Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von mws55
    Oh, hatte ich dich und dein absurdes unrealistisches Beispiel durchschaut? :eek:


    Kindergeld wächst ja bekanntlich auf Bäumen gell?


    Die Frage war wie viel Geld man braucht um ohne staatliche Hilfe über die Runden zu kommen.
    Würde der deutsche Staat nur so viel ausgeben wie er einnimmt wäre das Kindergeld einer der ersten Posten der gestrichen werden würde. Insofern ist auch das Kindergeld nichts anderes als eine schuldenfinanzierte Transferleistung.


    Und nur am Rand: Du hast keine Kinder oder?

    Zitat

    Original geschrieben von mws55
    Ich kann sogar bei 8,50€ sehr vernünftig leben.


    Du vielleicht schon, aber versuch mal mit 1000€ im Monat eine 4 oder 5 köpfige Familie ordentlich durchzubringen.


    Selbst wenn man günstig wohnt sind 400€ für die Miete und noch mal 200-250 € für Strom und Heizung weg, dann noch 30 € für Internet und Telefon ggf. GEZ etc. pp.


    Da blieben (Kindergeld mal außen vor) vielleicht noch 200€ um 5 Personen einen Monct lang zu ernähren.
    Ausgaben für Kippen, Auto, Benzin und Steuer, Klamotten und Schulbedarf alles noch exklusive.


    Damit kann man vielleicht gerade so überleben, vernünftig sieht aber anders aus.
    Deswegen reichen effektiv auch 10-11€ nicht, wer Vollzeit arbeitet braucht ca. 2.500 € für eine Familie und damit eben min. 15€ pro Stunde.

    Ob und wie viele Jobs bei einem Mindestlohn über die Klinge springen darüber streiten sich die vermeintlichen Experten ja schon lange. Einig ist man sich im Wesentlich eigentlich nur darüber, dass es eben keinen Sinn macht pauschal einen deutschlandweiten Mindestlohn vorzuschreiben ohne dabei regionale und strukturelle Unterschiede zu berücksichtigen.


    Fakt ist aber auch - und das wird in dieser ganzen Diskussion gern vergessen: Das ganze Geschrei um die armen "Aufstocker" die ganz dringend einen Mindestlohn bräuchten geht am Ziel vollkommen vorbei. Ein Großteil der Aufstocker (> 80%) arbeitet Teilzeit, stunden oder tageweise.
    Denen ist auch mit einem Mindestlohn nicht geholfen, sie werden weiterhin Transferleistungen beziehen müssen.


    Von denen die Vollzeit arbeiten und aufstocken müssen haben 75% dann noch eine Familie zu versorgen, auch hier hilft der Mindestlohn - egal ob jetzt 7,- 8,- oder 9 ,-€ - nicht um diese Personen aus den Transferleistungen raus zu bekommen. Im Endeffekt haben wir also gerade mal knapp 70.000 Personen (von ca. 1,4 Millionen) bei denen am Ende ein Mindestlohn dazu führen könnte dass sie nicht länger aufstocken müssen. Wie viele dann wirklich hiervon profitieren...???
    Und dabei ist noch nicht mal gegengerechnet wie viele Jobs dann wegfallen und damit dann der Aufstocker zum 100% Empfänger wird.


    Wenn man wirklich was für die Aufstocker tun wollte bräuchten man vor allem:
    a] mehr Arbeit, d.h. mehr Vollzeitstellen und
    b] einen Mindestlohn irgendwo jenseits von 16-18 € die Stunde


    Bei so einem "zwangsweise" verordnetem Gehaltsgefüge muss man sich dann aber keine Gedanken mehr über den "Niedriglohnsektor" machen - das hier dann etliche Jobs über die Klinge springen (um damit neue Transferleistungsbezieher zu produzieren) das haben selbst die Damen und Herren von der Linken verstanden.


    Insofern: Schluss mit Stundenlöhnen von 3-5 ,- €? Ja keine Frage, aber bitte nicht so tun als würde sich durch einen Mindestlohn von 7 oder 8 € das generelle Problem damit dann in Luft auflösen.

    Hat wirklich jemand geglaubt die Truppe um Roth, Trittin, Künast und Co. hätten aus der derben Schlappe was gelernt und würden sich wirklich zurückziehen? Dafür sind die (Fr. Roth im besonderen) doch viel zu selbstverdient und hören sich selbst zu gern reden.


    Halte auch die Personalie Roth für die falsche Frau auf diesem Posten, denn auch wenn durch die aktuellen Wahlergebnisse jede Fraktion einen Vize benennen kann ist man in dieser Funktion eigentlich zu politischer Neutralität verpflichtet, egal welches Parteibuch man hat. Und das nun gerade Fr. Roth es schaffen wird dies umzusetzen darf doch arg bezweifelt werden, dafür ist sie viel zu gern betroffen...

    Das neue 5c oder 5s haben mich jetzt nicht so vom Hocker gehauen, benötige aber demnächst Ersatz für ein altes 4er.


    Von daher suche ich ein iPhone 5 mit 16 GB (oder mehr) ohne Lock, frei für alle Netze, Farbe egal (schwarz allerdings bevorzugt), guter - sehr guter Zustand, Restgarantie - gern mit ACPP.


    Da es das 5er mit 16 GB mittlerweile über verschiedene Aktionen (siehe z.B. "mein Paket") für 499,- € neu gibt bitte keine 10 Monate alte Geräte für 480,- € oder so anbieten - dann kann ich es mir auch gleich neu kaufen. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von b.scheuert
    MV:
    "Der Untermieter haftet für alle Schäden die aus dem Mietverhältnis entstehen."


    Sie hat gar kein Interesse irgendwas zu machen. Wie gesagt, es standen Müll und Möbel rum, viel war verdreckt, Flecken an der Wand, etc. Sie kümmert das nicht und O-Ton: "Die Wohnung ist sauberer als vorher".


    Die Klausel im MV hilft hier gar nicht. Auch das es kein Übernahmeprotokoll gibt macht die Sache nicht einfacher. Ich weiß ja jetzt nicht über welche Summen wir hier reden, aber wenn es die Mieterin drauf anlegt hast Du hier nicht unbedingt die besten Karten. Klar sie müsste erst einmal dir verklagen wenn Du die Kaution nicht rausrückst, aber wenn es wirklich zum Rechtstreit kommt kann das auch ins Auge für Dich gehen.

    Re: resultierende Probleme aus Zwischenmiete


    Zitat

    Original geschrieben von b.scheuert
    Die Kaution werde ich sowieso zu 100% behalten, da so einiges nicht in Ordnung war.


    So einfach ist das nicht, sind die Mängel auch im Übergabeprotokoll vermerkt? Was wird dazu gesagt wer den Schaden zu beheben hat? Du musst u.U. der Mieterin schon die Möglichkeit geben die von Dir beanstandeten Punkte selbst zu beheben bzw. beheben zu lassen.