Beiträge von Olzge

    Die heutige Etappe nach Bayonne ins Baskenland wird auch aus sprachpolitischer Sicht interessant. Baskische Vertreter, unter anderem von "Hierri Batasuna", dem politischen Arm der ETA, haben zusammen mit gemäßigten baskischen Nationalisten mit der Tourleitung zuerst die Übereinkunft getroffen, dass die Kommentierung der Etappe und des Zieleinlaufs neben Französisch auch auf Baskisch erfolgen darf.


    Darufhin hat die spanische Regierung protestiert, dass es sich bei "Hierri Batasuna" um eine terroristische Vereinigung handle, die seit März 2003 in Spanien verboten ist und dass man mit solchen Leuten nicht verhandle. Daraufhin hat die Tourleitung die Erlaubnis des Baskischen als "Tour-Sprache" wieder zurückgezogen, obwohl die "Hierri Batasuna" in Frankreich nicht verboten ist.


    Das Nachsehen haben hierbei die gemäßigten Nationalisten.


    Hintergrundinfo gibt's hier .


    Allerdings frage ich mich, was denn passieren würde, wenn nun doch auch auf Baskisch kommentiert würde. Nichts vermutlich. Somit darf man gespannt sein-sofern einen solche "Randerscheinungen" der Tour interessieren. :rolleyes:

    Ich hätte da noch anzubieten:


    "Where the wild Roses grow" von Nick Cave zusammen mit Kylie Minogue


    "Amelia" von The Mission


    "Under the Gun" von The Sisters of Mercy


    "Down by the Water" von PJ Harvey


    "On the other side I'll see you again" und "Under your Skin" von Silke Bischoff

    Zitat

    Original geschrieben von butchooka
    gibt allerdings ein problem, bald ist wieder vorlesungsfreie zeit(wann weiß ich nicht genau, betrifft mich erst nächstes semester...) und da werden sicher viele "heim" gehen und da wird dann nicht mehr ganz so viel los sein.


    Vorlesungsfreie Zeit ist -zumindest an der Uni- vom 28.7. - 13.10.
    Aber ich würd mir mal deswegen keine so großen Sorgen machen. Ich denk, da sind immer noch genug Leute da, die auch in den Semesterferien an der Uni/FH was zu tun haben oder in Konstanz Geld verdienen.


    Was Singen angeht, muß ich butchooka wohl eher zustimmen. Lohnt sich nicht wirklich.
    Für Tipps zum weggehen in Konstanz steh ich natürlich auch per PN zur Verfügung.


    Kurz OT: "Rock am See" am 16.8. ist übrigens ausverkauft!:top:

    Meine Freundin ist ein Kind aus einer binationalen (eigentlich "trinationalen") Ehe und besitzt deshalb, ganz legal, neben der deutschen Staatsbürgerschaft auch die schweizerische, weil eben ihre Mutter Schweizerin ist und ihr Vater Deutscher.


    Allerdings besitzt ihre Mutter neben der schweizerischen Staatsbürgerschaft auch die kanadische, die sie durch einen zwölfjährigen Kanadaaufenthalt erhalten hat.
    Als ein im Ausland (also nicht in Kanada) geborenes Kind einer Kanadierin hat meine Freundin, laut kanadischem Recht, Anspruch auf die kanadische Staatsbürgerschaft.


    Der deutsche Staat gewährt ihr ja, neben der deutschen Staatsbürgerschaft die schweizerische zu besitzen, weil sie ja Kind einer Schweizerin ist. Sie ist ja aber in dem Sinne auch Kind einer Kanadierin.
    Sie spielt momentan mit dem Gedanken, von ihrem Recht auf die kanadische Staatsbürgerschaft Gebrauch zu machen, was sie bisher noch nicht getan hat.


    Würde der deutsche Staat ihr auch noch das Führen der kanadischen Staatsbürgerschaft erlauben, ohne dass sie eine der anderen beiden aufgeben muss?


    Ich hoffe, ich hab Euch jetzt nicht zu sehr verwirrt.:o

    Re: 32k SIMs



    Weiß jemand was genau die Kriterien sind, nach denen E-Plus die Kunden anschreibt? Etwa ein gewisser Mindestumsatz pro Monat?

    Also bei uns in Konstanz sind, bedingt durch Uni und FH, doch viele jüngere Leute (20-30) unterwegs. Und der See ist im Sommer natürlich der HAMMER!


    Freibaden ist in Konstanz übrigens am "Hörnle" (Freibad Horn) kostenlos. Das ist wohl einzigartig am ganzen See, zumal das "Hörnle" IMHO das schönste Freibad am ganzen Bodensee ist. Dies ist eigentlich auch der richtige Ort, um jüngere Leute kennen zu lernen.


    Von dem her..."bei uns am See isch's oifach schee". Komm runter und guck's Dir an.:cool:

    Zitat

    Original geschrieben von m@rtin
    Trotz des kulturellen Einflusses aus dem Tirol blieben aber die sprachlichen Verhältnisse im Samnaun noch Jahrhunderte noch die gleichen. In den Familien wurde bis gegen 1800 beinahe ausschliesslich romanisch gesprochen. Der letzte Samnauner, der noch mit der romanischen Sprache vertraut war, starb im Jahre 1935.


    Mal OT: Das ist auch der Grund für das Kuriosum, dass Samnaun der einzige inzwischen deutschsprachige Bereich der Schweiz ist, in dem kein alemannischer Dialekt, sondern ein Dialekt, der der bayerischen Sprachgruppe angehört, gesprochen wird. Die Samnauner waren eben schon immer durch ihre geografische Lage eher auf das Tirol ausgerichtet.