Frank: Wenn sie die Forderungen selbst geltend machen, haben sie auch Kosten. Und es nicht gesagt, dass diese unter dem Abschlag liegen, den sie jetzt gezahlt haben.
Und nochmal: Es geht nicht um Kunden. Es geht um ehemalige Kunden, die vermutlich nicht mehr in den Systemen gespeichert sind, die auf Knopfdruck Rechnungen auswerfen können. Und in so einem Fall kann es durchaus sinnvoll sein, dies von solchen Leuten bearbeiten zu lassen, die das täglich machen und die entsprechende automatisierte Prozesse dafür haben.
Deine Schlagwörter ("fragwürdiger Verkauf", "stinkt zum Himmel") ersetzen keine Argumente.
nocchie: Vollkommene Zustimmung (im Übrigen habe ich auch nicht gesagt, dass es sich aus dem Aktienrecht ergibt; mir ist klar, dass es anhand des Untreuetatbestandes zu beurteilen ist). Wie gesagt, würde ich ja sogar zur Anzeige raten, wenn sich noch mehr Leute melden, die hier eine Rechnung trotz Zahlung erhalten haben. Bislang sind's hier nur zwei Personen, und vielleicht stellt sich im Endeffekt raus, dass die Fehlerquote gar nicht so hoch ist. Einzelne Fehler können auch bei sorgfältiger Bearbeitung passieren. Es bleibt abzuwarten, wie du schon richtig sagst.