Beiträge von Olzge

    Was die Sache mit dem Stolz angeht, so muss ich sagen, dass ich nicht unbedingt stolz bin, ein Europäer zu sein aber ich finde, man kann ja auch stolz auf JEMANDEN sein. Und ich muss zugeben, dass ich schon ein bisschen stolz darauf bin, was die Herren Chirac und Schröder in den letzten Tagen an Ergebnissen zuTage gefördert haben, auch wenn letzterer sich in Sachen Innenpolitik in letzter Zeit doch etwas tölpelhaft benommen hat.


    Ich denke, dass Europa sich in den kommenden Jahren noch viel mehr emanzipieren muss, was das Verhältnis zu Amerika angeht. Wir Europäer sollten ein Vorbild an Humanismus, Toleranz und Verständigung, sowohl für die USA, als auch für den Rest der Welt sein.


    Ich finde es gut, dass Europa erwacht und bemerkt, dass es in der Weltpolitik mit einer Stimme sprechen muss. Dazu gehört allerdigs auch, dass Europa militärisch mündig wird. Es kann meines Erachtens nämlich nicht angehen, dass Europa weiterhin, auf die militärische Hilfe der USA angewiesen ist um Konflikte zu lösen, die nur Europa was angehen.
    Damit ich hier nicht falsch verstanden werde: Ich finde nicht, dass Europa den Amerikanern nacheifern soll und mit einer eigenen Armee durch die Welt pflügen. Ich finde es aber wichtig, dass Europa selbst in der Lage sein sollte, sich ohne US-Hilfe gegen Feinde von aussen (wer immer das auch sein mag) zu verteidigen.
    Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass Europa sich der militärischen Neutralität verpflichten sollte und sich endlich eine eigene Verfassung geben und zu einem föderalistischen Staatsgebilde nach dem Vorbild der Schweiz werden soll.
    Dies würde natürlich bedeuten, dass die NATO-Mitgliedschaft gekündigt werden müsste.


    Vielen von Euch werden diese Ideen wahrscheinlich z.T. zu weit gehen. Aber ich glaube, dass nur so Europa die Möglichkeit hat, von den USA nicht wie eine Provinz im Imperium Americanum behandelt zu werden und zu internationaler Glaubwürdigkeit gelangen kann.


    Was wir allerdings mit dem EU-Mitglied Grossbritannien machen sollen, weiss ich auch nicht...:confused:

    Zitat

    Original geschrieben von chico
    Der hat echt Ahnung, könnte glatt ein Mediziner sein! :D ;)


    Ich hatte vor 4 Monaten eine erneute, ziemlich starke Mandelentzündung,
    und dabei sind sämtliche Lymphknoten angeschwollen,
    da die imho die Viren und Bakterien aus der Entzündungsstelle aufnehmen.


    Sie hat aber außer den geschwollenen Lymphknoten keinerlei Beschwerden. Deshalb ist es schon ratsam die Hilfe eines Spezialisten zu suchen.

    Ich weiß ja nicht, welche Untersuchungen schon angestellt wurden. Aber eine Blutbild sollte standard sein. Ich denke auch, dass eine Gewebsprobe des betreffenden Lymphknotens dazugehören sollte. Und aufgrund der Ergebnisse solcher Untersuchungen sollten dann Entscheidungen gefällt werden.


    Wenn Ihr wirklich verunsichert seid, würd ich an Eurer Stelle evt. mal die immunologische Abteilung einer Uniklinik in Eurer Nähe aufsuchen. Die sind da vielleicht etwas routinierter in solchen Sachen.

    Zitat

    Original geschrieben von Wigfun
    Hoffentlich kommen bald konkrete Infos zu diesem Thema! Wollte mir auch das S55 holen im neuen Jahr!:top:


    Ich denke, dass die korrekte Info schon längst in diesem Thread vorhanden ist, nämlich, dass es kein S55i geben wird.

    Ich finde das Spektakel, das die USA derzeit der Welt vorspielen, mehr als Besorgnis erregend. Es ist doch ganz klar, dass die USA der Welt zeigen wollen, dass sie alles machen können, wozu sie lust haben. Sicher, das amerikanische Ego ist seit dem 11. September 2001 angekratzt. Aber einen Feldzug gegen den Irak ist nicht primär eine Maßnahme eines internationalen Antiterrorkampfes, sondern die Besitigung einer unliebsamen Regierung mit dem Ziel eine US-freundliche Regierung einzusetzen, die der amerikanischen Erdölindustrie Zugang zum irakischen Öl ermöglichen soll.


    Dass die US-Regierung diesen Schritt mit dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus begründet,empffinde ich als einen Schlag ins Gesicht der Opfer und Hinterbliebenen des 11. September.


    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die US-Regierung sehr verärgert darüber war, dass Baghdad die UN-Inspektoren ins Land gelassen hat, da sie ihnen dadurch den Wind aus den Segeln genommen hat.


    Um eines klarzustellen: Ich sympathisiere in keinster Weise mit dem diktatorischen Regime im Irak. Doch dessen Abschaffung ist Sache des Irakischen Volkes, solange Saddam Hussein keine anderen Nationen angreift.


    Eine militärische Aktion gegen den Irak wird den Hass der islamischen Welt gegen den Westen massiv verstärken und weitere Terrorwellen nach sich ziehen.
    Fraglich finde ich ausserdem, wie erfolgreich eine derartige Militäraktion wäre. Die USA versuchten doch über Jahrzehnte hinweg Diktatoren wie Gaddafi oder Castro das Handwerk zu legen. Mit welchem Erfolg? Außerdem ging es Amerika dabei NIEMALS darum, die Bevölkerung des jeweiligen Landes von dem Joch der Unterdrückung zu befreien. Nein, wo es sich anbot, verbündeten sich die USA ja auch munter mit anderen diktatorischen Regiemen - nicht zuletzt mit Saddam selbst wahrend des Irak-Iran-Krieges.


    Ich hoffe nur, dass Deutschland und am besten ganz Europa (außer den Briten wahrscheinlich) konsequent gegen ein militärisches Vorgehen im Irak eintreten.
    Ich denke übrigens nicht, dass die vom Pentagon geplanten Propagandamaßnahmen in Deutschland fruchten werden.


    Übrigens noch ein Buchtipp zu dem Thema: Joacim Fernau: "Halleluja" von 1977. "Eine kritische, ironisch-sarkastische Betrachtung der nicht immer ruhmvollen Vergangenheit der Vereinigten Staaten." ISBN: 3548230652

    Ich muß ehrlich sagen, dass mir dieses amerikanisierte Weihnachten mit Weihnachtsmann, Schlitten, Rentieren, Konsum,... ziemlich zum Hals raushängt. Ich bin mit dem Glauben an das Christkind aufgewachsen und mit dem christlichen Hintergrund, den Weihnachten eigentlich hat. Leider scheint das Christkind immer mehr an Boden, zugunsten des Weihnachtsmanns zu verlieren (siehe auch hier ) ich finde das eigentlich schade, da die Kinder den eigentlichen Bezug zu Weihnachten verlieren. Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge wissen 39% der 6-12 jährigen Kinder nicht, warum Weihnachten überhaupt gefeiert wird (Quelle 1 ; Quelle 2 ).


    Wie denkt Ihr darüber?
    Wenn Ihr Kinder habt, laßt Ihr sie an den Weihnachtsmann oder an das Christkind glauben?


    Eine interessante Seite aus Österreich zu dem Thema gibt es übrigens auch hier .