Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von Timba69
    Sagt er ja zu RRG hat er die Basis, hat er die Grünen und fast auch die Linken.


    Es hängt an der Spitze der SPD bzw. deren Abwarten über die Basis.


    Ja was denn nun? Hat er die Basis oder hat er sie nicht?


    Wenn er so wie behauptet mit RRG doch die Basis hat, warum dann noch abwarten?
    Wenn er sie mit RRG aber nicht automatisch hat würde das ja wiederum bedeuten, dass eben nicht alle bei der SPD per se links sind, was allerdings wieder Deiner bisherigen Argumentation widersprechen würde.

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Wie gesagt, ich lese hier anders:


    Nochmal:
    Wenn doch alles so eindeutig ist:


    Warum sitzen denn RRG nicht schon längst nicht an einem Tisch und verhandeln?

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Zudem entscheidet ja laut SPD nunmehr die Basisbefragung.


    Es wird laut darüber nachgedacht, eine Befragung der Basis hinsichtlich einer Beteiligung der SPD an einer großen Koalition durchzuführen. Aber nicht darüber ob man ggf. in RRG einsteigt.



    (Warum überhaupt so eine Befragung? Angeblich ist doch schon klar, dass alle SPD Wähler eigentlich RRG wollten...)


    Aber ich darf die Auslegung des Ergebnisses jetzt schon mal vorwegnehmen:


    Unterstellen wir, dass bei einer solchen Befragung das Ergebnis rauskommt, dass 70% gegen eine GK sind und 30% für eine GK sind.


    Dann würde man normalerweise ja davon ausgehen können, dass - projiziert man das Ergebnis der Basisbefragung auf das Wahlergebnis - etwas weniger als ein Drittel der knapp 26% der SPD Wähler - also rund 8,5% - nicht für RRG sind, sonst würden Sie ja nicht für eine GK stimmen.


    Dann müsste man eigentlich von den rechnerischen 42,7% der fiktiven RRG Mehrheit die 8,5% abziehen (die paar %-Punkte die das bei den Grünen ausmacht lassen wir jetzt einfach mal weg).


    Und zack: Hätte RRG noch 34,2% Punkte und damit deutlich weniger als die Union allein - rechnet man jetzt die 8,5% die für die GK sind noch auf die Union drauf hätten wir also als Resultat:


    RRG: 34,2%
    GK: 50,2%


    Kein Linksruck, keine rechnerische Mehrheit für RRG.


    So würde man das normalerweise verstehen - aber sorry wenn ich die Pointe jetzt schon vorwegnehme:


    Irgendjemand würde uns dann schon erklären wie man so ein Abstimmungsergebnis tatsächlich zu verstehen hat:


    "Klare Absage an GK - eindeutige Mehrheit für RRG. Das Votum der SPD Mitglieder hat deutlich gezeigt, dass man unbedingt eine Koalition mit RG anstreben sollte, dies bestätigen auch unabhängige Online-Blogs XYZ..."


    Selbst wenn eine Befragung bei der SPD 80/20 oder sogar 90/10 gegen eine GK ausfallen sollte - das einige in der SPD nach wie vor für eine GK sind kann ja eigentlich nur ein Fehler sein. Denn schließlich ist die SPD ja eine linksausgerichtete Partei und deswegen will jeder der die SPD gewählt hat ja auch unbedingt RRG. Gell? ;)


    EDIT:
    Was mir gerade noch einfällt - ich finde leider noch keine gute Begründung wieso RRG doch ganz vorn mit dabei ist sollte das Votum der SPD Basis doch tatsächlich für ein GK ausfallen. Wer hier kreative Ideen hat, wie man ein solches Votum dann auch als endgültigen Beweis für die Mehrheit von RRG auslegen kann ist herzlich aufgerufen dies hier mitzuteilen.

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    Original geschrieben von Timba69
    Nochmal: SPD, Links und Grünen-Wähler (insbesondere die SPD-und-Grünen-Wähler) wollten keine Frau Merkel als Bundeskanzlerin. Sondern Herrn Steinbrück, denn der war Spitzenkandidat.


    Spitzenkandidat ja - aber nur der der SPD. Oder haben die Grünen und die Linken bei der Kandidatur von Steinbrück mitreden dürfen? Theoretisch kann jede Partei einen eigenen Kanzlerkandidaten benennen, die Chancen für einen Kandidaten der Linken oder Grünen wäre sicherlich ungleich geringer, ändert aber nichts an dem Grundsatz.


    Und weil die Grünen und die Linken den Peer ja so unheimlich gern als Kanzler wollten haben sie u.a. solche Statements abgegeben:


    Europaabgeordnete der Grünen, Werner Schuld:
    "Jemand, der sich mehrfach so unqualifiziert über das Leben in Ostdeutschland geäußert hat, ist nicht geeignet als Bundeskanzler."


    Linken-Chef Bernd Riexinger:
    "Alles spricht für einen Rückzug von Peer Steinbrück. Steinbrück ist als Kanzlerkandidat offenkundig chancenlos".


    NRW-Grüne misstrauen Steinbrück: „Rückkehr des Untoten“
    http://www.taz.de/!103204


    "So jemand ist nicht wählbar", wettert Parteichef Bernd Riexinger
    http://www.spiegel.de/politik/…k-in-schutz-a-914938.html


    Insofern ist die Behauptung Grüne und Linke wollten Steinbrück schlicht falsch. Sie wollten das Schwarz-Gelb abgewählt wird. Wenn es nach ihnen gegangen wäre und es von den Mehrheitsverhältnissen irgendwie darstellbar wäre, dann hätten Grüne und Linke wohl lieber einen eigenen Kanzlerkandidaten gestellt.

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    Original geschrieben von Timba69
    Willst du mir das erklären?


    Gerne: Ich habe beruflich des Öfteren mit Personen zu tun die - um es mal freundlich auszudrücken - eine interessante Wahrnehmung der Realität haben. Meistens hat dies irgendwelche pathologischen Ursachen. Da hilft es dann nicht zu sagen, dass da keine kleinen grünen Männchen am Bett sitzen, der Betroffene sieht in seiner Wahrnehmung diese Dinge wirklich - insofern sind sie für ihn real. Die Art und Weise der Betroffenen zu argumentieren bzw. zu negieren ähnelt sehr stark dem Verhalten das Du hier so an den Tag legst. Und aufgrund dieser Parallelen meine Aussage, allerdings nicht als "Vorwurf" zu verstehen, lediglich als Feststellung.

    Zitat


    Warum sollte die SPD auf die Steuerpläne der CDU eingehen? Die CDU wollte keine Steuererhöhungen. Punkt.


    Die Parteien befinden sich derzeit in der Vorbereitung von Koalitionsverhandlungen. Die SPD muss für sich entscheiden, ob sie ggf. gewillt ist mit der CDU ein Regierungsbündnis einzugehen oder nicht. Sollte sich die SPD dafür entscheiden wird sie natürlich auch ihrem zukünftigen Koalitionspartner entgegen kommen müssen.

    Zitat


    Nochmal, die Wähler haben links gewählt, siehe weiter unten.


    Wie war das? Dauernde Wiederholungen machen es nicht besser? Ich werde Dir jetzt nicht schon wieder erklären das knapp 26% für die SPD nicht auch gleich 26% für den linken Flügel der SPD bedeuten und deshalb die Aussage, "die Wähler" hätten links gewählt nach wie vor grober Unfug ist (Stichwort: Grüne Männchen). Wenn dem denn so wäre, warum haben sich SPD, Grüne und die Linke denn nicht schon längst an den Tisch gesetzt und verhandeln ihrerseits über eine Koalition?



    Zitat


    Es geht darum, bei einer GK unter die Räder zu kommen. Die Angst ist größer, als alles andere an der Basis. Aktuell sogar größer, wie die Angst vor Neuwahlen.


    Das hat die "die Basis" also höchst persönlich so mitgeteilt? (Sind die etwa auch Teil Deines Netzwerkes?) Unbestritten ist, dass die SPD sich erwartungsgemäß schwer damit tut freudestrahlend in eine GK zu gehen. Wäre auch schön dumm wenn sie das einfach so machen würde. Wenn die Angst doch aber so groß ist, warum stellen führende Köpfe dann schon Bedingungen für eine GK? Wenn man bei der SPD überhaupt keine Chance für eine GK sehen würde - warum dann nicht schon heute absagen und sich RRG oder Neuwahlen zuwenden?


    Zitat


    Hier noch eine Umfrage zum Thema RRG (die dritte meinerseits übrigens):


    Die erste, fehlen nur noch 25 (bei Bild war ebenfalls die GK vorn, das andere war keine Umfrage).
    (Und wen überrascht es, dass bei einer linksliberalen Zeitung so ein Ergebnis rauskommt? Bestimmt nicht weil so viele Unionsanhänger das Blatt lesen.)


    Vielleicht findest Du ja auch noch eine Umfrage auf der Website der Linken - ich bin mal bannig gespannt auf das Ergebnis. Und da Du ja selbst so ein großer Freund von Forderungen an andere bist:


    Liefere doch bitte eine einzige Umfrage eines anerkannten Meinungsforschungsinstituts (Forsa, Infratest, oder wer auch immer) die die von Dir vertretene Meinung stützt. (Keine Online-Pols von irgendwelchen Webseiten.)

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Alarm! Die CDU begeht wie die SPD Wortbruch bei den Koalitionsverhandlungen!


    Und weiter geht's mit der Selbstdemontage - da fragt man sich doch schon ernsthaft ob das nicht irgendwelche pathologischen Ursachen hat.



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    Um die Ironie zu erkennen, muss man(n) auch den Artikel lesen. Es ist eben in der Politik eben doch nicht so einfach, wie alle denken.


    Ja aber bitte nicht nur die Überschrift...


    Union kann sich vorstellen auf SPD zuzugehen, wenn diese im Gegenzug ebenfalls bestimmten Punkten in der Steuerpolitik der Union zustimmen. (Das die Steuerpläne von SPD und CDU sich durchaus sinnvoll verbinden lassen würden wurde auch schon in epischer Breite vor der Wahl diskutiert.)


    Das die Union ihr Wahlprogramm mit einem anderen Koalitionspartner als der FDP (und selbst mit der nicht) nicht zu 100% würde umsetzten können ist logisch, deswegen nennt man so etwas ja auch Koalitionsverhandlungen und nicht Koalitionsdiktatur. Wenn zwei Parteien miteinander regieren gibt es zwangsläufig auch immer Bereiche in denen man Kompromisse machen muss.


    Vielmehr ist es ein sehr geschickter Schachzug von der Union - wenn die SPD oder Grünen sich jetzt komplett verweigern und es tatsächlich Neuwahlen geben sollte - wer wird dann als "Verweigerer" abgestraft, bestimmt nicht die Union.

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    Original geschrieben von Timba69


    Damit mal deutlich wird, warum ein zu kleine Opposition schädlich ist und RRG immer noch die bessere Alternative zu einer GK wäre, auch wenn das wieder 435435 User hier nicht hören wollen, denn selbst dem Speigel ist es scheinbar endlich mal aufgefallen.


    Gibt es bei den verlinkten Artikeln von Dir immer noch einen Abschnitt den ausschließlich Du angezeigt bekommst oder wie kommst Du hier - zum wiederholten Male - zu vollkommen falschen Rückschlüssen?


    In dem Artikel - zumindest in der Version die dem Rest der Welt zur Verfügung steht - wird davon gesprochen, dass eine zu kleine Opposition ein Problem sein kann, wenn es ggf. eine GK geben würde. Nicht mehr und nicht weniger. Deshalb zu behaupten der Author oder Spiegel hätten endlich gemerkt, dass RRG die bessere Alternative sein sollen ist so abwegig und haarsträubend, dass es schon wieder zum lachen ist.


    Gemäß der Timbaschen Logik könnte man also jetzt genauso behaupten der Author und der Spiegel hätten endlich erkannt, dass wir dringend ein schwarz-grünes Bündnis brauchen, denn auch in dieser Variante gäbe es eine relativ starke Opposition die über mehr als die notwendigen 1/4 Stimmen verfügt um all die im Artikel angesprochenen Instrumente der Opposition ausnutzen zu können.

    Du hast nichts geliefert. Und solange sich das nicht ändert kannst Du schon dreimal nichts fordern.


    Ich werde Dir jetzt nicht die Links zu den verschiedenen Pols der Tages- und Onlinezeitungen raussuchen - dass kannst Du mal schön selber machen. (*SPOILER* Wird am Ergebnis aber nichts ändern...)


    Und wenn Du jetzt immer noch nicht kapiert hast dass die SPD keine durchweg links ausgerichtete Partei ist tut es mir ernsthaft leid. Hier solltest Du dich lieber noch mal etwas einlesen.

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    Original geschrieben von Timba69
    Im ürbigen ist deine Umfrage die einzige, die ich zum Thema "Die Leute wollen eine GK" finden konnte, wo sind denn deine 24 anderen?


    Jetzt wird es aber endgültig albern, in anderen Themen kannst Du ja durchaus vernünftig argumentieren, aber das was Du hier gerade ablieferst ist nur noch zum Kopf schütteln...


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    Original geschrieben von Timba69
    Da kannst du gerne 25 Umfragen bringen, dann bringe ich dir 26 Umfragen, die sagen, das RRG gewollt ist.


    Du hast gesagt, wenn ich [oder jemand anders] 25 Umfragen bringe, dann lieferst Du 26 die das Gegenteil behaupten. Warum sollte ich dann jetzt in der Bringschuld sein eine von Dir willkürlich aufgestellte Anzahl an Umfragen zur Verfügung zu stellen, wenn Du es nicht mal schaffst auch nur eine einzige entsprechende Umfrage abzuliefern? (Und egal was Du da jetzt wieder in diese komischen Links reininterpretierst, selbst bei Bild ist die GK deutlich vorne.)


    Ich erspare es mir jetzt sämtliche verfügbaren Umfragen diesbezüglich zu verlinken, das Ergebnis ist eindeutig.


    Der einzige der bisher hier außer viel heißer Luft nichts geliefert hast bist Du - in dieser aussichtslosen Position jetzt zu versuchen hier die Aussagen zu verdrehen um damit irgendeine "Bringschuld" bei anderen zu konstruieren ist jämmerlich.


    Die SPD ist nicht per se links eingestellt und die Umfragen hinsichtlich des Wählerwillens fallen eindeutig zu einer GK aus. Es ist Fakt, dass es aktuell in der Bevölkerung keine Mehrheit für RRG gibt. Punkt. Das wurde Dir jetzt auf die verschiedensten Arten dargelegt.


    Wenn Du das nicht hören oder wahrhaben willst ist und bleibt es Deine Sache - mir ist das dabei auch relativ herzlich egal. Wenn Du für Dich beschließt der Himmel ist grün und dort ist gerade Jahrmarkt im übrigen wäre das Wahlergebnis ein eindeutiges Votum für RRG - geschenkt - Deine Sache.


    Aber versuch bitte nicht weiter Deine Unfähigkeit die von Dir behaupteten Thesen auch nur ansatzweise belegen zu können dahingehend umzudrehen, dass Dir andere erst einmal beweisen müssten, dass der Himmel nicht grün ist. Danke.