Beiträge von phonefux

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    Original geschrieben von handyman1981
    Ob das juristisch der Fall ist kann dahingestellt bleiben,glaube ich aber kaum.
    Nach dem "Modularen Längsbaukasten (MLD)" - wieso heißt er "modular" ;) - wurden mehrere Autos gebaut,u.a. der Bentley Bentayga.
    Somit der teuerste Audi Q5? Baugleich? ;)

    Das sind verschiedene Dinge. Aus den Baukastensystemen werden immer mehrere Modelle gebaut. Hier hat aber in der Tat der Macan die Typgenehmigung vom Q5. Auf diese Weise konnte man das zwischenzeitlich verbotene Kältemittel R134a weiter verwenden. Der Macan ist also in der Tat ein Q5 mit lediglich kosmetischen Veränderungen.

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Mit Benzinern ginge aber nicht nur der Spritverbrauch sondern auch der CO2-Ausstoss deutlich nach oben. Und dann wuerde auch wieder gemeckert.

    Das ist ja ein Scheinargument der Hersteller. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der durchschnittliche CO2-Ausstoß eines Diesels in D höher ist als der durchschnittliche CO2-Ausstoß eines Benziners. Eben weil der Diesel so schön "sparsam" und steuersubventioniert ist, dass man zu den dicken Karren greifen kann.


    Und das - siehe mein Beitrag von gerade - ist m.E. die größte Befürchtung der Hersteller, dass es infolge von Dieselgate zu einem Downsizing in den Flotten kommt.

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    Original geschrieben von stanglwirt
    Ich frage mich, wieso sich jeder so dermaßen an den Diesel klammert? Als ob die Welt ohne Diesel-Motoren untergehen und die deutschen Hersteller keine Benzin-Motoren bauen können...

    Können schon. Faktisch haben wir aber - nicht zuletzt durch die einseitige Steuersubventionierung des Diesels - die Situation, dass der Dieselanteil bei den großen und viel gefahrenen Autos enorm hoch ist. Und da haben die deutschen Hersteller ein sehr großen Marktanteil. Die Befürchtung ist vermutlich, dass nicht nur zu Benzinern, sondern auch tendenziell zu kleineren Fahrzeugen gegriffen wird mit der Folge sinkender Umsätze und sinkender Marktanteile.


    Bei den Dienstwagenflotten gibt es ja üblicherweise sogar eine Dieselpflicht. Ist die schon irgendwo gefallen?

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    Original geschrieben von Anja Terchova
    Es zaehlen aber nicht nur die Gesamteinnahmen, sondern die Gesamteinnahmen in Relation zum Traffic.


    Wenn die ganzen Billigkunden nur Tarife mit 150MB bis 750MB haetten, waere es kein Problem. Aber wenn ach die Billigkunden ihre 2GB bis 5GB Traffic haben, dann entsteht schon eine sehr hohe Netzlast, die zusaetzliche Investitionen erfordert.


    Drillisch hat ja eine bestimmte Gesamtkapazität eingekauft und bezahlt diese auch. Ob sich eingekaufte 100 GB dabei auf 200 Nutzer oder nur auf 20 verteilen ist dann ziemlich schnuppe.

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    Original geschrieben von sputnik04
    Drillisch veröffentlicht eigene Zahlen, hier die letzten aus Q1/2017. Der ARPU war höher als bei o2.


    "Bereinigt um Kundenvorteile"? Also wäre der ARPU so hoch wie angegeben, wenn Drillisch die Tarife nicht rabattieren würde?


    Im Übrigen ist er niedriger als der Postpaid-ARPU bei o2. Da Drillisch nur Postpaid anbietet, heißt das also, dass o2 mit den eigenen Tarifen immer noch mehr Umsatz macht.


    Der gesunkene Postpaid-ARPU überrascht mich nicht. Da sind ja wohl die Drillisch-Kunden dabei und die hauen massenhaft Postpaid für wenige Euros raus.


    Am Ende entscheidend ist doch nur der Mobilfunkumsatz insgesamt. Auf wieviele Kunde sich das aufteilt ist doch nachrangig, zumal wenn man diese Kunden gar nicht selber betreuen muss.