Beiträge von ChickenHawk

    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier


    Besonders Immobilien sind nunmal eine langfristige Investition.


    So ist es und gerade deswegen sollte man auch langfristig bei der Finanzierung denken. Wenn ich immer mal wieder im TV sehe das sich junge Familien mit Anfang 30 ohne Sicherheit und EK ein Haus für 250.000 - 300.000 € hinstellen und das allein mit dem Gehalt (meist des Mannes) finanzieren wollen muss man sich doch nicht wundern wenn das Ding dann irgendwann zusammenbricht.


    Wer ein Haus als Altersversorgung haben will, klar gerne warum nicht, aber dann sollte auch klar sein, das egal wie viele Kinder da sind im Regelfall beide Elternteile arbeiten gehen müssen und wenn einer den Job verliert kurzfristig was anderes her muss, auch wenn es evtl. nicht gut bezahlt ist und der Job keinen Spaß macht.

    Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Wenn ein Arbeitnehmer durch wegfall von 20% seines Lohnes immerhin 1/5 in Finanzierungsschwierigkeiten gelangt so würde ich die ursprüngliche Finanzierung nicht als Mist bezeichnen. Wenn natürlich das allgemeine Lohnniveau so hoch wäre das es nicht zu Schwierigkeiten käme, dann hätten wir kein Problem.


    Noch mal richtig lesen:
    Ich habe geschrieben, dass eine Hausfinanzierung die darauf basiert, dass ein bestimmtes Gehalt auch in den nächsten 25 Jahren sicher da ist (und wenn dies zum Teil oder ganz wegfällt in die Binsen geht) Mist ist.


    Dann kann man sich eben eigentlich kein Haus leisten und muss zur Miete wohnen.
    Warum gibt es den soviele Zwangsversteigerungen von Häusern? Weil die Finanzierung ohne nenneswertes Eigenkapital kurz auf knapp genäht ist.
    Da werden sich Dinge geleistet die man im Moment bezahlen kann.
    Wie es dann aber in 5 oder 10 Jahren aussieht, daran denken scheinbar viele nicht.
    Wie leben nun mal nicht mehr in einer Welt in der man heute schon sicher sagen kann wie es jobmäßig in ein paar Jahren aussieht, und das betrifft sowohl den einfachen "Arbeiter" als auch den studierten "Akademiker".



    Martyn
    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
    In Deinem Beispiel müsste es heißen: Der Preis der an der Kasse zu zahlen ist richtet sich nach der wirtschaftlichen Lages des Supermarktes.
    Und ja ein MA bekommt sein Geld für seine Arbeitsleistung. Wenn dieselbe Leistung aber dazu führt das ich als Unternehmer 25-40 % weniger Umsatz habe, dann darf sich das auch auf den einzelenen MA umschlagen. Solidarität gibt es nicht nur wenn sie einem gerade in den Kram passt.

    Gibt doch aber nicht nur bei der Telekom Mitarbeiter deren Gehalt sich an der Erreichung bestimmter Ziele bemisst.


    Wenn es dem Unternehmen "dreckig" geht und die Kunden ausbleiben, wie kann man es da rechtfertigen jedem immer das gleiche Gehalt zu zahlen? Klar macht ein einzelner MA im Callcenter nicht die Tarife oder ist für den gesamten Serviceablauf verantwortlich, er ist aber ein Teil des (Miß)Erfolges und was spricht dagegen das auch in Form der Bezahlung auszudrücken? Immer nur die Schuld beim Management zu suchen ist da auch zu einfach.


    Mal abgesehen davon: Wenn ich ein Haus finanziere und diese Finanzierung ist zwingend daran gebunden, dass ich meinen momentanen Job mit dem Gehalt für die nächsten 20 Jahre sicher habe, dann spricht vieles dafür, dass die Finanzierung einfach Mist war. Aber das wird dann doch schon sehr OT

    Na das klingt dann doch gleich wieder anders, aber 60 % kommt in den Nachrichten halt nicht so gut wie 96,5 % (wie die alten Wahlergebnisse in der DDR)...


    Pom
    Da du persönlich betroffen bist mag mein Dir Deine Einstellung nachsehen.
    Für mich ist Fakt: Ich habe diverse Gehaltsabrechnungen von TelekomMA`s in der Hand gehabt, die haben im Schnitt deutlich mehr verdient als andere die nicht im Konzern tätigt waren. (Das gilt aber nicht nur bei der Telekom, der gleiche Job wird bei einem Multi in der Regel halt immer etwas besser bezahlt als bei ner kleinen oder mittelständischen Firma.)

    Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Selber schuld, kaufs doch bei ebay und stells der Werkstatt auf die Theke, das macht bei mir im Bekanntenkreis fast jeder, 1l Castrol Longlife II bei ebay für 9,-€, davon einen 5l Kanister noch versiegelt in die Werkstatt mitnehmen und die füllen das ein.


    Hilft Dir nur auch nichts, die Werkstätten haben gewisse Preise die sie für Inspektion XY km abrechnen wollen/müssen.


    Wenn Du das eigene Öl mitbringst taucht das zwar nicht auf der Rechnung auf, aber wie durch ein Wunder wird jeder O-Ring oder Schelle die getauscht wurde dann 50 ct teurer so dass am Ende die Rechnung für das Autohaus wieder stimmt.

    Typisches Besitzstandsklammern der Gewerkschaft.


    Mal abgesehen davon das wesentlich interessanter wäre wie viel % der Angestellten denn tatsächlich gewerkschaftlich organisiert sind.


    Auch wenn es bei uns scheinbar langsam wieder aufwärts geht:
    Man kann nicht immer an alten Zöpfen festhalten, das musste VW mit seinem Haustarif lernen und der Telekom und anderen ehemaligen Behörden geht es nicht anders.


    Mehr Arbeit und 9 % weniger Geld? Für den einzelnen MA sicher erstmal nicht so schön, wenn man sich dann mal aber anschaut wie viel (oder eher wie wenig) jemand in der gleichen Position bekommt der nicht bei der Telekom arbeitet, muss ich sagen, da wird mal wieder auf hohem Niveau gejammert.


    Und scheinbar hat der Service ja nun wirklich nicht gestimmt, wieso rennen sonst die Kunden scharenweise weg? Ohne das jetzt zu pauschalisieren, aber aus meinen persönlichen Erfahrungen mit diversen TelekomMA`s kann ich sagen:
    Weil die sich scheinbar zu sicher gefühlt, nichts auf die Reihe bekommen haben und dann auch noch patzig und unfreundlich waren.


    Und da habe ich dann kein Verständnis für einen Streik.


    EDIT:
    Evtl. Überschrift korrigieren? Nicht 96,5 % der Beschäftigten sondern 96,5 der gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten waren für den Streik.

    Zitat

    Original geschrieben von eisi


    Zum Thema Sicherheit ist ja schon viel geschrieben worden hier. Ein Anmerkung noch:
    Um der "Gefahr" der Nachträglichen Edits im Angebot zu entgehen kann man auch nen Screenshot machen! :top:


    Und was auch schon zu diesem "Tip" geschrieben wurde:
    Was soll das bringen? Hat genausoviel Beweiskraft wie ein benutztes Taschentuch. Gib mir ne anständiges Bildbearbeitungsprogramm und 10 Minuten Zeit und ich schicke Dir einen "Orignalscreenshot" eines von Dir geposteten Angebots, da würdest Du Dich aber wundern...