Beiträge von ChickenHawk

    Das ist zu simpel gedacht. Wer sich freiwillig einer Körperverletzung aussetzt (schließlich zwingt einen ja kein Wirt mit dem Knüppel in die eigene Kneipe) kann sich hinterher nicht mehr darauf berufen.


    Jedes Piercing,jedes Tattoo, jeder Ohrring ja selbst das Haare schneiden beim Frisör ist strenggenommen auch eine Körperverletzung, diese erfolgt aber unter Einwilligung bzw. Duldung des "Geschädigten" weshalb sich daraus keine strafrechtlichen Konsequenzen ergeben (können).


    Angenommen ein Wirt pappt deutlich sichtbar ein Schild an seine Tür, dass man ein Lokal betritt in dem geraucht wird. Dann weiß jeder potentielle Kunde worauf er sich einlässt und würde damit auch die "Körperverletzung durch Passivrauchen" in Kauf nehmen also quasi konkludent dulden.

    Gab es da nicht mal so einen schönen Spruch:
    Auch ein behinderter ausländischer Rollstuhlfahrer kann ein schlechter Mensch sein? oder so ähnlich.


    Nun Stolz darauf zu sein einen Prozess gegen einen behinderten gewonnen zu haben, da soll sich jeder selbst eine Meinung zu bilden, aber nur weil jemand behindert ist muss diese Person sich in ihrem Verhalten trotzdem der (Mieter-)gesellschaft anpassen und sich entsprechend "benehmen".


    Der Mieterschutz in D ist ziemlich ausgeprägt, nur weil jemand laut hustet oder auch Dart spielt fliegt man nicht aus der Wohnung raus. Da müssen schon sehr massive Störungen des allgemeinen Hausfriedens vorliegen, sonst hätte ein Gericht (gerade in dieser Situation) nicht so entschieden.


    Bleibt also die Frage, ob der betroffene Mieter sich aufgrund seiner Behinderung nicht anpassen konnte oder ob er es einfach nicht wollte. Behindert zu sein heißt ja nun nicht gleichzeitig auch für ein "normales" Mieterleben nicht geeignet zu sein. Wir kennen die genauen Umstände ja nicht, von daher ist es auch denkbar, dass der Mieter sich einfach so wie die wilde Sau aufgeführt hat, ohne das die Behinderung da was mit zu tun hat.


    Von daher sollte man mit irgendwelchen Schnellschüssen hinsichtlich der eigenen Meinungsbildung da doch etwas zurückhaltender sein.

    Bevor man hier so ein Faß aufmacht sollte man sich schon etwas besser informieren, wogegen eigentlich geklagt wird.


    Es geht dabei nicht darum ob rauchen schädlich ist oder nicht, oder ob durch das Passivrauchen eine Gesundheitsgefährdung besteht oder nicht.
    Das ist alles unbestritten und hier auch gar nicht Gegenstand der Klage.


    Es geht einzig und allein um die Frage, ob das Gesetz in seiner jetzigen Form mit den sonstigen geltenden Vorschriften (u.a. auch der Berufsfreiheit im Grundgesetz) vereinbar ist oder nicht. Anders ausgedrückt: Darf der Gesetzgeber einem privaten Unternehmer/Kneipenwirt in dieser Form vorschreiben wie er seinen Laden zu führen hat oder geht das zu Weit.


    Überspitzt ausgedrückt: In keinem deutschen Gesetz gibt es einen rechtlichen Anspruch auf den Besuch einer rauchfreien Kneipe bzw. das grundgesetzlich verbriefte Recht eine Kneipe besuchen zu können. Niemand wird schließlich gezwungen derartige Lokalitäten aufzusuchen (anders als bei öffentlichen Gebäuden, Schulen, Krankenhäusern etc. pp.). Wenn sich die Wirte nun durch die neuen Vorschriften in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht fühlen (ob das wirklich so ist sei mal dahingestellt) ist es eben ihr "gutes Recht" das Nichtraucherschutzgesetz vom Verfassungsgericht auf seine Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen.

    Ganz grob ausgedrückt:


    bei 25.000 € und 30 km Arbeitsweg kommen auf das vertragliche Brutto 475 € (250 € 1% Regel + 225 € Entfernungskilometer) pro Monat drauf, so dass Du ein um diesen Betrag erhöhtes zu versteuerndes Brutto hast


    bei 30.000 wären es rund 570 € (300 € 1% + 270 € Kilometergeld) die das Brutto hochgeht


    die Differenz der Leasingrate wirkt sich imho hier noch nicht aus, sondern wird Dir als gesonderte Posten nach der gesamten Berechnung vor Netto abgezogen.


    Bsp.
    Vertragliches Brutto: 3.000
    zu versteuerndes Brutto: 3.570
    - Abzüge (LSt, Rente etc. pp)
    = "Netto"
    - Abzug Leasingrate 100 €
    = ausgezahltes Netto

    Wenn man nach den üblichen Maßstäben bzw. Klauseln geht, dann wäre das schon im 1er Bereich. Der Satz mit der Bereicherung und Kreativität liest sich allerdings schon etwas holperig.


    Aber:
    Was darf man als Personaler von so einem Zeugnis halten?
    Ich will jetzt nicht sagen "Nichts" aber umhauen würde es micht jetzt auch nicht, dafür ist es fast schon wieder zu "glatt".


    Kommt zwar sehr auf den Bereich an in dem das Praktikum absolviert wurde, aber entweder waren das durch die Bank einfache Tätigkeiten oder man hat dem Chef immer brav die Tasche getragen. ;)
    Bei 4 Monaten Praktikum über Dezember mit Weihnachten und Jahreswechsel (und dem fertigen Zeugnis bereits 1 Monat vor Ablauf), welche Arbeit soll denn da über was für einen Zeitraum beurteilt worden sein? Soll jetzt bitte nicht negativ aufgefasst werden, aber das wäre nur einer der Punkte auf die jemand achtet der öfters Bewerbungen und Zeugnisse auf dem Tisch hat.


    Wenn die Noten passen und die sonstigen Zeugnisse keine ganze Katastrophe sind ruft man den Bewerber an, wer sich da wacker schlägt darf zum Vorstellungsgespräch und spätestens ab diesem Zeitpunkt sind die vielen schönen Worte auf dem Papier nicht mehr wirklich viel wert.

    Immer noch nicht verstanden?


    Du schenkst der Werkstatt (und nicht Audi) gar nichts. Wenn Sie Dir nicht die 28 € für das Öl berechnen können, dann hauen sie auf andere Positionen was drauf, weil sie auf einen Schnitt von XY € für eine Inspektion kommen müssen und die bekommen sie auch. Von daher ist der Aufwand das eigene Öl anzuschleppen völlig für die Katz, billiger wird es unterm Strich dadurch nicht.


    Selbst schon erlebt, dass ich bei Abholung des Wagens einen Betrag von über 300 € zahlen sollte. Auf Nachfrage weil vorher gesagt wurde es würde unter 300 € liegen ist der Mitarbeiter in die Rechnung gegangen und hat an den verschiedenen Positionen "nach unten" korrigiert bis wir bei 299,97 € waren. Neuausdruck der Rechnung und fertig war der Lack. Man sieht also: In den Einzelpreisen/positionen auf der Rechnung ist immer etwas Luft.

    „Wenn die Bischöfe [wir könnten hinzufügen: und der Papst] Bestechung und Korruption in Regierungskreisen verurteilen und die Verschwendung von Geldern kritisieren, mögen einige Personen sich vielleicht fragen, ob da nicht ,ein Esel den andern Langohr schilt‘.”


    Sollen die ruhig Geld verdienen, alles kein Problem aber sich dann selber einen Heiligenschein aufsetzten und mit dem Finger auf andere Glaubensrichtungen zu zeigen und "anzupragern", dass diese ihren Reichtum mehren und das Geld nicht den Armen zukommen lassen, wenn das keine Doppelmoral ist...
    Der Chef fliegt mit dem Privatjet zum Angeln in den Urlaub, die Mitglieder sollen aber nicht auf materielle Dinge schielen sondern in gottgefälliger "Armut" leben.
    Wasser predigen und Wein trinken oder wie? Ist ja aber auch logisch: Der Führung kann es nur gut gehen, wenn genügend Mitglieder bereit sind die Institution durch Spenden oder freiwillige Arbeit zu finanzieren. Wenn jedes Mitglied auf seinen eigenen Geldbeutel schielen würde, dann bliebe ja nichts mehr über was man nach oben durchverteilen kann.