Beiträge von Herzfrequenz

    Nein, kann ich wirklich nicht verstehen.


    Grund 1: Ich weiße meine Kunden am Telefon deutlich auf diesen Aufschlag hin.


    Grund 2: Der Aufschlag gilt nicht für alle Fremdnetze.


    Grund 3: Es gibt eine kostenlose Hotline, mit der der Kunde im Zweifelsfall vorher prüfen kann, in welchem Netz die Zielrufnummer angemeldet ist.


    Grund 4: Es herrscht freie Marktwirtschaft. Der Kunde ist nicht gezwungen seinen Anschluss bei der Telekom zu nehmen. Es gibt inzwischen genügend andere Anbieter. Wenn der Kunde der festen Überzeugung ist, dass er dort besser wegkommt, dann kann er dort unterschreiben.


    Ein Downgrade von einem C&S Comfort zu einem C&S Basic ist vor Ablauf der MVLZ nicht möglich. Es geht nur geradlinig oder höher. Ausnahmen sind z. B., wenn du umziehst und am neuen Standort ist kein DSL verfügbar. Auch langer Krankenhausaufenthalt oder Umzug ins Ausland sind denkbare Gründe für eine Sonderkündigung.


    Bei welchen Tarifen es ab 04.06.07 kostenlose Geräte dazu gibt, habe ich leider nicht im Kopf. Denke mal, dass werde ich erst am Montag im System sehen.


    Freie Außendienstmitarbeiter versprechen den Kunden immer viel - halten davon aber meist wenig bis gar nichts ein. Ehrlichkeit ist spärlich gesät.


    Außerdem ist es egal wie oft dir jemand das Downgrade verspricht. Die letztendliche Entscheidung, ob der Tarif nach unten geändert werden darf/kann, trifft die Kündigungsabteilung der Telekom.

    Du brauchst Telekom nicht mit C schreiben. Der Anruf ist wirklich vom T-Direkt INDIV (indirekter Vertrieb).


    Natürlich wird eine Auftragsbestätigung kommen. Und wie willst du rechtlich vorgehen? Willst du den Obermann verklagen? :D


    Lt. Bundesverband der Verbraucherzentralen gibt es für den Verbraucher nur 1 richtigen und wichtigen Schritt. Schriftlich widerrufen und den Vorfall an die nächstgelegene Verbraucherzentrale melden. Alles andere kostet dich nur Geld und kann über Jahre dauern (Klage).


    Die Klage macht die Verbraucherzentrale - aber erst wenn sich genügend Beschwerden angehäuft haben - so wie im Jahre 2005. Leider hat es nicht lange nachgewirkt.

    Ich kann dir im Moment nicht ganz folgen.


    Was genau macht dich jetzt wütend? Das die Telekom diese 0,21 bis 0,81 Cent pro Minute an die Kunden weitergibt?


    Wenn man auf http://www.t-com.de den Begriff Reziprozität in das Suchfeld eingibt, wird man umfassend darüber aufgeklärt warum, wieso und weshalb das Ganze.


    Indem die Telekom diese Kosten an die Kunden weitergibt schadet sie ja weniger den Fremdanbietern - eher mehr sich selbst. Oder wie genau meinst du das?

    Auch nicht ganz richtig. Das ganze nennt sich Reziprozität (Prinzip der Gegenseitigkeit).


    Wie bereits im Dezember 2003, so hat die RegTP am 21. September 2004 erneut erhöhte Durchleitungsgebühren für nicht marktbeherrschende Carrier (im Sinne der Telekom sind das Fremdanbieter) angeordnet. Im Verhältnis zur Entscheidung vom Dezember des vergangenen Jahres wurden die Entgelte jedoch deutlich abgesenkt: Statt des ursprünglich angesetzten Aufschlags von 0,50 Cent/min wurden nunmehr nur noch 0,17 Cent/min als Aufschlag auf die für T-Com gültigen Entgelte festgelegt. Die erhöhten Terminierungsengelte für alternative Teilnehmernetzbetreiber gelten für den Zeitraum 15. Oktober 2004 bis 31. Mai 2006. Als Folge des Beschlusses der RegTP beabsichtigt T-Com, die entstehenden Mehrkosten ab Mai 2005 an die Kunden weiterzugeben.


    Quelle: Reziprozitätshintergrund


    Kurz: Die Telekom gibt diese Erhöhung von sich aus an die Kunden weiter. Die Bundesnetzagentur hat die Telekom nicht dazu gezwungen, es an die Kunden abzugeben. So müssen wir das auch an der Hotline sagen - da ist die Telekom ehrlich.

    Wie viel Qualität willst du denn noch? Glaubst du nicht die Leute am unteren Ende der Hirarchie-Kette versuchen nicht alles um den Kunden zufrieden zu stellen?


    Solange wie gestreikt wird kann man die streikende Truppe nicht auch noch bestrafen, in dem man der Telekom den Rücken zuwendet. Die Jungs haben auch ganze Familien zu ernähren und sorgen sich zu Recht um ihre Zukunft.


    Welchen Service bieten denn andere? Freenet hat nur teure Hotlines und bekommt es selbst nach 6 Monaten nicht hin einen funktionierenden Anschluss herzustellen. Andere Fremdanbieter werben mit Niedrigpreisen, verschweigen aber die Fixkosten bzw. gelten die meisten Preise nur für die ersten 6 Monate.


    Es gibt, wie ich schon sagte, in jedem Unternehmen schwarze Schafe. Auch wenn ich das, was Herr Obermann da abliefert und was die letzten Jahrzehnte im Konzern gelaufen ist nicht gutheißen kann, so ist die Telekom - wie ich finde - immer noch eines der seriösesten und kundenfreundlichsten Unternehmen - im Vergleich zum Wettbewerb.


    Wenn kein Streik ist, ist die Servicehotline rund um die Uhr und kostenlos erreichbar. Es wird auf die AGB geachtet. Es gibt viele Kulanzfälle die auch zugunsten des Kunden entschieden werden - manchmal auch nicht - keine Frage.


    Also kurz: Ich kann nichts entdecken, was auch nicht beim Wettbewerb geschehen könnte. Der Grund für den augenscheinlichen Unmut gegen die Telekom: Es sind dort einfach immer noch mehr Kunden als anderswo: Bedeutet: Es gibt auch mehr Beschwerden. Desto weniger Kunden ein Unternehmen hat, desto weniger schlechte Nachrichten wird man von dort hören.

    Zitat

    Original geschrieben von ElectronicFlash Hab gestern auch noch von der Hotline erfahren dass man schon vor dem 4.6. den neuen Tarif buchen kann und man würde je nach Wunsch einen 700 od. 701 für 0,- bekommen. Von den 60,- sagte sie aber nix, gilt wohl nur online.


    mfg


    Die 60,- Euro gibt es wirklich nur online. Wenn ihr von einem INDIV-Mitarbeiter (Indirekter Vertrieb) angrufen werdet bzw. man es euch im Media-Markt oder im T-Punkt verspricht, dann lasst es euch schriftlich geben, sonst habt ihr später den Nachweis zu erbringen, dass man es euch versprochen hat.

    Zitat

    Original geschrieben von afa2006
    nein, man kann downgraden, da bin ich mir sicher. :confused:


    bin gleich sowieso in der niederlassung, da werd ich mich nochmal schlau machen.


    mfg


    Kann man wirklich nicht. Wenn das geht, dann können wir alle AGB und MVLZ über den Haufen werfen.


    Wenn du in der NL jetzt etwas anderes erfährst, dann werden WIR wohl schon seit mehreren Monaten komplett falsch geschult.

    Die Information ist nicht richtig. Downgrade erst nach der Vertragslaufzeit. Ist diese abgelaufen ist ein kostenloser Downgrade möglich - also ohne zusäztliche Gebühren.


    Unterschied: Man will von ISDN auf Analog bzw. von Analog auf ISDN wechseln - dann kostet es - gleich welchen Tarif man hatte und zukünftig hat = 59,95 Euro.