Beiträge von Telefonterrorist

    Es ist schon herrlich zuzusehen, wie einige hier beim Stichwort „geplatzte Lastschrift“ gleich
    eine Erektion bei der Selbstbewunderung ihrer eigenen Vollkommen- und Wohlanständigkeit
    bekommen. Dabei wissen wir doch alle: Wem so etwas passiert, ist ein Assozialer oder
    wenigstens auf dem Weg dorthin - jedenfalls kein anständiger Deutscher. ;)


    Deshalb, lieber Schleimenstein, habe ich das, was du gesagt hast, nicht gesagt - obwohl es exakt
    meine Meinung ist. Genützt hats nix: Die Oberlehrer, die ich nicht provozieren wollte, waren
    schon vor dir am Werk.


    Danke an alle, die zum Thema geredet haben. :top:


    Gelernt habe ich, dass T-Mobile, debitel und evtl. Hutchison (jetzt phonehouse) mit ihren
    Kunden einen gesitteten Umgang pflegen. Warum dann zu O2 oder eplus gehen, wenn man dort
    wegen einer 35€ -Panne gleich zum Neger wird?


    Wie ich ja schon gesagt habe: Wenn O2 dieses Verfahren für angemessen hält - meinetwegen.
    Solange der Kunde eine Alternative hat, muss einen das nicht jucken. Das Imperium kann
    zurückschlagen - wenn es die richtigen Informationen hat.


    Informationen hat es nun ja einige gegeben. Vielleicht kommt noch mehr?

    Zitat

    Original geschrieben von seb99
    Mir ist letztens peinlicherweise das gleiche passiert. :rolleyes:
    Bin aber nicht gesperrt worden. Nach 2 Tagen rief eine nette junge Dame an, um mir die Bankdaten durch zu geben. Ich hab dann gleich überwiesen und alle waren glücklich! :top:
    Mag vielleicht drann liegen, daß ich dem Vertrag schon 5 Jahre treu bin und bei der Verlängerung auch in die Kundenklasse A gestuft werde. Wer weiß das schon so genau.


    Interessant.


    Ich wäre ja schon mit einem sabbernden Giftgreis statt einer netten junge Dame zufrieden.


    Bist du bei O2?


    btw:


    Wie gesagt, es ist mir herzlich egal, wie O2 mit seinen Kunden umgehen zu müssen glaubt, zumal ich persönlich (allerdings auch O2-Kunde) nicht unmittelbar betroffen bin. Aber was ist das für eine Logik: Der COMPUTER merkt, dass kein Geld eingegangen ist, der COMPUTER sperrt den Anschluss, aber es kann dem COMPUTER nicht zugemutet werden, eine Erinnerungs-SMS zu versenden. Oh Mann!

    Wenn sich O2 mit dem Problem gar nicht erst befassen will, wird dir nur ein Rechtsanwalt weiterhelfen können.


    Deine Chancen in einem etwaigen Prozess stehen nicht schlecht. Noch vor nicht allzu langer Zeit waren die Gerichte der Meinung, dass der Kunde den Nachweis führen muss, dass er Verbindungen, die er bestreitet, nicht hergestellt hat. Ein solcher Nachweis kann natürlich nur in seltenen Fällen geführt werden. Inzwischen ist da eine Wandlung eingetreten - nicht zuletzt deshalb, weil sich in einer Vielzahl von Fällen herausgestellt hat, dass die Abrechnungssysteme keineswegs so zuverlässig sind, dass die Rechnungen nach dem sogenannten Anscheinsbeweis als grundsätzlich richtig zu gelten hätten. Jedenfalls dann, wenn die Rechnungen auffällige und ungewöhnliche Positionen beinhalten, liegt die Beweislast nach heute nahezu einhelliger Rechtsprechung beim Anspruchsteller (also in diesem Fall bei o2).


    Wenn du die Abbuchung zurückrufst, wie oben empfohlen, mußt du dir darüber im klaren sein, dass du dich mit einem rücksichtslosen Gegner anlegst. Die werden dir mit Sicherheit den Anschluss sperren. Bis du ein Gerichturteil hast, ist der Vertrag ohnehin abgelaufen. Deshalb kannst du in diesem Fall gleich einen neuen abschließen (natürlich nicht bei O2 :D ). Das wäre das schlimmste nicht; jedoch schaffen es viele unseriöse Firmen durchaus, widerspenstigen Vertragspartnern einen Schufa-Eintrag zu verschaffen. Dass die Schufa angeblich streitige Forderungen nicht registriert, ändert daran nichts, da von den Gläubigerfirmen kein entsprechender Nachweis verlangt wird.


    Trotzdem kein Grund, klein beizugeben.


    Wie gesagt: Such dir einen guten Anwalt.

    Damit das nicht noch öfter kommt:


    Ich bin NICHT der Meinung, dass man für Telefonate nicht zahlen muss. Wer meinen Text gelesen hat, müßte dies eigentlich begreifen können.


    Es geht mir auch nicht darum, O2 madig zu machen. Sie haben nichts gemacht, was sie nicht dürfen.


    Ich habe aber auch Verständnis für Kunden, die etwas freundlicher behandelt werden wollen. Mir selbst ist es auch schon passiert, dass mein Konto plötzlich überraschend überzogen war. Wenn meine Lebensversicherung beispielsweise einmal im Jahr 4000€ abbucht, kann das schon mal schief gehen, wenn man den Termin nicht im Kopf hat. Schön, wenn es Mitmenschen gibt, für die so etwas unvorstellbar ist :top:


    Wie auch immer: Es interessiert mich nach wie vor, ob dieses Verfahren generell üblich ist.

    Vertrag: O2.
    Vertragsdauer: ca. 1 Jahr.
    Probleme: Bisher keine.


    Jetzt plötzlich hat die Bank eine Abbuchung über 35€ mangels Deckung zurückgehen lassen. Nicht aufgepaßt; sollte nicht vorkommen - naja, Pech.


    Die 35€ wurden 1 Tag, nachdem die Benachrichtigung kam, überwiesen. Zu spät: Anschluss war bereits gesperrt.


    35 € sind so etwa der Durchschnitts-Monatsumsatz. O2 hätte also nicht befürchten müssen, in den Ruin getrieben zu werden, wenn man ein paar Tage wartet, ob die Kohle nicht vielleicht doch kommt. Falls man nicht bereit ist, so viel Geduld aufzubringen, wäre auch an eine SMS zu denken gewesen. Nun ja - man kann es auch so machen. Rein juristisch gesehen ist das okay.


    Nun aber meine Frage:


    Handhaben das alle Netzbetreiber bzw. Provider so rigoros?


    Der O2-Kunde (bin ich nicht) will den Vertrag jetzt zum Ablaufzeitpunkt kündigen. Wenn die Konkurrenz aber ebenso auf den Pudding haut - soll heißen, Kunden, die schließlich keine abgerissenen Penner sind, als A-löcher behandelt - kann er es auch lassen.


    Wie sind Eure Erfahrungen?

    Vielleicht mal einen Blumenstrauß mit Fleurop schicken. Das schafft freundliche Stimmung.


    Wenn´s nichts nützt: Der Ortspfarrer könnte auch ein gutes Wort für Dich einlegen.


    Und falls Du dann doch noch Rechtsrat brauchst: Wende dich vertrauensvoll an deinen Frisör.


    Und: Um Gottes Willen immer freundlich, zurückhaltend und bescheiden sein.


    ;););)


    Nein, im Ernst:


    Wenn ein Unternehmen nichts liefert, auf Mahnungen nicht reagiert und telefonisch nicht erreichbar ist (?!!!?) gibt es nur eines: Strafanzeige!


    Außerdem: Mahnbescheid - sofort!


    Überlasse es den anderen, sich verarschen zu lassen.


    Denn merke: Leges vigilantibus scriptae sunt ( Die Gesetze sind für die Ausgeschlafenen geschrieben worden).



    Nebenbei:


    Ich lese hier in diesem Forum von INWA. Ich habe von denen vor Jahren ein Handy mit Vertrag zu einem Top-Preis bezogen - ist super gelaufen. Jetzt bleiben viele auf ihren Vorauszahlungen sitzen, weil INWA pleite ist. Es sind offenbar keine Gangster, aber für die Betroffenen macht das keinen Unterschied. Wenn eine Firma wegschwimmt oder womöglich sogar kriminell ist, bedeutet Zeit Geld. Deshalb: Zuschlagen. Zu verschenken hat niemand was.