Beiträge von Joe2

    Ich halte die Erhöhung der Tabaksteuer für sinnvoll, allein schon aus dem Grund, dass Raucher (im Schnitt) nunmal tatsächlich mehr Kosten verursachen als Nichtraucher. Solange das dadurch gewonnene Geld auch für die Krankenkassen eingesetzt würde, gäbs kein Problem. Nicht mehr nachvollziehbar wird die Geschichte aber dann, wenn kein Zusammenhang mehr zwischen der besteuerten Sache an sich und den dadurch finanzierten Maßnahmen besteht (bspw. Rauchen - innere Sicherheit).


    Andererseits kann man der Regierung auch entgegenhalten, dass sie immer noch nicht kapiert hat (bzw. den Getreuen immer noch nicht vermitteln konnte), wie das mit Einnahmen und Ausgaben funktioniert: wenn die Kasse leer wird, dann kann ich entweder versuchen, mehr einzunehmen - in Dtld. kaum möglich, da die Bürger eh schon bis zum geht nicht mehr geschröpft werden (siehe auch Laffer-Kurve), andererseits könnte man auch wirklich mal versuchen, weniger Geld auszugeben.


    Insgesamt schlüssiger gewesen wäre es, wenn die Einnahmen durch Zigaretten in etwa den dadurch verursachten Kosten (nat. schwer zu ermitteln) entsprächen und aber zur Deckung dieser verwendet würden. Das wäre eine Rechnung, die auch Hardcore-Raucher überzeugen könnte.

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    Original geschrieben von Krähe
    Wenn Du all das politische Porzellan, das Bush sowohl innen- als auch außenpolitisch in seiner Amtszeit bisher zerschlagen hat, nicht als Angriffspunkt gelten läßt, dann kann ich Dir leider auch nicht helfen... :rolleyes:


    Und genau das steht eigentlich in meinem Posting: es gibt bessere Argumente als die immer wieder ins Feld geführte, angeblich nicht korrekt gelaufene Wahl.

    Zitat

    Original geschrieben von Krähe
    Offenbar sind wohl das Chaos in der USA-Wahlnacht, die Manipulation der Wahl in Florida und die Tatsache, daß Gore erwiesenermaßen mehr Stimmen als Bush erhalten hat, irgendwie an Dir vorüber gegangen. In diesem Zusammenhang noch von "demokratisch" zu sprechen, ist ausgesprochen euphemistisch... :rolleyes:


    Gerade dieses "erwiesenermaßen" zweifle ich an, durch permanente Wiederholung gleicher Quellen wird meines Wissens nach nichts erwiesen. Leider kommen bei den Argumentationen häufig auch Verschwörungstheorien ins Spiel, was sie nicht unbedingt glaubhafter macht, es sei denn, man ist anfällig für derartige Theorien.


    btw: ohne Bush in Schutz nehmen zu wollen, aber wenn immer wieder die angeblich manipulierte Wahl als Kritikpunkt seiner Politik herhalten muss, könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass andere Angriffspunkte kaum existieren. Und das ist wohl mehr als Wunschdenken. Also bei den "nomalen Waffen" der Politik bleiben, die Chancen werden dadurch nicht schlechter, aber die Glaubwürdigkeit steigt.

    Merkwürdige Frage: wer auf Wahlkampfveranstaltungen geht und die Politiker nicht sieht, macht was falsch. Genauso derjenige, der in die Disco geht und den DJ nicht sieht, uswusf.


    Wenn schon, dann wäre es interessanter, wo man "richtige" Promis (also keine Daily-Soap-Pfeifen (bei dem ganzen Schrott im Fernsehen muss man ja regelmäßig welchen übern Weg laufen), Zlatko, DJs, 2.Liga-Spieler & Co.) zufällig getroffen hat, also z.B. neben Phil Collins in der Concorde gesessen, beim Pinkeln in der Lufthansa-Lounge das Plätschern von Jauchs Puller gehört, in der Bahn Reich-Ranitzki beim BILD-Lesen erwischt etc.

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    Original geschrieben von Olzge
    Jaja, das Regime in Washington (es handelt sich hierbei NICHT um eine demokratisch legitimierte Regierung) scheint wirklich alles daran zu setzen, das Land so zu gestalten, dass niemand mehr die Möglichkeit hat, sich auch nur in geringster Weise den Plänen der Bush-Junta in den Weg zu stellen. (George Orwell läßt grüßen)


    Wenn nicht demokratisch durch Wahlen: wie ist denn die Bush-Regierung an dier Macht gekommen? Gibts da was Neues? Wars ein Putsch? Da war ich wohl zu lange offline.


    Gesunde Kritik an der Regierung gleich welchen Landes ist immer angebracht, aber zum Teil hat man das Gefühl, dass manche das "gesund" durch "notorisch" ersetzen wollen. Diverse Medien schüren ja geradezu derartige Stimmungen...

    Die Bequemlichkeit bezieht sich wahrscheinlich meistens nicht auf das Waschen an sich, sondern auf die nervtötenden Gebläse, mit deren Hilfe man seine Hände anschliessend wieder trocken bekommen soll. Letztlich geht man doch meist mit noch feuchten Händen aus der Toilette raus :o


    Mittlerweile findet man zum Glück auf den meisten Toiletten wieder Papier zum Abtrocknen am Waschbecken und die Gebläse verschwinden nach und nach.

    Ohne jetzt sämtlichen Punkten im Artikel wiedersprechen zu wollen, aber man sollte auch beachten, dass der Spiegel nunmal eines der deutschen Blätter ist, das sich extrem auf Bush & Co. eingeschossen hat. Aus anderer Quelle würde ich den Informationen deutlich mehr Gewicht beimessen, aber in Bezug auf Bush hat sich der Spiegel eigentlich seit der US-Wahl als Infoquelle disqualifiziert. Ich wüsste auf Anhieb keine dt. Quelle, die einseitiger ist. Aber die vereinigten Linken und vermeintlichen Intellektuellen wollen ja sowas lesen, und das ist nunmal die Stammleserschaft.


    PS. ist nicht beleidigend gemeint, Spiegel-Online lese ich auch regelmäßig, aber das Geld für die Printausgabe spar ich mir dann doch lieber ;)

    Unverständlich ist allerdings wirklich, warum VW den Phaeton nicht erstmal mit Marktgängigen Motoren ausstattet, um endlich mal Stückzahlen zu schaffen. Solange das Auto nicht im Strassenbild präsent ist und ihm gleichzeitig der "Muss-Haben"-Nimbus anhaftet, werden die Verkaufaszahlen wohl nicht sonderlich ansteigen.


    BMW und Mercedes machen die Stückzahlen bei 7er und S-Klasse im Dieselbereich auch nicht mit den 8-Zylindern, sondern mit den kleinen 6ern. Beim Phaeton hätte das zudem den Vorteil, dass die Käufer den Motor schon bestens aus dem vorher gefahrenen Passat kennen ;)


    Ansonsten ist der 10-Zylinder Diesel sicher ein technisch hochinteressantes Auto, das auch qualitativ etc evtl. mit den preislichen Konkurrenten gleichauf liegt, aber genauso würde er mich aber in keinster Weise bewegen, anstelle eines BMW, Audi oder Mercedes zu VW zu greifen. Auch nicht in den kleineren Fahrzeug-Klassen.


    Aber man sagt ja schon, dass es Piech, Hartz & Co einfach gestunken hat, immer im Passat chauffiert zu werden und deshalb ein großes Auto her musste. Andererseits kannte der Audi-Vorstand bei Einführung des großen Audi auch in den ersten Jahren die Kunden alle persönlich :D Daher: Viel Glück, VW!


    Allein schon das Argument der provozierenden Polizei könnte einen zur Decke gehen lassen: es ist es der Job der Polizei, für Sicherheit, Ruhe und Ordnung zu sorgen. Und dass die dann nicht mit Lendenschurz und Blümchenschmuck im Haar anrücken, um den Pflastersteinwerfenden Light-Terroristen zu Leibe zu rücken, ist mehr als verständlich. Wer Krawall machen wil, darf das gerne in einer 10 qm Zelle machen, aber nicht auf den Straßen, die andere auch benutzen wollen. Wenn die Idioten das nicht einsehen wollen, brauchen die sich über hartes Vorgehen nicht wundern. Und wenn doch Schäden angerichtet werden, hätte ich kein Problem damit, das Pack unter strenger Aufsicht alles wieder so herstellen zu lassen, wie es vor der Verwüstungstour war. Je schneller sie dabei arbeiten, desto früher können sie sich wieder frei bewegen.


    Und der ganze Rest: natürlich können die Gewerkschaften nicht von heute auf morgen eine 180-Grad-Wende machen, aber gerade durch derartige Aufrufe zu Kundgebungen und (nat. friedlichen!) Demonstrationen vergiften sie das Klima immer weiter. Das sehe ich als sehr gefährlich an, da sich leider viele von den gewerkschaftlichen Meinungsmachern anheizen lassen, ohne deren Argumente zu hinterfragen und sich ein paar eigene Gedanken dazu zu machen. Und so geht hier bestimmt nichts voran :(