wie du schon richtig feststellst, ist die telekom-oem einer geeigneten alcatel-anlage "dasselbe in grün" (ääh, weiß natürlich) - also nix mit anderem administrations-schwierigkeitsgrad. und noch eine ecke mehr, um die die der "dienstweg" der dokumentation zu dir führen würde. die ict sind sicher auch heute schon nicht schlecht, aber wie gesagt: der quasi-nachfolger soll ein paar monate des wartens lohnen.
Beiträge von telthies
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liechtenstein hat erst seit wenigen jahren (2003 ?) die +422, seit tschechien und slowakien (als ehemalige tschechoslowakei gemeinsam +42) die separaten landesvorwahlen +420 und +421 haben. vorher hatte liechtenstein +4175 und wurde somit in der tat über das schweizerische netz bedient. in der zeit der zwei deutschlands hatte der vorwahlbereich 3 ausschließlich berlin zu versorgen. die aktuellen vorwahlen in den "neuen" bundesländern entsprechen meist ihren vorgängern (quasi 3+alt = neu), aber erstens mit ausnahmen und zweitens kann man das so genau strenggenommen nicht sagen, weil der kennzahlenplan der ddr nicht einheitlich war (je nach ursprung konnte der zielort unterschiedliche vorwahlen haben, daher auch die gebräuchliche schreibweise "xy-stadt 345" statt "03abcd / 345"). übrigens war liechtenstein nicht der einzige sonderfall: auch san marino und vatikanstadt sind eigenständige staaten, die sich in den kennzahlenplan eines "nachbarlandes" (hier: italien) eingliedern.
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die alcatel-systels weiterzuverwenden heißt, eine sehr ähnliche anlage (wieder eine alcatel, auch mehr oder weniger dasselbe modell, einfachere gibt´s da nicht) nehmen zu müssen. eine elmeg ict würde den wunsch nach einer erst eines und dann mehrere telefone parallel ansteuernden gruppe erfüllen können, wäre preisgünstig und m.e. gut zu konfigurieren. die würde ich aber momentan nicht nehmen, weil in wenigen monaten ein quasi-nachfolger mit erweitertem funktionsumfang lieferbar sein soll. ich hatte nicht damit gerechnet, daß du meinen hinweis nicht gleich verstündest - an alcatels trauen sich üblicherweise nur auskenner heran.
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technisch gesehen, wäre auch mein lösungsvorschlag ein dual-sim-handy - aber: ist es nicht vielleicht sogar ein segen, wenn alle unwichtigen anrufe ausbleiben ?
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die systels dieser anlagenserie sind "multiline"-apparate. kann es sein, daß du den (für den operator-apparat ganz besonders) bösen fehler gemacht hast, die beiden zum wechseln zwischen erst- und zweitgespräch benötigten tasten mit den neuen funktionen umzubelegen ? - dann aber ganz schnell kommando zurück, husch ins körbchen, schlafend stellen oder zumindest unschuldig gucken !
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ich vermute den grund in einer abweichenden bedienprozedur bei verwendung von standardapparaten statt systels, habe aber gerade keine anleitung zur hand, um dir genaueres sagen zu können.
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wenn es nur um falschwahlverhinderung geht: es gibt auch einige handelsübliche telefone mit der funktion "babyruf": da kann man eine nummer eingeben, die das ziel von anrufversuchen sein soll egal welche zifferntasten bedient werden. gedacht ist die funktion an sich für eltern, die bei freunden eingeladen sind und dort für ihr kind erreichbar sein wollen, wenn das kind zwar schon mal beim telefonieren zugesehen hat aber noch keine zahlen kennt. daher ist das ziel programmierbar und die betätigung beliebiger tasten führt zum erfolg. bei demenzpatienten oder menschen mit motorischen beeinträchtigungen ist die ausgangslage ja ähnlich, vielleicht paßt also auch die lösung.
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manche handies bieten auch (allerdings im gerät, nicht auf der sim) die möglichkeit, eine gruppe "notrufnummern" im adreßbuch anzulegen. das ließe sich zwar auch per synchronisationssoftware erledigen, aber natürlich nur mit zugriff auf jedes gerät. ich kenne jedoch leider kein gerät, daß eine gruppe gespeicherter rufnummern bei der alphabetischen suche unsichtbar oder sonstwie übergehbar macht. ich helfe mir damit, daß ich bei der alphabetischen suche störenden einträgen ein x- voranstelle.
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im zeichengabesystem nr. 7 sind sprech- und zeichengabeadern getrennt (b-kanäle bzw. d-kanal) und daher auch keine koppelung von leitung und nummer aneinander vorhanden, wie man sie von analoganschlüssen kennt. am isdn-basisanschluß können alle b-kanäle in beiden richtungen für die selbe msn belegt sein, auch der anklopfer im d-kanal kann nochmals für die selbe msn anrufen. ob ein zweitanrufer bei einer bestehenden verbindung für nebenstelle a dann an nebenstelle b signalisiert wird oder auf nebenstelle a anklopft, hängt von deiner programmierung einer eventuellen tk-anlage ab. zwei isdn-telefone gleicher nummer direkt am ntba würden in diesem fall den zweitanrufer sowohl an apparat a als anklopfer als auch gleichzeitig an apparat b als anrufer signalisieren.
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das erste, was ich mit frischen sim-karten mache ist, den ganzen vorgespeicherten müll aus dem telefonbuch zu löschen, damit ich den beim suchen nicht ständig überblättern muß. den mitarbeitern die wichtigen nummern auf ein laminiertes, im scheckkartenformat gefaltetes kärtchen zu geben, halte ich für weit sinnvoller als viele nummern - von denen die meisten nur einen kleinen ausschnitt (einigermaßen häufig) benötigen - auf die sim-karten zu spammen.
@ bielefelder: sechsmal die 2, übrigens auch als kurzwahl.