Wieso upgegradet? Sie buchen doch dem Anschluss (bis zu 8 MBit), nicht einen bestimmten Port.
Beiträge von phonefux
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Darum geht's nicht. o2 schaltet schon lange ausschließlich auf Telekom-Technik über BSA. Die eigene Technik läuft aus, da kommen keine neuen Kunden mehr drauf und Bestandskunden ziehen auf Telekom-Technik um. TAL-Buchungen gibt's daher nicht mehr.
Wenn o2 dann einen BSA-Anschluss mit (bis zu) 8 MBit down, 2 MBit up bucht, entscheidet die Telekom wo der geschaltet wird. Das kann dann ein alter ADSL-2000-fix-Port im HVt sein und der Kunde kriegt 2 MBit down oder ein ADSL2+ oder VDSL-Port im Outdoor-DSLAM und der Kunde kriegt die vollen 8 MBit. Beides ist Telekom-Technik!
Ein blauer DSL-Anschluss von mir ist kürzlich von Telefónica- zu Telekom-Technik umgezogen und den hat die Telekom auf den brandneuen Outdoor-MSAN gepackt, der Speed ist entsprechend hoch gegangen. Wäre er im HVt geblieben, wäre der Speed wegen der konservativeren Schaltungsgrenzen der Telekom gegenüber Teléfonica nach unten gegangen, im schlimmsten Fall wäre er auf einen ADSL-Port gekommen.
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Das liegt nicht an o2, sondern an der Telekom, die gerne (und natürlich rein "zufällig") BSA-Konkurrenten auf die gammelige Technik im HVt legt (mit entsprechend schlechten Übertragungsraten) anstatt auf den Outdoor-DSLAM. o2 hat keinen Einfluss darauf, wo die Telekom schaltet.
Wenn allerdings VDSL verfügbar ist, hat man als Kunde aktuell einen Einfluss drauf: Einfach VDSL buchen und dann innerhalb von sechs (ohne MVLZ drei) Monaten ohne Mehrkosten auf den S runterstufen. Dann bleibt man auf der VDSL-Technik und wird nur entsprechend gedrosselt, hat dann aber die vollen 8/2 MBit/s.
Und natürlich gibt es bei o2 Papierrechnung und Hotline.
Und einen stabilen Preis nach 2 Jahren auch: Der Preis von 24,99 € gilt dauerhaft, auch nach 2 Jahren, inklusive Router.
Wer natürlich unbedingt bei der Telekom bleiben will, zahlt halt mehr. Das hier behandelte Problem betrifft die meisten "Alten" ohnehin nicht, denn deren Telekomanschluss wird als Bestandskunde ja nicht teurer.
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Seit wann muss man einen Datensnack nur zahlen, wenn man ihn nutzt? Man muss zahlen, wenn man ihn gebucht hat. Und der 10fach-Snack ist dauerhaft gebucht und muss deshalb natürlich auch gezahlt werden.
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Worum geht's denn?
Wenn eine vertraglich vereinbarte Leistung nicht erbracht wird, kannst du natürlich die Zahlungen einstellen, wenn auf Kontaktaufnahme und angemessener Fristsetzung nicht reagiert wird.
Ich würde dann zunächst die Nummer aus dem laufenden Vertrag rausportieren (wenn diese weitergenutzt werden soll), dann das SEPA-Lastschriftmandat entziehen und den Vertrag ab dem angekündigten Datum dann natürlich auch nicht mehr nutzen.
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Ja, die im Herbst letzten Jahres neu eingeführten Tarife (M, L, Allnet) sind meines Wissens echtes Postpaid. Wurde hier die Tage auch schon irgendwo besprochen, meine ich.
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Zitat
Original geschrieben von lisari
Ich rede von Gebieten, in denen man nicht mal DSL 384 kB bekommt. Dort herrscht große Nachfrage, weil dort gar keine Aussicht ist, jemals wenigstens 16 MBit zu bekommen. In diesen Gebieten ist so gut wie JEDER Haushalt bereit, für einen Glasfaser oder VDSL-Anschluss auch gerne 50 bis 60 € zu bezahlen. [...] Ich rede hier durchaus von Städten mit 10.000 Einwohnern.Hast du mal Beispiele? Betrifft das dann ausschließlich OPAL-Gebiete?
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Zitat
Original geschrieben von lisari
Woher nur dieses Märchen immer kommt?Ich sprach von "schnellen" Anschlüssen. Schau die die Buchungsraten an bei Telekom FTTH oder auch Netcologne FTTB. Das ist kein Märchen sondern Realität.
Dort wo es kein DSL gibt oder nur schmalbandiges Internet gibt es natürlich eine hohe Nachfrage nach DSL. Wenn die Leute dann aber mal 16 MBit/s haben ist ganz schnell Schluss mit der Bereitschaft, für schnellere Anschlüsse mehr zu bezahlen, jedenfalls dann wenn der Aufpreis mehr als 5 € im Monat beträgt. Da gehöre ich persönlich auch dazu. Ich habe vor einiger Zeit auf VDSL 50 upgegradet, weil es für 5 € mehr zu haben war. Ich könnte bis zu 400 MBit/s für deutlich mehr Geld bekommen, sehe da aber keinen Sinn drin.
Von daher ist m.E. die aktuelle Ausbaustrategie, möglichst viel Fläche mit FTTC auszubauen, genau richtig, auch wenn da immer ganz viele "Entwicklungsland" und "Klingeldraht" rufen.
ZitatDie Nachfrage bestimmt eben nicht den Ausbau. Ich kenne weite Gebiete, in denen große Nachfrage herrscht, jedoch KEINERLEI Konkurrenz. Dort wird DESWEGEN nicht ausgebaut. Schließlich kriegt man für einen Anschluss mit 384 kBit denselben Preis monatlich wie in den Gebieten mit VDSL bis zu 100 MBit. Es gibt jedoch in den "DSL-Light-Gebieten/GAR KEIN DSL-Gebieten keine Konkurrenz, folglich wird dort nicht ausgebaut, und wenn da noch so viel Nachfrage ist.
Man möge nur mal in den Gebieten, die nicht mal 16 MBit bekommen können, wirklich Umfragen machen. Dort mangelt es nicht an Nachfrage, es mangelt an Angeboten und an Konkurrenz.
Natürlich gibt es da den "Wunsch" nach schnelleren Anschlüssen und auch eine Nachfrage danach, für den gleichen Preis wie bisher VDSL100 zu bekommen. Aber wie hoch ist die Nachfrage, wenn ein Telekom-Konkurrent ausbaut und für den Anschluss dann kostendeckende 80 oder 90 € im Monat verlangen würde? Dann ist es ganz schnell vorbei mit der breiten Nachfrage und alle rufen nach der Telekom und Subventionen und pochen auf ihr "Recht", auch VDSL100 für 39,95 € zu bekommen, wie in der Fernsehwerbung angepriesen.
Darum geht es mir: Es gibt keine breite Nachfrage nach schnellen Anschlüssen, für die man deutlich mehr zahlen muss als den Preis, der sich eigenwirtschaftlich in Großstädten rentiert.
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Zitat
Original geschrieben von xeno6
Antwort vom Gerät S4 Mini beim Versuch den Absender o2-Preise als Spam-Nummer hinzuzufügen: Ungültige Nummer.
Also keine Chance mit Stummschalten.Schade. Am iPhone geht's (zumindest kann man es aktivieren).
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Zitat
Original geschrieben von elchris
Während im Osten noch viel Wendehightech im Boden liegt, krebst der Westen mit Klingeldraht aus den 60ern rum. Die Telekom und der Rest des sich selbst regulierenden Marktes baut ja auch nur wenn es dafür ordentlich Geld aus dem Subventionstopf gibt.Die "Wendehightech" ist Fluch, kein Segen. Die verbaute OPAL-Technik stand einem DSL- und VDSL-Ausbau jahrelang entgegen und musste überbaut werden. Das ist ja auch das Problem in Halle. Wo hingegen "Klingeldraht aus den 60ern" liegt, kann mit FTTC effizient ausgebaut werden.
ZitatOriginal geschrieben von bernbayer
Da hilft nur Druck der Bürger und die rote Karte bei der nächsten Wahl.Eines der Probleme ist die mangelnde Nachfrage nach schnellen Anschlüssen. Dies beschränkt die Wirtschaftlichkeit eines Ausbaus und "Druck der Bürger" gibt es deshalb auch nur sehr eingeschränkt.