es sind nicht nur randlagen
Gogo hat schon irgendwie rechts. vor allem sollte o2 bedenken, dass die 50 Kunden, die o2 verliert auch weitere mitziehen. Ich finde, dass es bei Mobilfunk-Usern so etwas wie Freundeskreise gibt. Entscheiden sich erst einmal 2, 3 Leute für ein Netz und nutzen die Flats der Anbieter entscheiden sich deren Bekannte/Freunde auch schnell mal für den selben Anbieter.
Ich als super-gut-o2-Versorgter aus der nächst gelegenen Niedersächsischen Großstadt habe in den Gebieten in den ich mich zu 98% bewege keine Probleme. Aber wenn ich mal durch GOGOs-"Beobachtungsgebiet" fahre betrifft es mich sehr wohl: Es brechen Gespräche weg, dann bin ich vielleicht nicht erreichbar ... also Blöde Nummer.
Ich denke, dass das aktuelle Barring im Münsterland eine strategische Entscheidung von o2 ist. Einerseits birgt es das Risiko des Kundenverlustes und den allgemeinen negative Presse. Aber andererseits denke ich habe die Netzverantwortlichen, wissend um die Löcher im Netz, den Erbsenzählern aus der Buchhaltung nachgegeben.
Denn eines ist gefährlich für o2: In Zeiten der Genion-L-Usern kann ein Kunde aus einen Roaming-Gebiet o2 mehr Geld kosten als es einbringt. Die intern Flat kosten den Netzanbietern ja nix. Aber wenn ein Genion-L-Kunde im Roaming eine anderen Genion-L-Kunde im Roaming anruft ... verdient nur T-Mobile dran. Wenn die Beiden o2-Kunden dann richtig lange Plaudern sagen wir 30min am Tag macht das 1800 Minuten im Monat. Wenn wie hier im Forum beschrieben o2 T-Mobile einen Preis von 4-5 Cent zahlt ... sind wir bei den Genion-L-Kunden bei mindesten 72 Euro. Damit macht o2 ein Minus von Brutto 22 Euro.
Nun sagt mir was die Verantwortlichen entscheiden sollen ???