Zitat
Original geschrieben von d@niel
Ihr alle, die hier gegen unseren bösen "Antiamerikanismus" wettern: findet ihr das etwa gut, was diese arrogante Weltmacht da zelebriert? Bush hin oder her, diese Politik ist fragwürdig, auch wenn man sich mit den Hintergründen beschäftigt. Das ist eine reale Gefahr und nicht nur das Hirngespinst einiger linksverdrehter Monitor-Gucker.
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Was ist denn die Meinung derer, die die Bush- und USA-Kritik hier in Frage stellen? Alles gut so wie´s ist? Alle bösen Länder wegbomben? Das universelle Recht auf seiner Seite haben und das dann mit Gott zu rechtfertigen? Na prima..... :flop:
Natürlich kann man nicht alles gutheißen, was von den USA, häufig leider im Alleingang, entschieden und durchgeführt wird. Aber das Problem an der Sache ist, dass auf dr politischen Bühne zur Zeit kein ernstzunehmender "Gegner" vorhanden ist. Gegner soll hier nicht in der Form verstanden werden, wie es Russland zur Zeit des Kalten Kriegs war, Gegener ist eher im Sinne demokratischer Opposition zu verstehen.
Und hier hat sich ja schon bei den UN-Entscheidungen zum Irak-Krieg gezeigt, wie plump manche hier vorgehen wollten, Deutschland in oberpeinlicher, politisch allein an der Wählergunst im eigenen Land ausgerichteter Weise.
Der Krieg an sich erscheint mir durchaus berechtigt, den falschen Gegner haben sich USA/GB bestimmt nicht herausgesucht - die hierzu vorgetragenen Begründungen dagegen waren fadenscheinig - meiner Meinung nach sowieso überflüssig. Warum kann man nicht zugeben, dass zu den humanitären Gründen auch klare wirtschaftliche Interessen hinzukommen. Ist doch um so besser, wenn die terrorisierte Bevölkerung dankbar ist. Aber letztendlich ist es auch egal, da keiner ernsthaft widerspricht.
Und froh bin ich auch, dass es ein Land gibt, die militärisch in der Lage ist, auf andere Staaten ausreichend Druck ausüben zu können, dass dort wieder annähernd Ordnung einkehren kann.
Also: Kritik gehört zu jeder Demokratie dazu, aber wenn dann doch bitte auf einem halbwegs anständigen Niveau und nicht an Versprechern des Präsidenten, an der nicht sofort eindeutigen Wahlauszählung oder an angeblich niedrigen IQ-Werten ansetzend. Es gibt bessere Ansatzpunkte für den Hebel...