Beiträge von nio

    Re: D2 Vodafone - Rufnummernwechsel wie schnell gehts ???


    Zitat

    Original geschrieben von Blondinenfreund
    hi,


    kann mir jemand verlässlich sagen, wie schnell und einfach ein Rufnummernwechsel bei D2 Vodafone abläuft ???
    Reicht ein Anruf bei der 1212 in diesem Fall aus oder löst das einen kleinen Papierkrieg aus ??? :D :confused:


    Witzig,
    "nebenan" ist eine riesen Diskussion, ob oder ob nicht das Behalten einer Rufnummer vom Wechsel des Anbieters abhält...


    :D


    Nio


    Hey,


    Eben die Aquirierungskosten würde ich mal hier herausrechnen. Genau da kommt es darauf an, ob es ein Subventionierungshascher :p oder ein Kunde ist, der Umsatz macht. Bei einem, der pro Monat 5 € Umsatz generiert, lohnt sich diese Rechnung kaum. So ein Kunde kostet ja fast mehr als er einbringt...


    Da mittlerweile fast alle Provider eher auf dem Umsatz als auf die Anzahl der Kunden schauen, um Größe zu demonstrieren (vielleicht ist Ti-Mobeil da noch eine Ausnahme), kann ich nur vermuten, dass deine Rechnung nicht aufgeht. Vor allem scheinen mir die 80€ Guthaben ein wenig weltfremd, denn es wollen ja nicht alle so enden wie Quam...


    Mir scheint, du bist der Meinung, dass der Provider dankbar sein muss, dass du mit seinem Netz telefonierst und genau das funktioniert eben nur, wenn du wirklich Umsatz bringst.


    Und ich hoffe auch, dass die Rechnung nicht aufgeht, denn diese Gutschrift muss der Provider über alle Kunden wieder reinholen und das führt wieder zu einer Gebührenerhöhung, die keinem wirklich Spass macht, auch denen mit ner Gutschrift nicht ;)


    CU
    Nio

    Re: Re: mannomann...


    Zitat

    Original geschrieben von herrmann


    Also ich freue mich auf die Portierbarkeit, da hat man bei der nächsten Vertragsverlängerung noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: Liebe Jungs von meinem langjährigen Mobilfunkprovider, ich hätte gerne 80 % der ersparten Übertragungskosten - die Ihr ja aufgrund der RegTP-Regeln selber tragen müsstet - als Gutschrift. Dafür stelle ich Euch zwei Jahre lang nicht mehr diese Frage. So einfach ist das. :)


    Hoffentlich machst du für diese Spielchen auch genügend Umsatz, damit sich jemand darauf einlässt... ;)

    Re: Re: Re: ich sehe das anders...


    Zitat

    Original geschrieben von senderlisteffm


    Interessant, daß Ihr "Leistung" mit der Hotline in Verbindung bringt.


    Wenn ich bei einer Hotline anrufen muß, hat das erst mal was mit mangelnder Leistung zu tun! Oder schließt Ihr Verträge ab, damit ihr umsonst mit den netten Damen bei der Hotline telefonieren könnt? :D


    Schon mal probiert, bei einer schlechten Hotline an Informationen zu kommen? Da merkst du, was schlechte oder mangelhafte Leistung ist...


    Dann ist der Sprung zu der von dir zitierten Sichtweise schon leicht möglich :D


    Spaß beiseite - wer schon mal in ein Call-Center geschaut hat, weiß, dass ein gut funktionierendes CC mit kompetenten Mitarbeitern, die auch am Ende einer Schicht bei einem anstrengenden Kunden noch freundlich und nett bleiben, sehr wohl eine Leistung ist.


    Bedenkt, dass kaum jemand dort anruft, um ein Lob loszuwerden, im besten Fall ist es nur eine Frage, im schlechten Fall ist es ein Problem, dass den Kunden schon auf die Palme gebracht hat... Die Jungs und Mädels dort haben sicher nicht immer einen leichten Job...


    Nio

    Re: Re: Um das geht es hier



    :D
    Da haben wir ja schon mal ein Argument für einen der großen Anbieter von wegens besserem Service und so...


    Aber BTT, sollte ja hier jetzt kein Glaubenskrieg ausbrechen, vielleicht sollten wir dazu einen eigenen Thread für alle Interessierten aufmachen ;)


    Ich schließe mich der Meinung an, dass es keine so große Wechsel-Welle geben wird. Die meisten Privatleute, die mit ihrem Provider sehr unzufrieden sind (aufgrund mangeldem Kundenservice oder zu hohen Preisen) wechseln nach Ablauf des Vertrages sowieso. In Zukunft können sie dann eben (vielleicht gegen eine gering Bearbeitungsgebühr seitens des neuen Netzbetreibers) ihre Rufnummer mitnehmen.


    Bei Geschäftsleuten, gilt wahrscheinlich Ähnliches. Nur glaube ich, dass es dabei (ich rede jetzt nicht von den Ich-AGs :D oder von sehr kleinen Betrieben) weniger auf den Preis sondern eher auf die Leistung für den Preis ankommt - eben eine bessere Erreichbarkeit (ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen, die habe ich nun einmal bei einem der großen zwei, das ist ein Fact), einen guten Service (Hotline usw., meine persönlichen Erfahrugen sagen, dass auch da die großen die Nase vorn haben, der damalige Viag Interkom support war ein Verbrechen am Kunden) usw.


    Ergo - die Provider müssen mehr Service bieten, um diese Kunden binden zu können und das kommt allen zu gute. Wer Ärger mit seinem Anbieter hat, wechselt sowieso, der Anteil, der sich durch eine nur durch eine neue Rufnummer davon abhalten lässt, ist IMHO auch bei Geschäftskunden derzeit eher gering und gibt nicht den Ausschlag.


    @ doc Zuzelbach:
    1. An der Laufzeit eines Vertrages ändert die Portabilität nichts. Jemand hats schon geschrieben: Pacta sunt servanda - (lat: Verträge sind zu halten).


    2. Aufklärung ist gut, aber als "Missionar des Wechselns" auftreten zu wollen, ist doch wohl hoffentlich nur falsch bei mir angekommen...
    :rolleyes:


    3. Glaube ich, dass die Provider genau dann Infos rüberwachsen lassen, wenn es denn so weit ist, wenn sie selbst genau wissen, wie die Vorschriften umzusetzen sind. Gehe lieber nicht davon aus, dass dort wegen diesem Thema Heulen und Zähneklappern herrscht und auch nicht, dass man Informationen zurückhalten will.


    Servus,


    Nio


    Ganz meine Meinung.
    Fahrt doch mal an einem Freitag oder an einem Samstag von Frankfurt nach Köln mit dem Zug, wandelt durch die Abteile und kommt mit den Leuten ins Gespräch. Das sind Wochenendpendler, die ihre Freundin/Freund, Frau/Mann oder Familie wo anders haben als sie unter der Woche arbeiten müssen.


    Schaut Freitags und Sonntags auf die Autobahnen. Dort trefft ihr eben diese Leutchen auch, nur eben in Autos (und im Stau. .. :o)


    All jenen bringt ein Festnetz-Internet nicht so viel. Wenn die Zugfahrer irgendwann einmal die Zeit im Zug nicht nur zum lesen sondern auch zum Musikhören nutzen können ohne ein weiteres Gerät samt Ladegerät und CDs oder MDs mitschleppen zu müssen, Infos direkt aus dem Internet ziehen können oder ihren Laptop ans Netz hängen können, wäre das ein echter Benefit.


    Denkt auch an diejenigen, die zwar nur innerhalb einer Stadt, aber trotzdem viel unterwegs sind. Die Wege von zu Hause zur Arbeit können schon in München lang sein, in London sind sie wirklich heftig. Ne Stunde mit der Tube oder dem Nahverkehrszug ist da locker zusammen.


    Dann gibt es Geschäftsreisende, die ne ganze Woche in irgendeinem Hotel verbringen müssen (Manche Kollegen von mir haben aufgrund dringlicher e-mails schon mal die Telefonbüchse im Hotelzimmer abgeschraubt, um den Laptop ans Netz zu kriegen :D )


    Vielleicht ist das alles noch kein Massenmarkt, was ich hier beschreibe, aber die Zahl der Wochenendpendler wächst und wächst... Und am Anfang wird es ein Service sein, den einige zu schätzen wissen werden.


    So long,


    Nio

    Zitat

    Original geschrieben von SnoopyDog


    Aber ohne mich! Irgendwann reicht es nämlich mal. Wenn da mehrere Leute in einen Raum gesperrt werden und sich wie die kleinen Kinder verhalten (UMTS-Versteigerung), dann ist das deren Problem, aber von uns Verbrauchern kann keiner etwas dafür, daß die so blöd sind und so viel Geld für die Ersteigerung einer LIZENZ bezahlen. Diejenigen, die diesen Preisrahmen festgelegt und das Geld kassiert haben und diejenigen, die das Geld dafür bezahlt haben gehören meiner Meinung nach bestraft und/oder wegen Unfähigkeit entlassen... :mad:


    Naja, ich will mal von den Kraftausdrücken absehen :)


    Trotzdem sollte man bedenken, dass die Provider nicht viel andere Möglichkeiten hatten, als gute Miene zum bösen Spiel zu machen - richtig, sie hätten sich miteinander kurz schließen und alle gemeinsam aussteigen können oder absprechen, dass alle bei diesem Spielchen nicht mitmachen wollen - aber dies war (soweit ich mich erinnere), verboten und unter Strafe gestellt, um eben diese Preisabsprachen zu verhindern (und höhere Erträge bei der Versteigerung sicherzustellen).
    Ein einseitiges Aussteigen aus dem vermeintlichen Schlüssel zur neuen Technologie konnte sich keiner der Provider wirklich erlauben. Das ist leider nun einmal so, wenn man ganz ehrlich ist. Die Gefahr, dass man hinterher Kunden verliert, weil man eine Schlüsseltechnologie nicht anbieten kann, ist wohl doch ein wenig hoch (siehe all die Postings a la "Wann gibts endlich MMS bei O2/ E - usw.)


    Und bedenkt, es geht nicht nur um die Consumer, sonder vor allem um die zahlungskräftigere Gruppe der Business Kunden (die sich noch weniger als alle Mitglieder dieses Forums langfristig mit alter Technologie abfinden würden).


    Sorry, aber ich vermute immer noch, dass viele von uns, die hier die Meinung "braucht kein Mensch" vertreten, bei der Verfügbarkeit der ersten UMTS phones Postings nach dem Motto "Wann gibts das denn endlich in Wuppertal??" schicken :D Time will tell...


    Zitat



    Man muß sich ja nicht alles gefallen lassen - weder als Verbraucher noch als Vertreter einer Mobilfunkgesellschaft bei der UMTS-Lizenz-Versteigerung. Wenn bei der Versteigerung nur normal denkende Leute gewesen wären, dann hätte es auch nicht diese total realitätsfremden Preise gegeben.


    Zum Thema gefallen lassen:
    Stimmt - hierbei fällt es sogar einfach: Mobiltelefon zurück geben und fertig. Anders als bei den Kosten der €-Umstellung, die auch an die Kunden weitergegeben werden.
    Andererseits glaube ich auch nicht, das GSM voice UMTS soo heftig quersubventionieren soll. Aber wenn es dann doch so kommt, dann haben wir alle das gute Gefühl, mit jeder Gesprächsminute etwas für die Staatskasse getan zu haben, zum Beispiel das Rentenloch zu stopfen oder damit Schulen mehr Geld zufließt oder um einen Regierungswechsel zu finanzieren (der kostet nämlich auch ein paar Mio wenn...


    CU,


    Nio


    Da ist er doch 'diesen Sommer' in guter Gesellschaft mit anderen :D


    Trotzdem muß unterschieden werden, ob deutsch oder britische Analysten überrascht sind, denn Vodafone erstellt seine Bilanzen nach britischem Handelsrecht.


    Grüße,


    Nio


    Naja,


    vielleicht bin ich Idealist, aber ich glaube, jeder Vater und jede Mutter stehen doch zu allererst dem Kind gegenüber in der Verpflichtung, ihm beizubringen, wie man mit Geld umgeht, da es ansonsten nicht eigenständig und eigenverantwortlich leben kann in einer freien Marktwirtschaft.


    Alles graue Theorie, ich weiß, aber wir haben doch als Kinder auch unser Taschengeld für Comics und anderes Zeug ausgegeben, das unsere Eltern als "Schund" bezeichnet hatten :D


    Wer die Preise als unverschämt bzeichnet, soll halt die Services nicht nutzen, weil sie ihm zu teuer sind. Es ist wie auf dem Flohmarkt oder im Supermarkt: wenn mir etwas den Preis nicht wert ist, dann kauf ich es eben nicht. ;) Zumindest bei diesen Dingen, die nicht lebensnotwendig sind.


    Ich weiß als Vater natürlich nicht, was mein Kind den ganzen Tag anstellt (wenn ich einer wäre, würde ich es nicht wissen), aber ich sollte doch mit meiner Erziehung dafür sorgen, dass es keine allzu heftigen Dummheiten macht....


    Grüße,


    Nio