Hi,
erstmal der Tip: Kostenloses Wohnen bei den Eltern führt ab 20sten Lebensjahr mM oft zum Dahinvegetieren. Wenn die Unterkunft nichts kostet, dann ist sie nichts wert. Du hast keinen direkten Anreiz für das wichtigste zu sorgen: Essen (Mama kocht bestimmt so, dass auch für Dich etwas abfällt, auch wenn es eine Anliegerwohnung "weit"weg ist) und Dach überm Kopf. Wenn Du erstmal selbst dafür aufkommen musst, dann ist die Motivation ganz anders.
Zweitens: Kaufmannsausbildung in Deinem Alter ist bei der Konkurrenz und den beschränkten Entfaltungsmöglichkeiten mM für die Tonne. Oder Du machst etwas besonderes dabei, was man Dir aber nach Deinem Eröffnungsbeitrag nicht zutrauen würde.
Drittens: Wenn Du schon eine Ausbildung im sozialen Beruf hast (wieso nennst Du da nicht das Kind beim Namen?), dann würde sich eher anbieten ein FH-Studium durchzuziehen, was Dich aber mit dem Abschluss ("Management" im Bereich Pflege oder soziale Arbeit usw.) befähigt, über dem Level Deiner ehemaligen Ausbildung zu wirken und dort auf bessere Arbeitsbedingungen zu hoffen. FH zwingt Dich von d er Struktur her im Gegensatz zur Uni zum konsequenteren Studieren.
Weitere Möglichkeiten wären noch:
- sich selbständig zu machen, nachdem Du Dich diesbezüglich umfassend informiert hast.
- callcenter agent für spezialanbieter, die entspechenden Aufwand betreiben um die Mitarbeiter für diese Tätigkeit zu schulen und damit weniger motiviert sind, teuer geschulte Mitarbeiter wegen jeder Kleinigkeit sofort wieder zu entlassen.
- Quereinsteiger im Finanzmarkt. Zum Beispiel Schulungen zum Vermögensberater, nur aufpassen, dass man da in Wahrheit keine verkappten Kurse der Scientology besucht.
Ciao