Zitat
Original geschrieben von Printus
wer definiert denn die Schwere der Krankheit und ab wann ist man "krank genug" um zu Hause bleiben zu können?
Wie gesagt, dass wurde/wird wenn es um Kündigungsgründe geht vom Staat bzw. der Gerichten entschieden.
Krank ist man, wenn einen der Arzt krank schreibt. Dann darf man auch nicht arbeiten. Wie oft man im Jahr krank sein darf um für einen AG trotzdem noch zumutbar zu sein ist wie o.g. also auch geregelt.
Wenn man nun nicht gerade chronisch krank ist, hat man als AN also mit einer "normalen" Krankheitshäufigkeit keine Sorgen seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Wenn jemand so oft krank ist, dass es seinen Job gefährdet, dann hat derjenige ein generelles Problem und sollte sich und seine Lebensumstände mal genauer durchleuchten.
Arbeit kann sicherlich auch krank machen, allein der AG ist sicherlich nicht der alleinige Auslöser dafür.
Aber die Behauptung aufzustellen, Arbeit würde die Menschen krank machen bzw. vermeintlich kranke AN gehen arbeiten um ihren Job nicht zu verlieren um daraus wieder abzuleiten, der Staat vernachlässige seine Pflicht gegenüber dem Bürger ihm die körperliche Unversehrtheit zu garantieren weshalb ein staatlicher Eingriff hier dringend nötig wäre, sorry aber dieses Konstrukt kann man so nicht gelten lassen. Nicht mehr oder weniger habe ich mit meinen Postings ausdrücken wollen.
Und sicher ist nicht alles schwarz oder weiß, aber der pauschale Ruf nach mehr staatlicher Regulierung ist an dieser Stelle genauso eindimensional wie die Behauptung das sei dann gleich Kommunismus.
Zuviel Staat tut nicht immer gut...