Nachdem jetzt der Ärger verflogen ist und alles (erst mal?) wieder einwandfrei läuft, würden mich tatsächlich
ohne Polemisierung ernsthaft die Ursachen für die dauernden Ausfälle bei VF interessieren.
Ist es wirklich die veraltete BS Hardware, wie nk2405 sagt?
Liegt es am extremen Outsourcing?
Wird zuviel Geld ins Marketing gesteckt (inl. Gigabit Kampagne und Heerscharen an Drückerkolonnen für VF DSL)
anstatt in die Verbesserung der Netzstabilität und Anbindung?
Denn: Auch wenn es sich manchmal so anhört, find ich nicht alles bei VF schlecht.
Die Möglichkeit, Videotelefonie ohne Aufpreis in der Allnet-Flat mitzubenutzen, bietet VF als einziger
Netzbetreiber in Deutschland!
Hat vielleicht kaum jemand bemerkt, ist für mich aber ein sehr wichtiger Punkt.
Auch das über die Submarke otelo angebotene "Internet zuhause" hat ein Alleinstellungsmerkmal:
Es bietet als einziges deutsches FMS-Produkt(Fixed Mobile Substitution => Festnetz-Ersatz) nach Ablauf des
Highspeed-Volumens einen Downlink von 1024 kbit/s statt 384 kbit/s wie sämtliche Mitbewerber.
Und das VF als einziger deutscher Betreiber auch bei Prepaid "LTE Max" offiziell anbietet, ist
ein sehr positiver Schritt mit (hoffentlich) Signalwirkung.
Aber dann wieder die Rückschläge: Letztlich wieder in OWL unterwegs gewesen, im Zug oft
Internet-Radio-Streaming mit einem Handy ohne LTE genutzt.
Und da gibt es tatsächlich des öfteren ein Fallback auf GPRS!!!
Im Jahr 2016? Ernsthaft?!? :eek:
Ich mein, auch wenn TD oft für E gescholten wird, damit sind tatsächlich noch stabile
Internet-Radio-Streams möglich und auch viele andere Anwendungen, die nicht auf
Unmengen von Daten angewiesen sind.
Und bei der Telekom ist auch HD-Telefonie über EDGE möglich, sprich wenn ich hier noch
eine absolut glasklare Sprachqualität habe, ist VF schon längst wieder in seinem Netz aus
Weltraumechos und Verzerrungen versumpft...