Beiträge von ChickenHawk

    Zitat

    Original geschrieben von Dp|A13kz
    Chacun à son goût - Die Prioritäten sind verschieden


    Das ist sicher richtig, aber wie viele Handys hat man durchschnittlich im Leben und wie viele Autos?


    Und wer kauft sich ein Handy auf Raten oder least das Ding nur um es zu haben?


    Abgesehen davon bin ich auch nicht bereit 500€ für ein Handy hinzulegen, egal wie neu oder hip das Ding gerade ist. Mein P800 welches da sicher ein passendes Beispiel ist habe ich z.B. erst seit ich das Gerät für damals 80€ neu bekommen habe.
    Nur ist es ja immer noch ein Unterschied ob man ne Differenz von 200 oder 15.000 € hat.


    Aber wie auch schon geschrieben:
    Es geht nicht darum jetzt jemanden dafür zu verteufeln wenn er/sie der Meinung ist sich ein Auto für >50.000 € kaufen zu wollen.


    Um den hypothetischen Gedanken von Jochen noch mal aufzugreifen:
    Für den Fall, dass ich mal spontan 2 Mio. € hätte wüsste ich momentan nicht, ob ich mir dann so ein Auto kaufen würde. Sicherlich würde ich das Geld dann z.T. für andere Dinge ausgeben die manch anderer als überflüssig erachten würden, aber ein Auto ist für mich halt ein Gebrauchsgegenstand.


    CH

    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Es ist nicht nur die Frage dessen, was man ausgeben kann, sondern was man ausgeben will.
    Wie gesagt: das Verhältnis stimmt oft nicht.


    Denn wenn es nur danach gehen würde, was man tatsächlich ausgeben kann, würden viel weniger von derartigen Fahrzeugen unterwegs sein.


    Gab da mal ne interessante Übersicht wie viele der MB`s Audis und BMW`s über Leasing oder sonstige Dinge teilweise haarstreubend finanziert sind.


    Da holt man sich ne teure Kiste um sein Ego zu streicheln und damit man bei den anderen "Großen" mitspielt, nüchtern betrachtet kann man sich das eigentlich aber nicht leisten.


    Wer meint so was zu brauchen, soll es sich ruhig zulegen, persönlich sehe ich das aber auch so wie Jochen, man bekommt auch für 15.000 € weniger nen anständiges Auto. Von der "gesparten" Kohle würde ich mir die Welt ansehen.


    CH


    Sicherlich ist es bei ausreichender persönlicher Eignung auch möglich eine solche Ausbildung auch in 24 Monaten zu packen, zumal eine Verkürzung für gute Azubis ja auch vorgesehen ist.


    Aber man darf dabei nicht vergessen, dass eben nicht nur Leute mit Abi oder entsprechender kaufm. Vorbildung solche Ausbildungen machen sondern da ist eben vom guten Hauptschüler über Realschule bis zu FOS/FOW und Abi alles dabei.


    Auch ich habe innerlich gestöhnt wenn in der BBS zum dritten Mal die doppelte Buchführung erklärt werden musste weil es eben auch Mitschüler gab, die es nicht auf Anhieb verstanden hatten. Ich denke auch gerade deshalb hatten es die Berugsschullehrer immer schwer den gesamten Stoff der Abschlussprüfung durchzuziehen. Soweit ich weiß geht die IHK auch dazu über immer weniger Teile im "Mutiple Choice/Joy" Verfahren abzuprüfen, so dass selbst wenn man in einem Themengebiet nicht ganz sattelfest ist man aber mit raten nicht mehr weiterkommt.


    Bei uns war in den Prüfungen von glatt 1 bis gerade noch 4 alles vorhanden, die damaligen Kollegen/innen die die Prüfung nur knapp bestanden haben machen in ihren Unternehmen trotzdem nen guten Job. Wenn man das zeitlich und inhaltlich zu sehr strafft besteht die Gefahr, dass solche Leute eben nicht mehr durchkommen. Und diese Art der beruflichen Ausbildung ist ja eben nicht nur auf Leute mit Abi und Co. zugeschnitten sondern soll "für die breite Masse" sein.


    Sicherlich kann man da trotzdem noch einiges Optimieren und die Ausbildung auch entsprechend straffen, ohne dass es dadurch für viele zu schwierig wird, aber zu sagen das kann man pauschal auf 24 Monate reduzieren ist in meinen Augen so nicht möglich.


    Abgesehen von den schulischen Dingen fehlt die Zeit ja auch im Betrieb. Wenn man den Azubi jetzt gerade soweit hat, dass er in einer Abteilung vernüftig mitarbeiten kann muss er auch schon wieder in die nächste Abteilung.
    Klar könnte man die Leute z.B. im Rechnungswesen dann einfach die 1,5 Monate simple Buchungen machen lassen, aber gerade komplexere Sachen wie z.B. Monats- oder Jahresabschlüsse brauchen dann doch einfach ihre Zeit.


    CH

    Zitat

    Original geschrieben von IPC
    Mir ist ja relativ egal, was andere über das Auto denken und was für Klischees es angeblich bedient..


    Was Du ja durch Deinen ander Beitrag eindrucksvoll bewiesen hast...


    *duckundweg*

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    Original geschrieben von Martyn


    Was ansonsten eine Möglichkeit wäre mehr Ausbildungsplätze zu schaffen: Wenn man sich den Stoff einens durchschnittlichen, z.B. kaufmännischen Ausbildungsberufes ansieht, dann ist das zwar nicht ganz ohne, aber im Vergleich zu einer allgemeinbildenden Schule ist es nicht soviel das man 30 - 42 Monate dafür brauchen würde, selbst wenn man die berufliche Komponente miteinrechnet. Ich denke eine Absenkung der durchschnittlichen Ausbildungszeit auf 18-24 Monate könnte da schon was helfen.


    Darf ich fragen, wie viele kaufmännische Ausbildungen Du bereits selber durchlaufen hast um das beurteilen zu können?


    Unser damaliger Ausbildungsbetrieb hat uns extra freiwillig einen Vormittag pro Woche zu selbstfinanziertem Zusatzunterricht geschickt da die BBS es nicht gebacken bekommen hat den Stoff der bei der Abschlussprüfung gefordert wurde in den 3 Jahren Ausbildung an den Azubi zu bringen...


    CH

    Zitat

    Original geschrieben von ChickenHawk
    Ich kann ja die Begeisterung verstehen, wer hätte nicht gerne nen IPod für lau, aber die nächsten 50 "Ich brauche noch XY Leute zum werben" Beiträge müssen dann doch hier nicht mehr sein oder? ;)


    CH


    Zitat

    Original geschrieben von Carsten
    Dem ist nichts hinzuzufügen - ausser vielleicht, dass solche Schneeballsysteme meist nur für ganz wenige funktionieren...


    :rolleyes: