Zitat
Original geschrieben von CK-187 ... In Griechenland will jemand "Chef werden" damit er weniger arbeitet und so schnell wie möglich mehr von seinem Leben hat. In Deutschland ist das andersrum. ...
Du meinst der Grieche arbeitet um sein Leben bestreiten zu können, während der Deutsche für die Arbeit lebt.
Was für den einen Mittel zum Zweck ist, ist für den anderen ein Status bzw. Identifikationssymbol.
Das kann ich auch nicht nachvollziehen, sehe aktuell wie die Industrie die jenigen entsorgt, die wie Pferde gearbeitet haben auf Familie wegen der Karriere verzichtet haben und nun zwischen 40 und 50 Jahren sind und betriebsbedingt auf die Strasse gesetzt werden, weil die Betriebe lieber ins günstige Osteuropa die Sitze verlagern.
Auf einmal merken einige, das Arbeit allein nicht der Heilsbringer war. Im Alter ohne Partner, Familie, Kinder, Enkel dazustehen ist in meinen Augen schlimmer als vielleicht mit einer bescheidenen Rente leben zu müssen.
Das merken leider viele erst wenn Ihre Gesundheit auf der Strecke geblieben ist oder Sie auf einmal in der Bude oder Altersheim später die einzigen Lichtblicke haben wenn ein bezahlter Altenpfleger nach Ihnen 1x am Tag schaut.
Aber zurück zu den neuen Reformvorschlägen aus Griechenland!
Ich finde sie nicht ausreichend und realistisch! Ich sehe eher die Gefahr das falls nochmal 53,5 Hilfsmilliarden gezahlt werden diese auch ins ewige schwarze Loch verschwinden.
Das Land ist ausgeblutet, die die Kohle haben sich längst Ihr Geld gesichert und ins Ausland geschafft. Die griechischen Politiker der Vergangenheit haben es versäumt zum richtigen Zeitpunkt zu handeln bzw. Reformen einzusetzen.
Letztendlich wird es wohl der kleine Bürger wieder austragen dürfen, in dem Griechenland auf rumänische und bulgarische Lohnverhältnisse zurückfallen muss um die Schulden zu tilgen und in Südosteuropa wettbewerbsfähig zu bleiben.
Alles andere ist was da die letzten 5 Jahre gelaufen ist, Insolvenzverschleppung!