco. Die haben mir geschrieben das ich keine Kaufmänische Erfahrung hätte! Kopfschüttel! Naja die wollen halt auch ein Verkäufer *arghh*


    Diese Erfahrung wirst Du wie oben beschrieben aber auch nicht durch einen "Kaufmann im Dialogmarketing" bekommen, das gibt der Rahmenplan der Ausbildung eben nicht her.


    Wenn Du in Zukunft dich eher in derartigen kaufmännischen Bereichen umtun willst solltest Du imho eher danach schauen, ob und in wie weit es Möglichkeiten gibt sich auf einer breiteren Basis grundlegendes kaufmännisches Wissen anzueignen. Dialogmarketing ist (und wird wahrscheinlich auch in Zukunft) erst noch eine spezialisierte Nischenausbildung bleiben mit denen andere Arbeitgeber als CC`s nichts anfangen können.


    Das hat dann überhaupt nichts mit Dir als Person oder Deinen tatsächlichen Kenntnissen und Fähigkeiten zu tun, nur solltest Du Dir eben durchaus darüber bewusst sein, dass Du Dir mit einem solchen Abschluss evtl. sogar mehr Hürden in den Weg legst als unbedingt nötig. Es möge jetzt bitte nicht gleich jeder auf mich einschlagen, aber das Ansehen dieses Ausbildungsberufes ist derzeit einfach mehr als schlecht. Da spielen sicherlich auch viele Vorurteile und fehlende Information auf Seiten der Unternehmen mit rein nur hilft das einem nicht wenn auf eine Bewerbung hin erst gar nicht die Chance bekommt sich dem Unternehmen zu präsentieren weil man in der Vorauswahl bereits rausfliegt.

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    Original geschrieben von Handyfreak22
    Heißt es wird zuviel Lohnsteuerbezahlt, weil ich kann doch nicht von 1500 Brutto die Lohnsteruer rechnen bei 900 Brutto Gehalt oder?


    Doch das muss die Firma sogar. Wie oben bereits beschrieben geht es nicht um das was faktisch in der Zeit erarbeitet wurde, sondern um das vertragliche Monatsbrutto gekürzt um die anteilige Zeit die nicht gearbeitet wurde. Da die Lohnsteuer der Progression unterliegt darfst Du nicht den Fehler machen und die 900 € als Grundlage für die Bemessung der Lohnsteuer nehmen sondern eben das vertragliche Brutto gekürzt um den Anteil der nicht gearbeitet wurde.


    Vereinfacht gesagt bei 1500 € Brutto und Einstieg zur Monatsmitte muss trotzdem auf die 1.500 € Lohnsteuer entrichtet werden, diese würde aber halbiert, da nur der halbe Monat gearbeitet wurde. Also nicht den Fehler machen und nur die 0,5 € bei 900 € brutto annehmen, bei 1.500 € wären für den ganzen Monat 125,50 € an Lohnsteuer zu zahlen, bleiben wir beim 50/50 Beispiel also 62,75 €.


    Wenn die Dame im Personalbüro also auf rund 70 € an Lohnsteuer kommt ist das schon völlig in Ordnung. Derartige Spielereien kann Dir aber kein Nettorechner im Netz in dieser Form ausrechnen. Ist sehr ähnlich bei Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld, obwohl man diesen Betrag ja nicht jeden Monat erhält wird zunächst die Lohnsteuer auf den vollen Bruttobetrag erhoben, so dass von dem vielen schönen Geld erstmal netto recht wenig ankommt.


    Im Endeffekt wird es aber egal sein, denn über den Jahresausgleich wird dann die gezahlte mit der tatsächlich zu zahlenden Lohnsteuer abgerechnet und man erhält evtl. überzahlte Beträge zurück.



    By the way: In Deinem anderen Beitrag verweist Du darauf dass ein Umzug wg. des guten und sicheren Jobs Deiner Freundin nicht in Frage kommt und jetzt zweifelst Du selbst daran ob sie die Probezeit überlebt?

    Das mit dem "auf jeden Fall" würde ich so nicht unterschreiben wollen. Man sollte sich schon genau überlegen ob das was bringt oder nicht, daher ja auch die Frage wo die berufliche Reise mal hin soll. Wenn er sich den Titel holt wird er voraussichtlich auf längere Sicht sich im weiteren Umfeld von CCs bewegen (müssen) schon allein weil dieser Beruf anderweitig nicht bekannt ist und nicht gebraucht wird, dass irgendwann vor X Jahren dann mal der Fachinformatiker gemacht wurde spielt dann keine Rolle mehr.


    Und auch wenn unser System der Berufsausbildung in D schon durchaus gut ist, nur weil etwas von der IHK kommt bzw. von denen vergeben wird heißt inzwischen leider schon lange nicht mehr das das auch Qualität hat. Gerade neulich wieder einen Fall gehabt in dem der Bewerber den geforderten Abschluss für die Stelle vor ein paar Jahren gemacht hatte, dann aber nie in dem Beruf gearbeitet sondern sich ein (nicht immer unbedingt fachbezogenes) IHK Zertifikat nach dem anderen geholt hat. Was soll man mit so jemandem anfangen?


    Wer die IHK Prüfungen und deren Anforderungen in bestimmten Bereichen kennt, der weiß auch wie sehr sowas zu würdigen ist. Habe selbst studienbegleitend die IHK-Ausbildereignungsprüfung gemacht. In 2 Semestern war ich vielleicht bei 2 Vorlesungen und habe ohne jeglichen weiteren Lernaufwand die "Prüfungen" trotzdem locker mit einer guten Note geschafft. Multiple-Choice und etwas gesunder Menschenverstand macht es möglich...
    Nur würde ich mir entsprechend auch nichts auf einen solchen "Titel" einbilden bzw. diesen bei Bewerbungen auch gar nicht groß hervorheben wollen.

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    Original geschrieben von Handyfreak22
    Hallo Chicken,


    habe nochmals nachgefragt. Diesmal bei einer anderen IHK. Ist in der Tat so. 3 Jahre muss man im CC gearbeitet haben.


    Wie gesagt der Gesetzestext sagt da was anderes, allerdings besteht wohl auch die Möglichkeit der Anrechnung von Ausbildungszeiten in einem anderen Beruf bzw. eine Einzelfallprüfung durch die IHK.


    Ob sich das für Dich lohnt musst Du im Endeffekt selber wissen, gerade wenn Du ortsgebunden bist. Ich persönlich würde einem solchen Abschluss (ohne das jetzt schlechtreden zu wollen) nicht alzu viel Bedeutung beimessen. In Zeiten von Ausbildungsplatzmangel wurden von den Verbänden und IHKen da neue "Berufe" gebastelt und umstrukturiert, so dass man wieder ein paar mehr Leute in ein Ausbildungsverhältnis bekommt, ob das wirklich sinvoll ist steht auf einem anderen Blatt.


    Wenn man sich mal den Rahmenplan der Kultusministerkonferenz etwas genauer anschaut wird das sehr deutlich. Zwar trägt die Berufsbezeichnung den klangvollen "Kaufmann" im Titel, mit einer kaufmännischen Ausbildung im weiteren Sinn hat das aber imho nur bedingt etwas zu tun, bzw. die Ausbildungsinhalte sind so speziell aufs Dialogmarketing zugeschnitten, dass ein übergreifender Wechsel in eine andere Brache (für die z.B. Industrie- oder Speditionskaufleute gesucht werden) nur schwer möglich sein dürfte da einfach elementare Bestandteile wie z.B. Rechnungswesen etc. nicht oder nur rudimentär vorgesehen sind.

    Das kann ich so nicht ganz glauben. Die Ausbildung zum Kaufmann Dialogmarketing hat eine Regelzeit von 3 Jahren, gem. den Vorgaben der IHKen zu Externenprüfungen ist wie von flam beschrieben das 1,5fache an aktiver Arbeitszeit gefordert um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Du müsstest also min 4 Jahre und ein paar Monate im Job aktiv gewesen sein um zur Prüfung gehen zu dürfen.


    Du solltest Dich vor allem auch mal fragen, wo Deine berufliche Reise in Zukunft hingehen soll. Siehst Du für Dich längerfristige Perspektiven im CC Bereich, macht eine solche Prüfung daher überhaupt Sinn oder wäre es nicht ggfs. besser sich einen Aufbau zu der Fachinformatikerausbildung zu suchen?