Beiträge von ChickenHawk

    Und auch wenn die Dame in diesem Interview eigentlich genau die haarigen Punkte aufzeigt und den Finger in die Wunde legt (also im Prinzip nichts anderes tut und sagt wie manche User auch) kommt trotzdem bestimmt noch mal jemand vorbei und erklärt den ganzen Reichen und Besserverdiener, dass das ja so eh alles nicht stimmt und man sich doch bitte nicht so aufregen solle wg. der paar Euro... ;);)

    Hallo,


    ich bräuchte Mal ein wenig Hilfe:


    Als "Technikexperte" wurde ich gefragt welchen portablen DVD Player man sich denn kaufen sollte um den Nachwuchs bei längeren Autofahrten und im Flieger zu bespaßen - nur habe ich davon nun mal gar keine Ahnung...


    Was der Player mitbringen sollte:


    - drehbares Display (reicht 7 Zoll oder sollte man auf 9 Zoll gehen?)
    - Akku Betrieb, 12 V und 220 V Betrieb (sind die Laufzeiten wirklich so mies?)
    - anständige Befestigung im KFZ - das was ich heute im lokalen Blödmarkt gesehen habe war nicht wirklich überzeugend



    Gruß
    CH

    Zitat

    Original geschrieben von big_daddy2008
    Wenn wir schon dabei sind, soll doch bitte gleich noch ein Überholverbot für LKW's auf zweispurigen Autobahnen eingeführt werden!


    Das wäre auch sehr sinnvoll.


    Tempo 130 - klar aber dann bitte ein generelles Überholverbot für alles über 3,5 Tonnen auch bei drei oder mehrspurigen Autobahnen (sonst gibt es da doch wieder die Elefantenrennen und die Linke Spur wird von denen blockiert die meinen mit 100 den 95 km/h fahrenden Lkw überholen zu wollen)...


    Ansonsten sollte man echt drüber Nachdenken mal die Wahlen bzw. den Wahlkampf zu entsorgen.
    Es ist ja - gerade in Jahren der Bundestagswahl - nicht mehr auszuhalten was die lieben Politiker da wieder für einen unsäglichen Mist von sich geben...

    Zitat

    Original geschrieben von jochenb
    Wenn ich >50000€ verdienen würde, hätte ich besseres zu tun, als in irgendwelchen Telefonforen abzuhängen und >80000 Kleinverdiener zu verteidigen.


    Ich weiß jetzt nicht welchen Beitrag durch glaubst gelesen zu haben, aber Dein "Qualitätsposting" zeigt eigentlich nur eindrucksvoll, dass Du Dich weder mit dem Thread noch mit dem eigentlichen Thema wirklich auseinandergesetzt hast.


    Es hat hier keiner "Besserverdiener" (wie auch immer man da die Grenze ziehen will) verteidigt oder grds. sich dagegen ausgesprochen dass man sich über die Lastenverteilung und einen wie auch immer gearteten Ausgleich im Zuge der "sozialen Gerechtigkeit" unterhalten kann und sollte.


    Viel mehr ging es um eine inhaltliche Auseinandersetzung dessen was denn ggf. auf die Bevölkerung zukommt wenn die Pläne (in diesem Fall die der Grünen) nach der Bundestagswahl tatsächlich umgesetzt werden würden und wen es dann tatsächlich "erwischt" - und das sind eben nicht nur die paar % so wie es teilweise dargestellt worden ist.

    Zitat

    Original geschrieben von oleR
    Die 30k sind übrigens abermals das "zu versteuernde Einkommen" - das Bruttogehalt liegt deutlich darüber.


    Stimmt - ich hatte vergessen, dass jeder kaufm. Angestellt ja sich seinen eigenen Steuerberater unterhält der das zu versteuernde Einkommen mal eben halbiert... :rolleyes:
    (Wie das in der Praxis funktionieren soll - den Beweis ist schon etliche Seiten vorher jemand schuldig geblieben.)


    Nicht jeder hat Unsummen die er als Werbungskosten oder Vorsorgeaufwendungen für die Altersversorgung etc. pp. ansetzen kann und auch die "Kinderfreibeträge" werden in solchen Regionen durch das Kindergeld deutlich relativiert. Um auf 30 K€ zvE zu kommen kann es durchaus reichen 36-38 K € brutto zu verdienen. Aber selbst wenn es 40K € oder mehr sein sollten ändert das nichts am grundsätzlichen Sachverhalt, da es - wenn auch in nicht ganz so dramatischer Art und Weise - auch diejenigen mit 20 K € zvE erwischt - statt wie bislang 600,- € ein Steuer würde es auf eine Belastung in Höhe von 2.800,- € rauslaufen, schlanke 2.200,- € mehr, da helfen die 116,- € jährliche "Ersparnis" natürlich ungemein weiter...

    Zitat


    Grundsätzlich halte ich das Splitting in seiner jetzigen Form für Unsinn, weil man es eigentlich so gar nicht logisch begründen kann.


    Das ist auch dein gutes Recht, nur zeigt es dann eben auch deutlich, dass Du hier nicht mehr mit oder über Fakten diskutierst, sondern das ganze von der ideologischen Seite her angehst.


    Eine der grds. Fragen bzw. Behauptung die im Raum stand war, dass die Pläne und Wunschvorstellungen der Grünen ja eh nur einen ganz kleinen Teil der arbeitenden Bevölkerung betreffen würden (und unterschwellig klang da immer mit: und die können es sich ja "leisten). Das ist inhaltlich und sachlich aber nun mal vollkommen unzutreffend. Die Pläne würden eben vom "kleinen" Angestellten bis zum Großverdiener alle betreffen und damit eben doch voll auf den Mittelstand bzw. die Mittelschicht durchschlagen.



    Und auch das hatte ich irgendwann vorher schon mal geschrieben:


    Bei einer Umfrage "Sollen "Reiche" mehr Steuern zahlen" wurde zunächst heftigst von den allermeisten genickt. Nachdem man den Befragten aber mal in aller Deutlichkeit gezeigt hat, wass es denn tatsächlich bedeuten würde war die Zustimmung "erstaunlicherweise" dann gar nicht mehr so hoch.


    Und Deutschland ist nun mal nicht Griechenland, wir stehen nicht vor einer unmittelbaren Staatspleite - davon mal ganz ab, dass die Mehreinnahmen die hier generiert werden sollen ja gar nicht für den Abbau etwaiger Staatsschulden verwendet werden würden, sondern in "Bildung" und Kinderkrippenplätze investiert werden sollen.


    Und wenn man dann eben das Wahlvolk mit "sozialer Gerechtigkeit" ködert, aber nur die halbe Wahrheit erzählt "Du zahlst %tual weniger Einkommensteuer" und den hässlichen Teil "Deine effektive Belastung wird deutlich steigen..." weglässt wird so ein Konzept endgültig zu einer verlogenen Lachnummer.


    Man kann ja für so eine Konzept oder solch eine Ideologie sein, dann aber auch bitte komplett dazu stehen und nicht versuchen die unangenehmen Seiten unter den Teppich zu kehren oder diese mit sachlichen falschen Behauptungen "wegzudiskutieren". Das ist allerdings kein Phänomen was jetzt auschließlich rot/grün betreffen würde (auch wenn die aktuell ein paar Köpfe in ihren Reihen haben die sich mit Polemik versuchen gegenseitig zu überbieten), dass gilt natürlich auch parteiübergreifen für andere Gruppierungen.


    Zitat


    Der Reformvorschlag würde eh im Leben nicht so umgesetzt - das wäre ein zu krasser Einschnitt.



    Niemand hat vor eine Mauer zu bauen, oder wie war das?


    Klar sind das nur Konzepte, die Zielrichtung wird von den Grünen aber sehr deutlich und strikt vorgegeben. Und insofern wäre es auch sehr blauäugig hier einfach mal wieder locker flockig drüber wegzugehen, getreu dem Motto "Wird schon nicht so schlimm werden..."

    Zitat

    Original geschrieben von oleR
    Mir ist schleierhaft, wie du auf 3.000-5.000 Mehrbelastung kommst.


    Aber das Prinzip des Ehegattensplittings ist Dir schon bekannt?


    Mal ganz vereinfacht gesprochen:


    Familie mit einem Alleinverdiener mit 30k € zahlt mit Splitting Einkommensteuer auf 2x15.000 € wenn wir uns also an der o.s. Tabelle orientieren ca. 1.500,- x 2 in Summe 3.000,-€.


    Fällt das Splitting weg wird auf die vollen 30k € gezahlt, also 5.805,-€ macht in Summe einen Unterschied von 2.800,- € die die Familie mehr zahlt. Insbesondere Familien mit Alleinverdiener oder bei denen ein Teil deutlich weniger verdient als der andere wären deutlich benachteiligt. Ist ja schön und gut wenn man mit den Mehreinahmen die Betreuungsplätze für unter 3 jährige ausbauen will - es ist aber utopisch zu glauben, dass der Elternteil der bislang dann die Kinder betreut hat sofort in eine gutbezahlte Vollzeitstelle bekommt. Davon ab soll man doch lieber die Eltern entscheiden lassen ob sie ihr Kind in eine Krippe geben wollen oder lieber selbst betreuen anstatt sie durch ein solches Steuermodell in Arbeit zu "zwingen" - insbesondere da der Arbeitsmarkt gar nicht die entsprechenden Stellen anbietet.

    http://www.handelsblatt.com/po…nsplitting/7743852-5.html


    Die paar %Punkte Steuererhöhung sind noch das geringste "Übel" - das Gesamtpaket hat es in sich, aber schauen wir mal ob im Fall eines Wahlerfolgs dieser "Gerechtigkeitskämpfer" deren Pläne aufgehen und wie toll es dann diejenigen finden die mit 30 oder 40 K€ im Jahr dann 3.000-5.000,- € Mehrbelastung zu schlucken haben...


    Und in dieser Gehaltsklasse sind wir dann endgültig beim Durschnittsverdiener angekommen, obwohl - bestimmt kommt dann noch wieder einer ums Eck und erklärt den Betroffenen (wobei es viele Familien erwischen würde) das sie mit einem Jahresbrutto von 30k€ immer noch zu den "starken Schultern" gehören die jetzt auch endlich mal ihren Teil dazu beitragen müssten damit es in unserer Gesellschaft endlich wieder bergauf geht...