Beiträge von phonefux

    Liegt vermutlich daran, dass man den Leuten das "Steinzeit"-Gefühl geben will, das alles wie beim analogen Telefon funktioniert, d.h. Hörer abnehmen, Freizeichen hören, dann wählen. Jetzt muss das von dir genutzte Endgerät ja wissen, wann die von dir gewählte Nummer komplett ist. Daher entweder Raute drücken oder auf den Timeout warten. Das Gerät kann ja nicht wissen, ob die Nummer wie gewählt existiert, bevor es diese ins Netz schickt.


    Sinnvoller wäre es, die Wahl wie beim Handy zu gestalten: Rufnummer wählen, Hörertaste drücken. Ohne Retro-Freizeichen. ;) Aber dann könnte man natürlich keine herkömmlichen Telefone anschließen.

    Zu Option 2: Schau mal im Werbeforum nach Angeboten mit dem Telekom Call & Surf Special. Der ist in der Fassung mit Flat zu T-Mobile, SMS-Flat, Internetflat 300 MB, 100 Freimunten wohl noch bis zum Monatsende zu haben. 24,95 € im Monat mit guter Handysubventionierung. Aber Achtung, dass du nicht den neuen ohne Freiminuten nimmst.


    Bei Option 1 würde ich Smartmobil empfehlen. Das ist Postpaid, aber ohne Laufzeit.

    Was meinst du mit "vorgegeben"? Mittlerweile dürfen doch nur noch 11stellige Nummern ausgegeben werden (außer in 030, 040, 069, 089). Heißt das, alle Betreiber, die noch kürzere RNB haben, verlängern diese selbständig zu 11stelligen Nummern?


    In der Folge gäbe es dann ja in dem jeweiligen RNB Nummern mit unterschiedlicher Länge.


    Ich finde auch auf den Seiten der BNetzA nichts zu dieser Vorgehensweise.


    Edit: Hab's doch gefunden (Vfg. 25/2006, S. 9):

    Zitat

    Wenn die Bundesnetzagentur die Elfstelligkeit bei NZ-E festlegt, gilt diese Festlegung auch für abgeleitet zuzuteilende Rufnummern aus RNB, die vor der Festlegung originär zehnstellig zugeteilt wurden; bereits erfolgte abgeleitete Zuteilungen bleiben unberührt. Durch diese Festlegung erhöht sich die Anzahl der Teilnehmerrufnummern bei Nutzung für NZ-E für alle RNB, die vor der Festlegung zugeteilt wurden, um den Faktor zehn.

    Danke, das war mir neu. Sehr sinnvolle Regelung jedenfalls.


    Man fragt sich, warum man das gleiche Verfahren nicht bei Handynummern anwendet. Dann wären uns die ganzen 015er-Nummern erspart geblieben.

    Mir wurde kürzlich bei einem Homezonewechsel durch MobilcomDebitel (Tarif Genion S) eine neue Festnetznummer zugeteilt in der Form 0yyy-20421xxx. Jetzt wollte ich im Verzeichnis der zugeteilten RNB bei der BNetzA nachsehen, von welchem Betreiber die Nummer stammt.


    Eigentlich hätte der entsprechende RNB im Verzeichnis entsprechend der 11stelligkeit wie folgt lauten müssen: 20421000;20421999. Einen solche RNB gibt es aber nicht. Es gibt jedoch 2042000;2042999, Betreiber BT.


    Frage: Gibt es mittlerweile eine Vorgehensweise, nach der die Netzbetreiber 10stellig zugeteilte RNBs selbständig zu 11stelligen verlängern? Sinnvoll wäre das, um die immer wieder mal angedachten 12stelligen Nummern in den Ortsnetzen auch langfristig zu vermeiden. Aber ich habe davon noch nichts gehört.

    Der Unterschied liegt auf der Hand: "Coffee to go" ist eine rein beschreibende Angabe im Allgemeingebrauch. "Festnetz to go" nicht. Deshalb lässt sich letzteres als Marke schützes, ersteres nicht. Der Übergang ist oft fließend, hier aber eindeutig.


    Klassiker diesbezüglich sind z.B. "Post" und "Gelbe Seiten".

    Zitat

    Original geschrieben von teifflieger
    Das heißt ich müßte bei einem anderen Anbieter ein Guthaben kaufen u.könnte es dann abtelefonieren.

    Korrekt.

    Zitat

    Ist der Vodafon zu Hause Tarif ein mobilfunktarif obwohl sie Ihre Festnetznummer mitgenommen hat?

    Ja, er wird über GSM realisiert und ist daher ein Mobilfunktarif mit Homezone, bei dem technisch ein Telefonieren außerhalb der Homezone verhindert wird. Wenn man die Rufnummernübertragung aktiviert, wird auch die zugehörige Mobilfunknummer übertragen. Diese kann man auch anrufen. Dadurch, dass es ein Mobilfunktarif ist, gelten aber bestimmte Regelungen fürs Festnetz nicht, wie eben die Kostenobergrenzen bei 0180er-Nummern.