War auch mein spontaner Reflex, führt aber stattdessen zum Blättern im Telefonbuch.
Beiträge von telthies
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Nicht immer wenn man einen Handyvertrag kündigt, will man die Nummer portieren. Aber so "ganz ohne" ist die Nummer dann ja erst´mal tot, und man will sich auch nicht darauf verlassen, ob die Anbieter die Quarantäne-Zeit vor der Wiederinverkehrbringung der Nummer nicht eventuell mal kürzer gestalten als einem lieb ist. Ibs. Nummern, die zehn Jahre zur selben Person geführt haben, sind aus den Köpfen der mal mehr, mal weniger regelmäßigen Anrufer nicht so schnell auszuradieren.
Da kann es die praktischste Alternative sein, die Nummer in Prepaid gewandelt noch eine Weile in eigener Regie abklingen lassen zu können.
Daher meine Frage: sind nach Euren Erfahrungen alle Anbieter / Provider gleich kooperativ, wenn man bei der Kündigung eines Laufzeitvertrages statt einer Portierung eine Wandlung in Prepaid wünscht ?
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Ich dachte erst, ich sei zu doof, aber die Bedienungsanleitungen geben dazu auch nichts her: kann man bei den Nokias 1600 und 2310 wirklich nur zwischen Hörer-am-Ohr-Betrieb und Lautsprecherbetrieb wechseln, die Gesprächslautstärke aber sonst nicht verändern ?
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Ich sachma, so ´ne SIM-Karte wird im wesentlichen nicht viel anders kosten als eine Bankkarte. Letztere kosten unter einem Zehner, und Banken verschenken noch nixxer als nix. Daher gehe ich davon aus, daß deren "Gebühren" mindestens kostendeckend sind - Logistik inklusive. Den Kostenpunkt "Rufnummer" schätze ich als teureren Teil der Karte ein, mal so von den Einportierungs-Prämien her geschlossen.
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Die "sehr geehrte FRAU" verstehe ich dabei nicht - ich denke, DU warst der rechtmäßige Inhaber der Nummer, und Deine Schwester hat sie nur genutzt; und Du wirst doch wohl auch bei der Aktivierung ein Geburtsdatum angegeben haben (ich kenne keine Aktivierung ohne dieses, auch keine Umschreibung). Das klingt für mich, als wärest Du der Inhaber der SIM, und nach der ganzen Arie hat man bei blau den Überblick verloren und sieht nun Deine Schwester in dieser Position (?)
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Diese Gesetzesänderung ist ja gerade zu dem Zweck erfolgt, klarzustellen, daß der Anspruch auf Portierung OHNE den Einwand praktischer Komplikationen erfüllt zu werden hat. Der abgebende Anbieter muß die Nummer unverzüglich frei geben. Wenn er die Karte nicht vor dem Vertragsende (der Dich lediglich zur vereinbarten Zahlung verpflichtet, nicht zum Weiterbetrieb der SIM gegen Deinen Willen) deaktivieren will und aus technischen Gründen (eben weil er sie aktiv hält) für die Karte auch in der Schublade eine Nummer braucht, ist das SEIN Problem und er hat sich diese Nummer aus SEINEN Rippen zu schneiden. Er kann DEINE Nummer nicht zu diesem Zweck als Geisel nehmen - genau das ist es, was diese Gesetzesändeung klarstellt.
Theoretisch kann der Kunde am ersten Tag eine Portierung verlangen und die Grundgebühr die restlichen 23 Monate und 29 Tage gegenleistungslos entrichten. ein Zwang zur Benutzung der SIM (und dessen Durchsetzung per Geiselnahme der Nummer) ist seit der Gesetzesänderung auch für den dummdreistesten Anbieter definitiv out.
Also: Deutschland SIM muß die Nummer (nur noch wenige Tage Bearbeitungsdauer nach Deinem Auftrag) zum von Dir gewünschten Termin freigeben und wenn sie die Karte bis zum Ende der Vertragsdauer weiterlaufen lassen wollen, aus ihrem Pool eine Nummer dafür organisieren.
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Die Vorwahlen sind wie gesagt ein Wert"faktor", das heißt man darf sich den "Term" aus Vorwahl und Teilnehmerrufnummer wie mit einem Malnehmezeichen dazwischen vorstellen. 0171 und 0172 haben in diesem Sinne den Wert 100 % = 1,0 und spätere Vorwahlen entsprechend weniger. Das ist natürlich ein bildlicher Vergleich, "genaue" Faktoren für alle Vorwahlenklassen kann kein Regenmacher orakeln, und mathematisch präzise ermitteln lassen sie sich ebenfalls nicht.
Man kann nur generell feststellen, daß 0171 und 0172 nach Ansicht der Mehrheit der Marktteilnehmer den höchsten "Wert" haben. Es gibt jedoch durchaus auch Fans bestimmter Nummernarten, die das anders sehen: eingeschlossene Ziffernwiederholungen sind mit ePlus-Vorwahlen am beliebtesten und Zahnspangenteenager wollen 015xy-Vorwahlen, 0174 haben in deren Augen "nur Oma und Opa". Insofern gibt es auch nicht einfach eine lineare Klassifizierung.
Innerhalb der Verfechter der Vorwahlen-Adeligkeits-Systematik gilt allerdings klar: "älter = edler", d.h. 0171/0172 als höchste Klasse (0171/1 und /9 sowie 0172/46 ... /49 & Co. ausgenommen), weil es die ersten waren. Gefolgt von 0177 und 0179 als ersten Vorwahlen etwas später geöffneter Netze. Darauf folgen dann die Zweit-Vorwahlen der "alten" Netze, also 0170/0173/0178 und 0175/0174. Nach diesen kommen dann die "Vorwahlen zweiter Klasse", d.h. 0151 und 0176 als solche mit Zwölfstelligen Nummern und die 016er, wobei die 0160/bis8 angesehener sind als die 0160/9.
Auf diese folgt dann wiederum die Range der Vorwahlen, die die Epoche der Inflation einläuteten, d.h. beginnend mit 0152 und den Spätergeborenen 0151ern der "Rest vom Schützenfest": innerhalb dieser Klasse sind eigentlich nur Kombinationen, die in den höheren Klassen als absolut obersuperduper gelten würden, überhaupt etwas "wert".
Wie die eingeschlossenen Ziffernwiederholungen, deren Spezialfans die 0177, 0178/0163 und teilweise sogar noch späteren ePlus-Vorwahlen weitgehend über einen Kamm scheren, so gibt es auch für andere Spezialitäten treue Fans. Das betrifft z.B. 0160 (ohne /9) und 0170 bezüglich Derer, die "auf ganze Zehner endende" Vorwahlen schöner finden. Das sind in etwa Dieselben wie die, die für ihr Autokennzeichen AB-X 58 weniger schön finden als AB-XY 1000.
So unterschiedlich wie die Cliquen in denen Leute sind, sind auch die Nummern mit denen man da "dazugehören" oder gar "angeben" kann. Vanity-Nummern haben wohl nahezu die kleinste Zahl Fans, und auf -333 stehende Leute mögen möglicherweise auf -000 stehende Leute oder gar auf -666 stehende Leute überhaupt nicht. Was für den Schachspieler "alles das gleiche München" sein mag, differenziert der Fußballer in Bayern, 1860 und Unterhaching.
Und so ist es dann eben auch bei den VIP-SIMs. Da mag es einerseits Leute geben, die 0171/0172 mit Mercedes/BMW vergleichbar sehen, aber andererseits eine klare Abstufung á la "Phaeton größer als Passat, Golf größer als Polo" sucht man hier vergebens.
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> 0179/x0x3007
mir scheint, Flensi ist kein James-Bond-Fan
ich sehe das weniger dramatisch und empfehle Dir dasselbe wie wenige Beiträge zuvor schon b1x: warte auf den Hype des nächsten Kino-Launches eines neuen 007-Streifens, dann überholt die Nachfrage nach 007-Endungen regelmäßig diejenige nach 000-Endungen. 0179 und ein x0x mit gleichen x´en dahinter ist nicht das schlechteste, was vor 007 stehen kann - wenn auch nicht so toll wie 4444 (allerdings ist wiederum 0174 weniger beliebt als 0179). Sicher keine Nummer zum Reichwerden, aber gar so desillusioniert sähe ich es nicht.Wenngleich ich generell jedem VIP-SIM-Spekulanten nur immer wieder sagen kann, daß ich die Story "vom Tellerwäscher zum Millionär" für realistischer halte als daß Viele vom Spekulanten mit weichen Werten wie Domains oder Handynummern zum Millionär werden könnten. Das gelingt den Anbietern von SIMs mit potthäßlichen Nummern (aber dafür in rauhen Mengen) sehr wahrscheinlicher.
Wenn überhaupt, kann VIP-SIM-Handel m.E. nur mit klarer Spezialisierung auf bestimmte Zielgruppen einträglich sein. Die Zielgruppen für die Endungen 007, 666 und 911 zahlen in heutigen Zeiten von Zwanzig Vorwahlen nicht mehr so gut wie vor Einführung der 015er Gasse. Der Kreis der profitablen Kombinationen verengt sich insgesamt zunehmend, weshalb ich im wesentlichen nur noch -0000, -nnnnn sowie a00a000, a0a0a00 und Ähnliche als "relevant VIP" einstufe, und weiter als "Premium" nur in Kombination mit 0171/0172 sowie eine halbe Note tiefer mit 0177/0179.
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> 017Acht7878787 ./. 0177Nichtsieben777777
da hat meiner Ansicht nach die erstere die Nase vorn. Beim smsen muß man zwar nachzählen (was letztlich für beide gilt), dafür ist das Reimschema hier klar und dürfte den Mehrheitsgeschmack (und den meinigen gleichzeitig, was selten vorkommt) treffen. Die zweite Nummer hat erst zwei und dann sechs Siebenen, also sowohl am Stück als auch zusammen gesehen keine sieben Siebenen, sodaß ich hier z.B. zu 0177Nichtsieben555555 keinen wesentlichen Unterschied sähe. Die erste Nummer ist hingegen je Vorwahl einmalig, da sie das xy aus 01xy ununterbrochen und periodisch wiederholt. -
Das CS410 ist ein Up0- bzw. S0-Systemtelefon. Nicht es selbst verwaltet SIP-Accounts, sondern die Anlagen aus dem Hause elmeg / Funkwerk / Teldat, für die es gedacht ist. Eine IP-Version gibt es auch, das wäre dann aber das Modell 400.
Der VoIP-Adapter für ein CS410 wäre also quasi eine elmeg-TK-Anlage. Die S0-Version leistet dies evtl. auch an Fritz!Boxen.