Beiträge von ChickenHawk

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    Original geschrieben von oleR
    Kann ich nicht beurteilen.


    Aber ich, siehe hier:
    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/006/1700691.pdf


    Seite 3


    Zitat


    Klassenkampf? Wo?



    Ich schrieb extra "Pseudo-Klassenkampf" - und nichts anderes ist es wenn die lieben Politiker bei diversen Veranstaltungen nach sozialer Gerechtigkeit rufen und es daher so hinstellen als würde das alles an den bösen Besserverdienern (Vielverdiener, "Reichen") liegen.


    Und natürlich kann man die Einkommensteuer nicht vollkommen losgelöst von anderen Steuerarten betrachten, aber das Verhältnis "wer zahlt wie viel" wird auch bei den Verbrauchsteuern und der Umsatzsteuer nicht großartig anders sein. Da hilft auch der Versuch nicht das Ganze ins lächerliche zu ziehen, es ist ja eben nicht nur ein kleiner dreistelliger Betrag wenn sowohl das Ehegattensplitting verringert oder (rückwirkend??) abgeschafft werden soll und gleichzeitig die Steuern raufgehen. Familien mit einem Alleinverdiener brauchten sich hier bislang keinen Kopf zu machen, aber wenn eben jetzt bspw. die 75k € dann eben nicht mehr wie 2x 37.500 € versteuert werden zahlt die Familie dann eben hier eh schon deutlich mehr und die 657,- € aus der o.g. Tabelle kommen dann noch oben drauf. Das sind grob über den Daumen dann eine jährliche Mehrbelastung von ca. 7.500,- € für die Familie und - auch wenn es sich scheinbar viele nicht vorstellen können das tut dann auch bei einer so "reichen" Familie richtig weh und lässt sich nicht mal eben so aus dem Ärmel schütteln...

    Fakt ist aber nun mal auch, dass diese berühmten 5% jetzt schon ca. 45% der gesamten Einkommenssteuerlast tragen.
    Und mal ganz davon ab dass wenn das Ehegattensplitting abgeschmolzen oder sogar komplett abgeschafft wird wesentlich mehr Haushalte davon betroffen sein werden kann man unter dem Strich feststellen, dass dieses ganze Gesülze von den breiten Schultern wirklich nur dazu dient Wählerstimmen aus anderen Einkommensschichten zu generieren und einen Pseudo-Klassenkampf herbeizureden. Und - auch wenn ich mich da wiederhole - Wahlkampf mit solchen polemisch und sachlich häufig schlicht falschen Aussagen zu machen ist dem sozialen Frieden hier im Land bestimmt nicht zuträglich.


    Es ist eine Sache wenn ich irgendwelche kostenspielige Pläne verfolge für die ich einen Dummen brauche den ich melken kann um das zu finanzieren, dass Ganze dann aber unter dem Deckmantel der "sozialen Gerechtigkeit" an den leichtgläubigen Wähler zu bringen indem man unzutreffende "Feindbilder" erschafft nur um genug Wahlschaafe zur Urne zu treiben damit man dann auch tatsächlich die gewünschte Zielgruppe wie geplant bluten lassen kann ist von vorn bis hinten verlogen.


    Ich denke viele wären grds. bereit über soziale Gerechtigkeit und "Umverteilung" zu diskutieren und auch ihren eigenen Beitrag dazu zu leisten, aber nicht wenn auf der anderen Seite die Politiker mit Stammtischparole und Stadionpolemik durchs Land ziehen (während auf der anderen Seite Milliarden an Steuergeldern verschwendet werden und sich die feinen Politiker parteiübergreifend selbst die Taschen (oder die ihrer Familie) füllen.)

    Irgendwann ist doch aber auch mal gut.
    Ausgangsfrage: Was kann ich tun wenn die Reparatur zu lange dauert?
    Antwort: Angemessene Frist setzen bis wann die Reparatur fertig sein soll und ansonsten Rücktritt vom Kaufvertrag androhen und warten was passiert.


    Dann kann man sich immer noch überlegen ob man als TE in dieser Situation wirklich auf eine jur. Auseinandersetzung hinaus will denn das Risiko dabei auf die Nase zu fallen ist nicht unerheblich.


    Thema erledigt.

    Gab es da nicht mal so ne schöne Umfrage ob die Leute es gut finden wenn "Reiche" nach den Plänen von SPD und Grünen mehr Steuern zahlen sollen und die Mehrheit dafür war, nachdem man den Befragten dann aber mal genauer gesagt hat was denn "reich" nach den Vorschlägen konkret bedeutet waren sie nicht mehr so angetan - eben weil es sie auch selbst betreffen würde und nicht nur die Millionäre...


    Keiner zahlt wohl wirklich gern Steuern, aber ich kann diesen Spruch mit den "breiten Schultern" echt nicht mehr hören, insbesondere nicht wenn er von Personen kommt die 7stellige Beträge Nebenberuflich erwirtschaften oder üppige Diäten und Pensionen kassieren aber selbst u.a. damit nicht in die allg. Sozialkassen einzahlen. Die Art und Weise mit der hier versucht wird "Klassen(Wahl)Kampf" zu betreiben lässt einen mittlerweile nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Und das völlig verdient...


    Bleibt aber immer noch spannend wer sich auf den Relegationsplatz rettet.


    Und wenn Hertha, Eintracht und Köln oder Lautern dann alle erstklassig spielen und dafür Fürth, Hoffenheim und Augsburg runter gehen (die Fans dieser Vereine mögen es mir nachsehen) so ist das für die Bundesliga sicherlich nicht der schlechteste Tausch.

    Was für Nebenkosten sind denn über den Vermieter abgerechnet worden? Komplett alles inkl. Strom, Heizung etc. oder hast Du diese Posten direkt mit dem Versorger selbst geregelt?


    Ansonsten kann man als Anhaltspunkt nehmen: 10-15% dessen was Du an NK an den Vermieter in dem Jahr abgeführt hast. Und das werden ja kaum 5.000,- € oder mehr gewesen sein...

    Die ganze "Muss vom Fachmann angeschlossen werden sonst zahlt die Versicherung nicht..." mag in der Theorie zwar schön und gut sein, hat mit der Praxis aber nichts zu tun.


    Mal ganz davon ab dass viel häufiger Pflichtverletzungen des Mieters (unbeaufsichtigtes laufen lassen der Maschine) als ein Fehler beim Anschluss Probleme verursachen gilt auch beim Anschluss durch eine Fachfirma folgendes:


    "Denn im Falle eines Schadens ist Ihnen Ihr Mieter dennoch haftbar: Bedient sich der Mieter zur Erfüllung seiner (Sorgfalts-) Pflichten der Hilfe anderer Personen, haftet er für deren Fehler wie für eigene. Der Mieter, der Ihnen den Schaden ersetzen muss, kann aber seinerseits vom Handwerker Schadenersatz verlangen."
    http://www.gevestor-immobilien…h-pflichtwidrig-5352.html


    Und wie weise ich jetzt dem Installateur nach 6 Monaten oder einem Jahr nach, dass er einen Fehler gemacht hat? Und was mache ich wenn behauptet wird ich hätte die Maschine in der Zwischenzeit selbst noch mal neu angeschlossen? (Oder verplombt euer Installateur seine Arbeit entsprechend?) Und kontrolliert ihr auch alle paar Monate ob die Schläuche noch korrekt sitzen - Nein? Dann hat man als Mieter schon wieder fahrlässig gehandelt und bekommt Probleme.


    Langer Rede kurzer Sinn:
    Wenn es nur darum geht zu und Ablauf ordentlich anzuschrauben braucht kein Mensch einen Installateur - auch und erst recht nicht wg. irgendwelchen Versicherungsgeschichten.