Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von pithein
    Auch andere Parteien hatten in der Vergangenheit mehr versprochen als gehalten.


    Richtig, allerdings sind die anderen Parteien so clever ihre Versprechen immer sehr vage zu halten (und natürlich unter Finanzierungsvorbehalt zu stellen). Die Linken sind in Ihrer Art aber sehr plakativ "10,- € Mindestlohn" "500,- € Hartz4" "1050,- € Mindestrente" etc. pp.. Müssen sie ja auch sein um ihre Zielgruppe zu erreichen, hat aber eben den Nachteil, dass man sich hier nur schwer wieder rausargumentieren kann ohne den Wähler zu enttäuschen.


    Die Linke hat bundespolitisch genau eine Chance ihrer Wählerschaft zu zeigen, dass sie wirklich was bewegen können - gelingt das nicht (und die schlauen Köpfe in der Partei wissen, dass vieles von dem was sie so schwadronieren nicht klappen kann) würden Ihnen die Wähler wegbrechen bzw. das nächste Mal einfach zu Hause bleiben "Bringt ja eh nix..." und die Wahlbeteiligung damit noch weiter in den Keller rauschen.

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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Ich weiß zwar nicht, warum die Linken von diesen vollkommen irrealen Punkten nicht einfach abrücken.


    Weil die Linke genau weiß, dass wenn sie denn tatsächlich in welcher Konstellation auch immer mal in die Verlegenheit kommen sollte auf Bundesebene in Regierungsverantwortung zu kommen sie ihren Wählern sehr schnell erklären müssten warum die ganzen vollmundigen Wahlversprechen jetzt doch nicht oder nur in sehr abgespeckter Form realisiert werden können, weil vieles aus dem Linken Wahlprogramm schlicht nicht finanzierbar ist.


    Dann hätten sie zwar 4 Jahre mitregiert, würden aber in den nächsten Landeswahlen gnadenlos abgestraft und auf Bundesebene in 4 Jahren vielleicht noch 3% bekommen.


    Da schreibt man sich doch lieber ein paar Unmöglichkeiten ins Wahlprogramm und sitzt weiter auf der Oppositionsbank von der man weiterhin den Traum vom Schlaraffenland für alle fordern kann - Hauptsache die eigenen Bezüge laufen weiter.


    Und wenn man sich die Geschichte von Niemeyer und Wagenknecht mal genauer zu Gemüte führt merkt man auch wieder sehr deutlich, dass die "Kämpfer für den kleinen Mann" genauso ein verlogener Haufen sind (wenn nicht sogar noch schlimmer) als die etablierten Berufslügner.
    Wenn Fr. Wagenknecht sich jetzt hinstellt und behauptet, dass wäre alles so im grünen Bereich gewesen kann man nur mit dem Kopf schütteln. Lässt sich ein Haus überschreiben damit ihr krimineller Ex-Mann keinen Unterhalt für seine unehelichen Kinder bezahlen muss. Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob hier "Vetternwirtschaft" mit Steuergeldern betrieben wurde oder nicht - so ein Verhalten ist allein aus menschlichen und moralischen Gesichtspunkten vollkommen untragbar.

    Na ja bei seiner Frau hat sie ja wohl ein halbes Jahr (schwarz?) gearbeitet bei der Mutter länger(?).


    Und wenn die Dame bei den Steinbrücks selbst einen Arbeitsvertrag ablehnte da sie sonst nicht in DE bleiben kann wird sie bei der Mutter wohl kaum ordentlich angemeldet gewesen sein...


    Aber das ist das übliche Wasser und Wein Spiel - kann für Steinbrück aber auch nach hinten los gehen.


    Und die Forderung nach einem U-Ausschuss sind doch gar nicht mal so abwegig:
    Aktuell schreit im Wahlkampf jeder wegen jedem Mist danach, der Oppermann vorneweg - da spielt das Thema eigentlich keine Rolle. Und auch wenn die NSA Geschichte durchaus mal genauer durchleuchtet werden sollte, darf sich da doch keiner irgendwelchen Hoffnungen hingeben, dass in den aktuellen Show-PKGs nur irgendwas auch nur zu 1% "aufgeklärt" werden würde - dazu hat keiner(!) der beteiligten Politiker auch nur den Hauch einer Abnung was da wirklich alles abgeht um hier als großer Aufklärer daherzukommen

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    Original geschrieben von stanglwirt
    also wenn ich mich nicht schwer täusche, gibt es auch in anderen ländern, jahrestarife und wochen-/monats-/tagestarife.


    So isses wobei AUT und CH hier schon eins auf den Deckel bekommen haben, weil sie die "Kurzzeit" Vignetten abschaffen wollten, so dass man auch für einen 2 wöchigen Urlaub dann min. eine 3 Monatsvignette hätte kaufen müssen. So etwas ist aber nicht zulässig, weil schon wieder eine Benachteiligung von anderen EU Ausländern, denen muss eine Chance gegeben werden auch kürzere Vignetten kaufen zu können.

    Kenne die Dinger von Ansmann jetzt nicht, bin mit eneloop aber ganz zufrieden, die kann man wirklich auch einfach mal ein 3/4 ungeladen im Schrank liegen lassen, ohne dass man danach einen deutlichen Leistungsabfall bemerken würde.


    Auf die ganzen mAh Angaben würde ich nicht viel geben - was wirklich drin steckt weiß man da eh nie.

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    Original geschrieben von unexist

    Wie alt ist denn der Bau?


    BJ 76/77 - also schon ein paar Tage alt, aber kein 50er Jahr Nachkriegsbau.


    Das mit der Nullung mag sein, für mich sah es halt so aus (aufgrund dieser "Durchschleifgeschichte" von Schalter 1 zu Schalter 2), dass das Kabel einfach zu kurz war (im Schalterinneren noch mal ne Klemme zu setzen kannte ich so auch nicht, ich dachte eigentlich das wird sauber angelötet und ein Schrumpfschlauch drüber gezogen...).


    Und wie schon geschrieben: Keine Angst, ich fasse da bestimmt nichts selber an. Und wenn ein Fachmann das innerhalb einer Stunde hinbekommt ist es mir das Geld auch wert. Hätte nur keine Lust das erst einmal stundenlag jemanden zu bezahlen der den eigentlich Fehler suchen muss.



    So ich habe da gestern mal in den Schalter reingeschaut und versucht das per Foto festzuhalten, die Kabel sind sehr kurz weswegen man den Murks den ich das vorgefunden habe nicht so richtig erkennt.


    Es ist ein Doppelschalter bei dem angeblich der obere die Deckenlampe und der untere eine Steckdose schalten soll.


    Von unten kommt ein Kabel mit 3 Außenleitern(?) 2x braun, 1x schwarz, einem Neutralleiter in blau und einem Schutzleiter grün/gelb (ist das normal?).


    Diese Adern sind am unteren Schalter befestigt (konnte man wg. des kurzen Kabels leider nicht fotografieren), wobei der Schutzleiter da lose rumbaumelt. Von diesem Schalter geht dann eine Verlängerung zum oberen Schalter (es wird also irgendwie "durchgeschleift").


    Besonders interessant: Da man wohl gerade nicht das passende Kabel als Verlängerung zur Hand hatte wurde der Neutralleiter mittels Schraubklemme im unteren Schalterschacht verlängert, im oberen Schalterschacht wird aus der blauen Ader dann aber plötzlich der Schutzleiter in grün/gelb welcher dann wiederum am oberen Schalter angebracht ist. Ob derjenige der das mal verbrochen hat dann bei der Verdrahtung des oberen Schalters noch dran gedacht hat, dass der Schutzleiter eigentlich ja der Neutralleiter sein muss oder ob er es eigentlich "richtig" angeschlossen hat (aber wg. der falschen Kabelfarbe es dann doch eben falsch ist) kann ich allerdings nicht beurteilen.


    Mir will sich auch nicht so recht der Sinn des "durchschleifens" von einem Schalter zum anderen erschließen, denn wenn es wirklich nur ein Kabel ist (und nicht schon hier fröhlich mit falschen Farben gearbeitet wurde und es eigentlich 2 Kabel sind) was will ich damit bezwecken?


    Wie lange braucht ein versierter Elektriker um das einigermaßen wieder in Ordnung zu bringen?