Beiträge von ChickenHawk

    1) 9101 1100 oder 9101 9900 in allen Fällen liegt der Zollsatz bei 4,5 % (wobei es da wohl noch ne Mindest/Höchstgrenze für die Zollabgaben gibt)


    2) Versand aus den USA ist (mit Tracking) immer verhältnismäßig teuer.


    3) Es gibt entsprechende Paketaufkleber, auf denen man Warenwert und Beschreibung vermerken kann, eine eigene ProFormaInvoice ist nicht notwendig, ansonsten Kopie der Rechnung vom Ebayhändler oder Ausdruck der Auktion beifügen.


    4) Siehe 3 Kopie der Rechnung vom Ebayhändler oder Ausdruck der Auktion dabei haben.


    5) "Schmuggeln lohnt sich nicht: Werden Sie erwischt, zahlen Sie nicht nur die fälligen Einfuhrabgaben, sondern auch noch einen Zuschlag in gleicher Höhe. Häufig drohen sogar ein Strafverfahren und die Sicherstellung der geschmuggelten Waren."
    Quelle: Zoll


    Heißt also EuSt + Zoll x 2 und ggf. wird die Uhr eingezogen und Du bekommst ein Strafverfahren wg. Steuerhinterziehung. Das sollte man also eher lassen.


    Wenn dann also sollte Dein Bekannter wenn er herfliegt sich die Uhr selber ummachen und keine Umverpackung etc. mit dabei haben. Wobei auch das sich in einer Grauzone bewegt.


    Und wenn es um das "Was sonst noch beachten?" geht: Einfach mal den gesamten Beitrag durchlesen ;)

    Was kostet ein rotes Auto? ;)


    Die Verwendung von AGB ist nicht zwingend vorgeschrieben oder notwendig, sie vereinfacht nur bestimmte Dinge im Geschäftsleben bzw. regelt wie manche Dinge zu rechtlich zu laufen haben. Also erstmal die Frage stellen: Habe ich so viele Punkte zu regeln oder reicht es mir auch wenn alles nach dem "normalen" Gesetz läuft?
    Mal abgesehen davon, dass man mit AGB seinen Geschäftspartner auch nicht über Gebühr benachteiligen kann.


    Wenn man sich aber dazu entschließt sich AGB zu geben, dann sollten die auch schon sauber sein, sonst sind sie das Papier nicht wert auf dem sie stehen. Hierzu sollte man zumindest über das was man sich ggf. aus dem Netz zusammengeklaubt hat mal einen Fachmann drüber schauen lassen, allein mit "Ich habe das auf Seite XY was gefunden" kann man imho keinen sauberen und guten AGB zusammenbasteln.

    Zitat

    Original geschrieben von Kamerakind_Udo
    Im Augenblick tendiere ich dazu die Ausbildung zu beginnen weil ich nichts verliere. Die Alternative wäre ja nicht dass ich stattdessen einen besseren Plan B umsetzen könnte, sondern es würde erstmal so weitergehen wie bisher. Das bringt mich auch nicht vorwärts, also verliere ich im Grunde nichts dabei wenn ich die Ausbildung beginne.
    "Hinschmeissen" kann ich es ja immer noch wenn ich "die" Zukunftsidee schlechthin habe.


    Sorry aber das ist meiner Meinung nach die falsche Herangehensweise. Ich wil Dich jetzt nicht mit Gewalt von dieser Idee abbringen, es ist schließlich Dein Leben und Du bist für Deine Entscheidungen selbst verantwortlich.


    Aber:
    Nur die Ausbildung anzufangen, weil "gerade kein besserer Plan da ist" macht nicht wirklich Sinn. Diese Ausbildung wird Dir keinen Spaß bringen und ob sie Dich fachlich irgendwie weiterbringt halte ich auch mal für fragwürdig. Du musst Dich 2-3 Jahren mit Dingen und Leuten beschäftigen auf die Du wenig bis gar keinen Bock haben wirst. Ist das wirklich erstrebenswert? Ich selbst habe nach meinem Abi auch eine kaufmännische Ausbildung gemacht und mir waren mit meinen damals knapp 20 Jahren die Mitschüler/innen die mit 16 gerade von der Realschule kamen sehr weit von mir und meiner Auffassung vom Leben entfernt. Bei Bürokaufleuten wir der Anteil von Nichtabiturienten und insgesamt der Altersdurchschnitt tendeziell noch geringer sein. (Und bevor jemand schreit: Das soll keine Abwertung gegenüber diesen Leuten sein!)


    Willst Du Dir das wirklich noch mal antun? Du kommst morgens in die Berufsschule in dem Wissen, dass der Stoff langweilig bis zäh ist und musst Dir dann auch noch die Stories Deiner Mitschüler/innen anhören in welcher Disse sie am Wochenende waren und wer da wen aufgerissen hat? (Wenn sie überhaupt mit Dir "altem Sack" ;) sprechen). Deren Welt ist halt eine andere als Deine, Du wirst Dich wie ein Alien fühlen, dass auf dem falschen Planeten gelandet ist.


    Weiterhin besteht die Gefahr, dass Du vom Unterichtsstoff gelangweilt Dich nicht wirklich in die Sache reinhängst, in der Berufsschule mag das noch klappen, die Prüfungen werden aber von der IHK abgehalten. Auch das sind sicher keine unlösbaren Hürden, aber ich habe auch schon fähige Leute gesehen die die Sache aufgrund der BBS sehr locker angegangen sind und dann in der Abschlussprüfung ne Bruchlandung hingelegt haben. Das muss nicht zwangsläufig heißen, dass man durchfällt, aber eine abgeschlossenen Ausbildung mit nem 3er oder 4er Schnitt kannst Du Dir gerahmt übers Klo hängen mehr aber auch nicht.


    Meiner Meinung nach macht es daher wesentlich mehr Sinn sich vor dem nächsten Schritt schon einmal die Frage zu stellen: Was will ich eigentlich bzw. wo will ich hin. Das muss jetzt nicht zwangsläufig bedeuten, dass man sich für ein konkretes Ziel entscheidet, oder wie Du so schön schreibst den typisch deutschen Weg geht und nur auf Karriere oder Geld aus ist.


    Um Dir da detaillierte Tips zu geben hast Du zu wenig Infos über Deinen bisherigen Lebenslauf und Tätigkeiten gepostet (musst Du ja auch nicht zwangsläufig hier im Forum breitreten), aber ggf. solltest Du Dich doch mal mit anderen darüber unterhalten welche Möglichkeiten es sonst noch gibt. Aufgrund Deiner "Lebenserfahrung" und den verschiedenen Berufen die Du bisher ausgeübt hast solltest Du doch zumindest eine vage Vorstellung haben, was Dir auch längerfristig Spaß macht bzw. wo Du hinwillst auch wenn das Geld dabei nicht die Hauptrolle spielt. Dabei hast Du gegenüber Schulabgängern schon einen Vorteil, die kommen oft mit dem "XY ist mein Traumberuf" in eine Ausbildung und merken dann erst im Laufe der 3 Jahre, dass das evtl. doch nicht so das gelbe vom Ei ist.


    Neben "Ausbildung zum Bürokaufmann" und "Mach ein Studium" gibt es bei uns genügend andere Möglichkeiten sich fort- und weiterzubilden. Dazu muss man aber erstmal wissen was man eigentlich will.


    Nehmen wir mal an Du machst jetzt diese Ausbildung und kommst auch irgendwie durch und hast einen Job: Willst du die nächsten 20-30 Jahre dann immer der Sachbearbeiter sein, der irgendwelche Papiere hin und herschiebt? (Auch wieder nicht(!) abwertend gemeint.) Kannst Du Dir das wirklich vorstellen und entspricht das Deinen Vorstellungen von Spaß an der Arbeit zum erhaltenen Lohn?


    Wenn ja, ok dann versuche es auf diese Art, sei Dir aber darüber bewusst das wird ein harter und stressiger Weg mit ungewissem Ausgang, wenn das aber auch nicht so 100%tig das ist was Du Dir auch längerfristig vorstellen kannst: Lass es.
    Wenn das in die Hose geht bist Du fast 40 (klar kann man auch dann noch mal neu starten) aber es wird immer schwieriger bis Unmöglich dann noch mal das Ruder herumzureißen.


    Daher noch mal abschließend der Tip:
    Geh in Dich und frag Dich was Du willst, besprich Dich mit Freunden und Bekannten (oder halt auch mal nem "Coach") und entscheide dann wie Du Deinen weiteren Lebensweg gestalten willst.


    CH

    Im Prinzip könntest Du Dich darauf berufen, dass der VK schreibt das 2te Deck würde "einwandfrei" funktionieren, ich gehe aber jede Wette darauf ein, dass der VK sich auf seinen "Gewährleistungsausschluss" etc. berufen wird.


    Bevor Du das Ding jetzt reparieren lässt müsstest Du dem VK eine Chance zur Nachbesserung geben, worauf er sich wahrscheinlich nicht ohne weiteres einlassen wird.


    Mehr als ihn anschreiben und versuchen da noch was rauszuholen kannst Du imho nicht. Wenn er sich querstellt gibt da sonst nur Trouble wg. der gegenseitigen Bewertungen und ob man es tatsächlich bis zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen lässt ist bei dem Wert von 37 € wohl auch eher die Frage wie viel Zeit und Lust man hat sich deswegen die nächsten 2 Jahre rumzuärgern.

    Nehmen wir mal an Du machst die Ausbildung und bist nach 2 Jahren fertig. Wie soll es dann weitergehen?


    Bleibst Du in Deinem jetzigen Betrieb und Dein Chef zahlt Dir dann auch das was ein ausgelernter in diesem Beruf bekommt, oder schaut er hauptsächlich auf die Kosten und "ersetzt" Dich durch einen neuen Azubi der günstiger ist?


    Mit 37/38 wirst Du es im sonstigen Arbeitsmarkt gegen andere Bewerber um einiges schwerer haben bei einem anderen AG unterzukommen.


    Ich halte eine Ausbildung zu diesem Zeitpunkt Deines Lebens nicht mehr für wirklich sinvoll. Wenn ich nachher etwas mehr Zeit habe schreibe ich auch noch mal ne detaillierte Begründung.


    CH

    Bitte keine Doppel- und/oder Crosspostings in verschiedenen Bereichen, das gibt Mecker von den Mods.


    Dein Beitrag findet auch hier genug "Beachtung".


    Zum Thema:
    Wenn Du gegenüber dem Ebay-Verkäufer von Deinem Widerrufsrecht fristgerecht Gebrauch gemacht hast und zusätzlich weder Handy noch Sim erhalten hast, dann bist Du aus der Nummer raus.


    Problematisch wäre es nur gewesen, wenn Du die SIM in Gebrauch genommen hättest was ja hier gar nicht möglich gewesen ist. Also Schreiben an den VK fertig machen mit dem Hinweis auf Deinen Widerruf und das es nicht Dein Problem ist wie er das mit den Anbietern (Vodafon & Debitel) hinbekommt. Dazu noch ne Frist setzen bis wann Du die Bestätigung haben willst und gut ist.

    Zitat

    Original geschrieben von tribal-sunrise
    Trotzdem ist es Diskriminierung. Nur weil eine best. Bevölkerungsgruppe verstärkt dabei beteiligt ist kann ich nicht ein ganzes Land vorverurteilen ...


    Niemand hat irgendwo behauptet, dass alle Ebay Verkäufer aus Polen oder Osteuropa kriminell seien und das alles was von dort aus angeboten wird per se Hehlerware ist.


    Bei einer Urteilsbegründung darf man sich nicht nur auf einen Teil stürzen, man muss das immer in seiner Gesamtheit sehen. Erst durch die "Addition" verschiedener Punkte kommt das Gericht zu seinem Ergebnis.


    Hier mal auszugsweise der Begründungsaufbau:


    "Der bei der Auktion erzielte Höchstpreis war zu niedrig: "Der Angeklagte wusste, dass das Neugerät mindestens dreimal so viel kostete, wie er aufwenden musste."


    Das Gerät wurde als "nagelneu" verkauft und stellte sich nach Erhalt tatsächlich als neuwertig heraus.


    Und abgesehen von diesem offensichtlich sehr günstigen Kaufpreis war es für "den Angeklagten ersichtlich, dass das Gerät von Polen aus verkauft wurde, was eine Rechtsverfolgung zumindest erschwerte.""


    Da kommt der Punkt "Artikelstandort" erst weiter hinten und rundet das Gesamtbild ab. Mit Diskriminierung etc. pp. hat das dann ja wohl eher weniger zu tun.

    Re: Gebt eurem Handy was auf die Mütze


    Zitat

    Original geschrieben von Sonchai
    Hi Leute,


    wem langweilig ist ...


    Und allein diese Einleitung zeigt mal wieder deutlich, dass Ferien sind gell? ;)
    Wer langeweile hat soll mit seinen Kollegen auf den Bolzplatz gehen aber nicht hier irgendwelche sinnfreien Beiträge posten :D