Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von Jimmythebob
    Natürlich reiner Zufall, dass diese 30 Jahre alte Geschichte nun 6 Tage vor Bundestagswahl "ans Licht" kommt. :rolleyes:


    Wieso? Sind die Grünen doch selbst Schuld, hatten 30 Jahre lang Zeit sich damit zu beschäftigen und haben erst im Mai diesen Jahres für viel Geld jemanden angeheuert sich mit dem Thema zu beschäftigen (nachdem hier unbequeme Fragen gestellt wurden).


    Und so wirklich macht das den Kohl doch auch nicht fett, wir hatten mal einen Außenminister der Polizisten verprügelt hat, dessen mögliche Beteiligung an dem werfen von Molotowcoctails wg. verschwundener Akten nicht aufgearbeitet werden konnte und der sich bis heute nicht von seinem damaligen Verhalten distanziert hat. (Und ganz nebenbei als Lobbyist für Energiekonzerne gearbeitet hat.)


    Hat den Wähler damals schon nicht gestört, da kommen solche angestaubten Vorwürfe von vor 30 Jahren doch eher noch wie eine Randnotiz daher.

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    Original geschrieben von Sliders
    . Und zweitens finde ich es sehr seltsam, dass die Gegner der Geste keine andere Argumentation liefern, außer zu sagen "Es ziemt sich nicht für einen Politiker".


    Dann lies doch einfach mal die diversen Links, da steht sehr wohl drin warum man der Meinung sein kann das so eine Geste deplatziert wirken kann.

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    Original geschrieben von Timba69
      ChickenHawk:


    Laut IFO finden es aber 54% gut. Und was sagt uns das nun? Das man weniger auf Befragungsinstitute, sondern lieber in solchen Fällen auf die breite öffentliche Meinung wie FB, Twitter, Leserposts und Blogs schaut. Und da ist es eben so, dass es überwiegend gut ankam, wie auch in der meisten Presse.



    Ähm wie sieht unsere Bevölkerungsstruktur aus und wie viele Ü50 davon hängen bei Twitter und Co. rum?
    Mag sein, dass von den dort im Netz vertretenen Personen die Reaktionen nicht zwingend negativ gewesen sind, dass aber auf die Allgemeinheit zu übertragen wäre dann doch sehr gewagt...


    Und auch wenn Ifo (wo findet sich deren Umfrage?) ein anderes Ergebnis als Forsa hat (beim Focus finden es 66% daneben)
    Es bleiben ca. 50-60% der Befragten "dagegen" - insofern keine Einzelmeinung wie von Dir behauptet sondern eben schon so, dass ein großer Teil der Bevölkerung die Aktion nicht gut findet, dass lässt sich auch mit allem Engagement für eine Partei nicht wegdiskutieren.


    Und nein er darf ja auch gerne im EG oder OG lachen, man muss halt nur wissen wann man welches Humor"Niveau" ziehen sollte um sich nicht selbst ins Knie zu schießen. Oder erzählt man im Nonnenkloster immer gleich die Schmuddelwitze?;)

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    Original geschrieben von Timba69
    Nö, tut er nicht. Einzelmeinung.


    Doch tut er und ist lt. Forsa keine Einzel- sondern die (absolute) Mehrheitsminung, 62% der Befragten finde es unangemessen, lediglich 30% sehen es gelassen.


    Und auf andere mit dem Finger zu zeigen nur um eigenes Fehlverhalten zu rechtfertigen hat schon im Kindergarten nicht geklappt.
    "Aber der Peter hat auch mit der Schaufel auf den Kopf gehauen..."


    Ob sich deswegen wirklich was an der Wahlentscheidung eines einzelnen ändert mag dahingestellt sein, für Peer sollte es aber bedeuten, dass er seinen Humor demnächst lieber nicht in der Öffentlichkeit auslebt.

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    Versichergung:
    Solange das Auto weiter versichert ist, kann ja ausser einer Nachforderung nichts kommen. Wenn die Nachforderung aber nicht kommt, dann wäre das Ziel ja auch erreicht. Und wenn sie kommt, dann hat man auch nichts verloren.


    Du machst es Dir deutlich zu einfach bzw. biegst Dir das so hin damit es Deinem Wunsch nach dem weiteren fahren des Autos entspricht. (Und Sorry, es kommt ein bißchen so rüber wie: "Bitte helft mir meine Versicherung zu bescheißen..." denn nichts anderes ist das.)


    Mal davon ab, dass man i.d.R. auch SF Klassen übernehmen kann obwohl man eben gerade eigentlich noch nicht selbst die Voraussetzungen für die SF XY erfüllt, kann eine Erbengemeinschaft logischerweise nicht in ihrer Gesamtheit einen personenbezogenen Vertrag als Gesamtheit übernehmen.


    Das die Police angeblich nicht auffindbar ist macht die Sache dabei auch nicht besser. Da braucht es auch kein Gesetz oder § für.


    Du willst auf Zeit spielen um ggf. ein paar Kröten zu sparen, ok Deine Entscheidung (ich will nicht wissen was auf der anderen Seite für ein Geschrei los wäre wenn ein Unternehmen bei einem für die Erben nicht genehmen bzw. unnützen Vertrag nicht sofort die Kündigung akzeptieren würde...) - aber dann bitte hinterher nicht rumjammern wenn die Versicherung im Schadenfall eben nicht nur die Beiträge nachfordert sondern eine Schadenregulierung (zu recht) ablehnt.

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    Original geschrieben von Timba69
    Ich verstehe die seltsame Rethorik gegen Rot-Rot-Grün hier im Forum eh nicht.


    Nicht? Frag Dich doch einfach mal warum Du genauso vehement rhetorisch gegen Schwarz-Gelb wetterst - dann sollte es klar sein... ;)


    Ich persönlich kann weder der Kombination CDU/CSU & FDP noch einer großen Koalition oder einer rot-rot-grünen Regierung derzeit irgendwas positives abgewinnen. Egal wer gewinnt - schlimmer wird es sowieso. Wenn ich so auf meinen Wahlzettel schaue ist da eigentlich nichts dabei dem ich meine Stimme wirklich mit Überzeugung geben könnte.


    Man kann von dem Mittelfinger halten was man will - mir wären da auf die Frage durchaus ein paar andere Gesten eingefallen mit denen ich meine Meinung zum Ausdruck bringen könnte ohne dem politischen Gegner damit wieder das Tor für Kritik zu öffnen. Ich empfinde das Bild nicht als Skandal würde mir aber generell (unabhängig von P.S.) von Politiker ein anderes Auftreten wünschen wenn es um solche Sachen geht.


    Und das "rot-rot-grün" hier gelegentlich verbal eins auf den Deckel bekommt liegt in der Natur der Sache:


    Die Parteien (sowohl FDP als auch SPD und Grüne) haben sich durch ihre "Wir schließen dieses oder jenes aus..." selbst ins Knie geschossen. Innerhalb der SPD Parteispitze war man sich selbst beim Thema Koalition mit der Linken nicht wirklich einig. Warum also etwas kategorisch ausschließen wenn eigentlich jeder weiß, dass wenn es hart auf hart kommt diese Aussagen nichts wert sind?


    Wenn wirklich jemand die SPD oder Grünen (nur) wählt, weil er den Aussagen das man nicht mit der Linken in eine Koalition gehen will Glauben schenkt dem ist im Prinzip nicht mehr zu helfen und er wird ggf. bitter enttäuscht sein. Dies wird von Seiten der SPD dann aber billigend in Kauf genommen. Lieber nicht die Wähler verschrecken die von der Linken nichts halten. U.U. hat man dann ja erst einmal 4 Jahre Zeit diese Enttäuschung bei dieser Wählergruppe durch "ergebnisorientierte Politik" wieder auszubügeln. Schafft man das nicht sitzt man dann in 4 Jahren wieder auf der Oppositionsbank - hat aber wenigstens 4 Jahre regiert.


    Insofern war mein o.g. Posting sicherlich mit einem Schuss Ironie versehen, aber unterm Strich ist da schon was dran (wie ja auch schon in machen Medien gemunkelt wird).


    1.) Keine große Koalition mit Steinbrück unter Merkel - kein Problem, Steinbrück geht und Gabriel macht dann den Vizekanzler...


    2.) Steinbrück schließt eine Koalition mit der Linken kategorisch aus - Gabriel hält nur die West-Linke für nicht koalitionsfähig - auch kein Problem, weg mit dem Peer und oh Wundern man ringt in den Koalitionsverhandlungen der Linken deutliche Zugeständnisse ab die es doch ermöglichen hier eine Koalition einzugehen...


    Die CDU ist dabei kein Stück besser, sie ist nur in der komfortableren Situation sich hier aufgrund der Werte gar nicht groß festlegen zu müssen. Ja man will schwarz/gelb, schwarz/rot wird von Fr. Merkel nicht ausgeschlossen (sie würde ja Kanzlerin bleiben).


    CDU und Linke sind einfach zu weit auseinander als dass sich die Bundesmutti hier ernsthaft mit beschäftigen müsste und ob und wie man ggf. mal mit der AfD sprechen muss - da kann man sich immer noch mit beschäftigen wenn die tatsächlich über die 5% Hürde springen. Aktuell nimmt man die AfD nicht ernst, schließt aber auch nicht aus ggf. hier in Verhandlungen einsteigen zu wollen.

    Die Frage stellt sich nicht - einfach mal in den Versicherungsvertrag schauen, da wir genau geregelt sein wie man sich als Versicherungsnehmer bzw. Erbe zu verhalten hat.


    Und wie oben verlinkt: Natürlich kann der Erbe nicht einfach mit einem Schadensfreiheitsrabatt vom Verstorbenen weiterfahren. Wenn dieser nicht (mehr) übertragen werden kann muss er ggf. die Hochstufung in Kauf nehmen oder den Vertrag dann kündigen.


    Insofern besteht im Schadenfall kein Versicherungsschutz wenn der Tod nicht zeitnah gemeldet worden ist, da ist nichts mit "schlafende Hunde" wecken.

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    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Jaja, das Gespenst Rot-Rot-Grün geht um ...


    Wieso Gespenst? Wenn es rechnerisch für rot-rot-grün reichen sollte werden die sich das schon irgendwie hinschummeln - egal was vorher ausgeschlossen worden ist.


    Das traurige daran ist eigentlich nur, dass der Wähler sich mittlerweile damit abgefunden hat, dass Zusagen im Wahlkampf eh nur Schall und Rauch sind.


    G. Schröder: "Ich schließe eine Erhöhung für die gesamte nächste Legislaturperiode aus."


    Auch im Wahlprogramm der SPD hieß es: "Eine Anhebung der Mehrwertsteuer würde angesichts der derzeit schwachen Binnennachfrage in die falsche Richtung weisen und die sich abzeichnende wirtschaftliche Erholung gefährden."


    Das Ergebnis ist hinreichend bekannt...

    Au ja - Steinbrück wird nach der Wahl in die Wüste geschickt und wir bekommen eine rot-rot-grüne Regierung unter Kanzler Gabriel...


    Dann ist der Veggie Day noch das kleinste Problem für die nächsten 4 Jahre...