Jeder muss halt für sich entscheiden, was er braucht. Fakt ist aber auch, dass man gedrosselt nicht ganz offline ist. Zumindest für Messaging reichts. Kommt man also mit seinen 2 GB ausnahmsweise nur 27 Tage aus, wird man Tag 28 auch noch überleben. Ich hab das für mich in der Vergangenheit mal getestet und mich am letzten Tariftag mal drosseln lassen, sowohl damals im Telekom Prepaid Tarif, wie auch später bei Drillisch. Drillisch bedeutete mit 16 Kbit/s und verlorenen Paketen quasi offline, war ne Nullnummer. Mit der Telekom Prepaid-Karte ging noch was. Auch habe ich ja die Tage im Start Tarif mit der Schmalband-Flat herum experimentiert; immer noch ein bisschen besser als nichts...
Wie auch immer ich denke die Abstimmung mit den Füßen ist manchmal ganz sinnvoll. Das heißt warum abwarten und schauen was ein Anbieter macht. Ist ein Wechsel möglich, der im Grunde für plus/minus Null durchgeführt werden kann, warum dann warten. Wenn wirklich n paar Kunden dem Telekom Prepaid-Produkt ihren Rücken kehren, gibts ja nur zwei Möglichkeiten. Entweder die Telekom ist dankbar und zufrieden, weil sie ihr Prepaid-Produkt als vielleicht zu banal empfindet, oder man setzt sich in der Chefetage an den Konferenztisch und stellt sich die entscheidende Frage: "Wieso???"
Ich persönlich würde Congstar NICHT unterstützen. Ich empfinde den LTE Aufpreis eine bodenlose Frechheit. Man wirbt mit bester D Netz Qualität und setzt auf die Unwissenheit der Leute bzw. auf die Zahlungsbereitschaft für den Zugang zu einer Infrastruktur, die maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass die Telekom jeden Test irgend einer Computerzeitschrift gewinnt... Ist man Congstar Kunde, ist man Kunde der Deutschen Telekom und solange die sich aktuell auf den Lorbeeren ausruhen, bekommen sie nur über den Umweg Norma Connect mein Geld.