Ich halte die Erhöhung der Tabaksteuer für sinnvoll, allein schon aus dem Grund, dass Raucher (im Schnitt) nunmal tatsächlich mehr Kosten verursachen als Nichtraucher. Solange das dadurch gewonnene Geld auch für die Krankenkassen eingesetzt würde, gäbs kein Problem. Nicht mehr nachvollziehbar wird die Geschichte aber dann, wenn kein Zusammenhang mehr zwischen der besteuerten Sache an sich und den dadurch finanzierten Maßnahmen besteht (bspw. Rauchen - innere Sicherheit).
Andererseits kann man der Regierung auch entgegenhalten, dass sie immer noch nicht kapiert hat (bzw. den Getreuen immer noch nicht vermitteln konnte), wie das mit Einnahmen und Ausgaben funktioniert: wenn die Kasse leer wird, dann kann ich entweder versuchen, mehr einzunehmen - in Dtld. kaum möglich, da die Bürger eh schon bis zum geht nicht mehr geschröpft werden (siehe auch Laffer-Kurve), andererseits könnte man auch wirklich mal versuchen, weniger Geld auszugeben.
Insgesamt schlüssiger gewesen wäre es, wenn die Einnahmen durch Zigaretten in etwa den dadurch verursachten Kosten (nat. schwer zu ermitteln) entsprächen und aber zur Deckung dieser verwendet würden. Das wäre eine Rechnung, die auch Hardcore-Raucher überzeugen könnte.