Beiträge von phonefux

    Bislang wurden nur Kombinationen aus IDSN + VDSL zwangsumgestellt. ISDN + DSL und ISDN only folgen in den nächsten Jahren. Wobei es so läuft, dass die Verträge sich ganz normal automatisch verlängern. Die Telekom kontaktiert die Kunden dann während der Laufzeit (mehrfach), um sie zu einem Wechsel zu IP zu bewegen. Erst wenn der Kunde partout nicht wechseln will, folgt die Kündigung zum Ende der jeweiligen Laufzeit.

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    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Bei einer Beteiligung der Gemeinde von 10%, sind wir locker bei 160.000 Euro.

    Wenn man entsprechende Meldungen zu Ausbauten googelt, werden in der Regel geringere Beträge genannt.

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    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    In unserem Ort wurde eine Bedarfsabfrage gemacht. 88% haben einen Bedarf bei der Gemeinde angemeldet. Dennoch wird nichts gemacht. Angeblich kein Geld da. Dabei würde es nur 35.000 Euro kosten. Weil Wettbewerber A gesagt hat, sie bauen aus, wenn das Leerrohr verlegt wird.

    Wie groß ist denn der Ort bzw. wie viel von den 35.000 EUR würde auf jeden Interessenten entfallen?

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    Original geschrieben von w.erik
    Du weißt aber schon dass es o2 nicht gelungen ist genügend 1800er Frequenzen zu ersteigern um das Eplus-LTE unverändert weiter betreiben zu können?

    Das stimmt so nicht. E+ LTE lief auf 10 Mhz, Telefonica hat 20 MHz ersteigert. Das Problem ist vielmehr, dass sie nicht rechtzeitig und ausreichend GSM 1800 freigeräumt haben.


    Vodafone kam bislang mit 12,4 MHz GSM 900 und 5 MHz GSM 1800 aus. Da wird Telefonica ja wohl mit 10 MHz GSM 900 plus 10 MHz GSM 1800 ebenfalls auskommen.

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    Original geschrieben von VoIPTom
    Schau dir mal die Gebiete an, wo die Deutsche Glasfaser Ausbaupläne hat und wie hoch das Interesse in den Orten ist, trotz Unzähiger Infoveranstaltugen usw.


    Bei ner Bekannten im Ort ist DSL-mässig gerade mal 6 MBit/s zu bekommen und das mehr schlecht als Recht.
    Das Interesse am Angebot der Deutschen Glasfaser ist da gerade bei 20% aller Haushalte und da fangen die nicht an auszubauen. Die Frist zu ENdscheidung wurde nun nochmal um 2 Monate verlängert, wenn sich nicht mehr melden, wird nicht ausgebaut.

    Ja, mir ist klar, dass das Hauptproblem die mangelnde Nachfrage ist (noch dazu, wenn es um FTTB und FTTH geht und Arbeiten an den Hauszuführungen oder sogar an der Hausverteilung erforderlich sind).


    Heißt aber nicht zwingend, dass diejenigen, die an einer besseren Anbindung interessiert sind, nicht genug "Lärm" machen können, um zu erreichen, dass eine Förderung (für FTTC) beantragt wird. Da kommt es dann ja nicht auf eine Anschlussquote an.

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    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Und was kann man gegen das Problem vor der eigenen Haustür machen?

    Für mich erstaunlich, dass es überhaupt Gemeinden gibt, die die Fördergelder liegen lassen. Der Eigenanteil ist ja jeweils sehr gering, wenn man die Meldungen dazu liest.


    Man könnte eine Bürgerinitiative gründen, die Leute mobilisieren, Lokalpresse einschalten.


    Das Problem ist dann wohl auch die mangelnde Nachfrage. Denn wenn ein Großteil der Einwohner da Dampf machen würde, könnte sich der Gemeinderat keine Untätigkeit leisten. Was ist denn mit dem Landkreis und dem Bundesland? Machen die auch nix?


    Heute sind wieder 904 Mio. an Fördergeldern rausgegangen:
    http://www.teltarif.de/bundesf…61832.html?update=1636836


    Macht knapp 1.600 EUR Förderung pro ausgebautem Haushalt.


    Die Kommunen müssen m.E. jetzt tätig werden (innerhalb des nächsten Jahres), wo das Geld da ist und die Bundestagswahl bald vor der Tür steht. Wenn im Sommer nächsten Jahres die 4 Mrd. aufgebraucht sein sollten und Kommunen noch Förderung beantragen, wird es bestimmt frisches Geld geben. Kurz vor der Wahl können die keine Meldung gebrauchen die lautet "Bund geht Geld für Breitbandförderung aus."