Beiträge von ChickenHawk

    Wenn es ein größerer Laden mit entsprechenden "routinemäßigen" Gesprächen ist braucht man sich da eh nicht so groß den Kopf zu machen. Dein Gesprächspartner wird Dir schon die richtigen Fragen stellen und ggf. dann noch fragen was Du Dir so vorstellst. Und dann sollte das schon passen.


    Im Prinzip wissen die schon vorher was sie Dir geben wollen (z.T. auch müssen), von daher ist weniger das Gespräch über die zukünftige Gehaltshöhe entscheident, sondern die abgelieferte Arbeit.

    Dann solltest Du aber selbst erstmal etwas mehr "Input" liefern über welche Situation man sich unterhält, das "Gehaltsgespräch" gibt es nicht. ;)


    Bist Du jetzt z.B. Angestellter bei Siemens stellt sich da ja eher die Frage ob Du eine Entgeltstufe nach oben kommst oder innerhalb der Gruppe in die nächste Stufe.


    Bei einem kleinen 5 Mann Betrieb bei dem alle per Du sind und es nicht so starre Modelle gibt sieht die Sache sicher anders aus.


    Und um doch mal was allgemeines dazu zu sagen:
    Überleg Dir was Du als "Mehrwert" für den AG anführen kannst der ein höheres Gehalt rechtfertigt. Allein gute Arbeit geleistet zu haben reicht da nicht aus, das wird schließlich erwartet.

    Zitat

    Original geschrieben von HoldaT
    ChickenHawk: Nach 15 Jahren hast du schon wieder gute 20000 € Investitionsstau vergessen. Außerdem sind 230000 € in 15 Jahren mit einem Einsatz von 1300 € monatlich wohl kaum komplett zu tilgen?!


    Wie kalkulierst du außerdem die Verzinsung des Eigenkapitals?


    Nö habe ich nicht, deswegen schrieb ich ja das in der Praxis noch anders gerechnet werden muss. Und das man bei einem Kredit noch die Zinsen berücksichtigen muss ist auch klar, allerdings bekommt man derzeit das Geld ja eher noch hinterhergeschmissen, wenn man dann noch ein wenig an EK mit in den Topf schmeißen kann ist das in 15 Jahren durchaus zu schaffen, ansonten dauert es halt 17 Jahre.


    Und wie schon geschrieben wurde:
    Wo kein EK da ist braucht man sich über Verzinsung keine Gedanken zu machen, ebenso hat jemand der das nötige Kleingeld auf der hohen Kante hat einen ganz anderen Ansatzspunkt.


    Ich stimme dahingehend zu, dass es wenig Sinn macht eine Immobilie komplett "cash" zu kaufen wenn es keinen wirtschaftlichen Nutzen hat nur um sie zu haben, da kann man in der Tat mit dem Geld etwas sinnvolleres anfangen.


    Nur hat eben nicht jede junge Familie gleich mal eben 200-300K zur Verfügung. Die können sich daher entscheiden Miete oder einen Kredit zu bezahlen und in dieser Konstellation kann es (auch wirtschaftlich) durchaus sinnvoll sein eher auf den Kauf und Kredit anstatt auf Miete zu setzen da sie am Ende wenigstens noch einen Gegenwert haben.

    Zitat

    Original geschrieben von HoldaT
    Wieso bringen die Leute nur immer Alter und Immobilie in einen Zusammenhang???


    Nun ja wenn man mal ganz vereinfacht an die Sache rangeht kann man das so sehen:


    Ich kann mir 15 Jahre lang ein kleines Haus mieten (bei uns in der Gegend in einer annehmbaren Lage so um die 1.300 €/Monat) und habe danach rund 230.000 € ausgegeben und nichts in der Hand, oder ich zahle 15 Jahre lang einen Kredit über 1.300 € ab gebe 230.000 € aus und bin danach Eigenheimbesitzer. Selbst wenn man davon ausgeht, dass man in der Zeit noch einiges an Geld in das eigene Heim reinsteckt und man beim Verkauf ggf. einen satten Abschlag hat, so bleibt im Idealfall hinterher entweder ein schickes Haus oder ein Verkauferlös von sagen wir mal 120.000 € über. Das wäre dann schon eine schicke Zusatzsrente...


    Zumindest in der Theorie funktioniert das, Praxis ist dagegen sicher eine andere Sache und wer derartige Überlegungen anstellt sollte sich entsprechend vorher genau informieren, sonst zahlt man am Ende evtl. ganz schön drauf.


    Mal davon ab, dass für viele ein eigenes Haus/Wohnung einfach ein Wunschtraum ist "Haben wollen", egal ob es wirtschaftlich immer Sinn macht oder nicht. Gegen ein schickes Haus mit großem Garten, Kiesauffahrt und Zaun drumherum hätte ich auch nichts einzwenden, allein schon damit man das Tor hinter sich zumachen kann und Ruhe vor der sonstigen Welt "draußen" hat, dass wird aber wohl noch ein paar Jahre warten müssen denn wie richtig geschrieben ist eine Immobilie eben immobil und das erstreckt sich häufig dann auch auf ihren Besitzer. ;)

    Ich denke man muss da etwas differenzieren:


    1.) Leute die ausschließlich über (viele) Verträge irgendwelche Handys oder Gimmicks gegenfinanzieren bzw. diese günstiger abgreifen aber sonst ihre Finanzen soweit im Griff haben


    und


    2.) Personen die sich mit Zugaben aus Vertägen durchhangeln und auch ihren sonstigen Lebensstil entsprechend gestalten, d.h. Ratenkauf beim Versandhaus bzw. allgemeines Leben auf Pump


    Während Leute der Kategorie 1 wohl eher weniger Probleme hinsichtlich Insolvenz o.ä. bekommen werde stehen die Personen der Kategorie 2 eh schon immer mit einem Bein in der Schuldenfalle, wenn dort irgendwas passiert sehe ich in der Tat auch die Gefahr, dass in der Summe sich derartiges Verhalten sehr negativ auswirken kann.


    Persönlich kann ich es auch nicht verstehen wie man sich mit 8 oder 10 Verträgen "belasten" kann, auch nicht wenn man dadurch ein paar € sparen kann. Gerade wenn Anfragen ala "Vertrag und Waschmaschine/Roller" etc. dabei sind. Letztendlich muss da aber jeder für sich selbst entscheiden.


    Ich habe derzeit privat noch einen Vertrag der demnächst ausläuft, so wie es derzeit aussieht wird da anschließend eine Simyo o.ä. Prepaid draus und ich wäre "vertragsfrei", ist mir persönlich einfach lieber.