Beiträge von Olzge

    Also bei uns in Aulendorf (ca. 40km nördlich des Bodensees) muß man es auch kurz gemerkt haben. Zumindest haben Verwandte bei uns angerufen und gefragt, ob es bei uns auch gewackelt hat. Ich muß zu dem Zeitpunkt grad im Auto gewesen sein und hab deshalb nix mitgekriegt. :(


    Fänd's schon :cool: mal so ein leichtes Bebebn mitzuerleben. Naja, es soll ja noch Nachbeben geben. Hat da jemand schon eins bemerkt?


    Fänd ich gar nicht so schlecht. Allerdings wäre es empfehlenswert dann solche Sachen nur als zusätzliche Gedächtnisstütze anzusehen, die man sich hin und wieder mal angucken kann. Denn ich bezweifle, dass ein Laie, wenn's hart auf hart kommt, die Nerven hat auch noch in seinem Handy rumzusuchen.


    Am besten fänd ich, wenn jeder 1x im Jahr einen Erste-Hilfe-Kurs besuchen würde. Das würde meines Erachtens mehr bringen.

    Zeichen, die einen Laien an einen Schlaganfall denken lassen sollten sind außerdem:


    -Sprachstörungen
    -Taubheitsgefühl in einer Körperhälfte
    -Sehstörungen (Flimmern vor den Augen)
    -Pupillen sind unterschiedlich weit


    Diese Symptome treten selten alle gleichzeitig auf.


    Besonders gefährdet sind Raucher und Menschen mit einem chronisch erhöhten Blutdruck. Generell ist ein Verdacht auf Schlaganfall eine Notarztindikation. Dies liegt jedoch nicht hauptsächlich am Sauerstoff. Den kann man auch vom Rettungsdienstpersonal kriegen. Ausschlaggebend ist hierbei die medikamentöse Therapie vor Ort, mit der ggf. der Blutdruck reguliert werden kann.


    Ich finde es wichtig, dass die Leute erkennen, dass ein Schlaganfall ein wirklicher Notfall ist. Denn nur bei schnellstmöglicher Therapieeinleitung können Folgeschäden minimiert werden. Das maximale Zeitfenster zwischen Eintritt des Ereignisses und Therapieeinleitung sollte hierbei nicht mehr als ca. drei Stunden betragen.


    Der Schlaganfall ist übrigens Ursache Nummer eins für Pflegebedürftigkeit!!!

    Zitat

    Original geschrieben von zatrix

    Musst ja nicht mitdiskutieren und kannst den Thread einfach übersehen! :rolleyes:


    Ich weiß.


    Ich hab ja auch nichts dagegen, dass solche Themen diskutiert werden und würd ja eigentlich auch ganz gern was dazu schreiben, aber wenn ich sehe, wie E-Plus-Threads regelmäßig aus dem Ruder laufen, weil irgend welche Leute diese Threads immer wieder zum Anlaß nehmen um andere Leute auf kindische Weise zu provozieren, von denen sie genau wissen, dass diese sich auch noch - genauso kindisch - provozieren lassen (ich denke die Mods können ein Lied davon singen :rolleyes: ) frag ich mich wirklich, wo der Sinn solcher Threads liegt.


    Ich hoff, dass das diesem Thread nicht wiederfährt.

    Zitat

    Original geschrieben von autares


    Schau Dir bitte Deine obigen Bsp. an! Wer war Freund von Bush, wer lieferte Oel? Auf einmal schwengst Du auf JoPis Schiene, die ich bereits als richtig kommentiert habe, dass es frueher um Kommunismus ging, DU hast aber von Oel gesprochen!
    Erst nachdenken, dann schreiben!


    greetz,
    autares


    Das mit dem Öl war eigentlich nur als ein Beispiel, stellvertretend für irgendeinen Nutzen, den die USA durch eine Partnerschaft mit einem Diktator ziehen können, gedacht.
    Ich muss es vielleicht anders formulieren: Wenn die USA irgendeinen Vorteil für ihre Interessen wittern (egal, ob Öl oder ein militärisches Standbein in einer bestimmten Region oder sonst irgendwas), dann sch****** sie drauf, ob es sich bei dem Partner um einen Diktator handelt, der sein Volk unterdrückt, oder nicht.


    Wird's jetzt klarer, was gemeint war?


    Edit: Gesetzt den Fall, das Verhältnis Saddam-USA wäre nicht so gespannt, Saddam würde aber genau gleich mit seinem Volk umgehen, wie er es jetzt tut. Glaubst Du etwa, die USA würden "Nein!" zu seinem Öl sagen, wenn er es ihnen billig anbieten würde, nur weil er in seinem Land brutal regiert?

    Zitat

    Original geschrieben von autares

    Ich haette ganz gerne Bsp. dafuer, welcher Diktator ein Freund Bushs ist.


    Oh, ich finde, dass sich der Pakistanische Militärdiktator Musharraf durchaus zu den Verbündeten der USA zählen darf, obwohl auch er sich in der Vergangenheit munter eine Atombombe gebastelt und bis vor kurzem noch gute Beziehungen zu den Taliban unterhalten hat.


    Außerdem gibt die Geschichte genügend Beispiele, dass die USA auch in der Vergangenheit sich keinen Deut darum scherten, ob das Volk einer Verbündeten Diktatur litt, solange es den Amis zum Vorteil gereichte.


    Bsp.:


    Batista (Kuba)
    Pinochet (Chile)
    Franco (Spanien)
    Suharto (Indonesien)
    Salazar (Portugal)
    die Obristen (Griechenland)
    Mobutu (Zaire)


    und es gibt noch mehr Bsp. aus Lateinamerika, Afrika und Asien.
    Sie alle waren Amerika als "Bollwerk" gegen die Ausbreitung des Kommunismus recht.

    Ich sehe es eher so, dass es scheint, als hätten Deutschland und Frankreich begriffen, dass man Terror langfristig nicht mit Krieg bekämpfen kann. Vielmehr gilt es, Gerechtigkeit zu schaffen und den Friedensprozeß im Nahen Osten voranzutreiben. Dazu müßte man allerdings Druck auf Israel und auf die Palästinenser ausüben, was meines Erachtens für die USA kein Problem darstellen würde.


    Was sind denn die Wurzeln des Terrors? Ein Gefühl ohnmächtig der Willkür der militärisch stärkeren ausgeliefert zu sein. Und nur wenn man dieses Gefühl ausräumen kann, werden die Terroristen aufhören.


    Aber die USA versuchen ja momentan nicht einmal ansatzweise Friedenspolitik in der Region zu betreiben. Stattdessen entzünden Sie ein neues Feuer, das sich rasend schnell zu einem Flächenbrand für die gesamte Region entwickeln kann. Es sei hierbei nur einmal das Kurdenproblem erwähnt, welches dann auch ein türkisches Problem wäre. Auch Israel könnte in vermehrte Bedrängnis durch seine arabischen Nachbarn geraten. Aber in ihrem Durst nach Öl sind die "Falken" scheinbar zu blind, diese Gefahren ernst zu nehmen.
    Die Waffen im Irak sind nur drittrangig. Würde es den USA um Waffen eines "Schurkenstaates" gehen, müßten sie mindestens die gleiche Anzahl an Truppen in Korea zusammenziehen und den Herrschern Nordkoreas mit Entmachtung drohen. Aber da gibt's ja kein Öl, das man sich unter den Nagel reissen könnte.


    Auch glaube ich nicht, dass es den USA um die Befreieung der Iraker von dem Joch der Unterdrückung durch Saddam geht. Nein! Hätte der Irak einen Diktator an der Spitze, der sein Volk in der gleichen Weise schikanierte und terrorisierte, wie es Saddam tut, er aber ein guter Kumpel von Georgy W. wär und die USA mit billigem Öl belieferte, so wäre das für Amerika kein Problem.


    Außerdem halte ich es für fraglich, ob es den USA gelingen wird, Saddam dranzukriegen. Sie haben doch schon so oft versucht, unliebsame Staatschefs loszuwerden. Gaddafi und Castro haben aber schon viele US-Präsidenten überlebt.