Beiträge von herold

    Bei vielen Kunden war die Papierrechnung bei Abschluss Vertragsbestandteil gewesen. Wenn der Anbieter nun meint, Portokosten sparen zu müssen, dann sollte für den Kunden schon ein Vorteil oder zusätzlicher Nutzen erkennbar sein. Ich bin auch der Meinung, dass man seitens des Anbieters mal langsam ein paar Goodies springen lassen sollte. Eine Base 2 "Web Edition" mit kostenlosen Intern-SMS, Online-Rechnung und zusätzlich 60 Fremdnetzminuten für einen "Zwanni" pro Monat wär doch mal was! :D ;)


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Wo findet sich der Hinweis? BASE-Kunden scheinen (noch) nicht betroffen, auf meiner letzten Rechung stand nix dergleichen.


    Und wie auch Base-Kunden betroffen sind! Heute kam meine Papierrechnung für Juli 2008. Anbei natürlich eine Rechnungsbeilage, in der auf die Vorteile der Online-Rechnung hingewiesen wird. :D
    Man wird natürlich automatisch umgestellt, falls man nicht widerspricht. Das soll dann ab er übernächsten Rechnung der Fall sein. Widersprechen kann man unter einer kostenlosen Service-Rufnummer.


    Es handelt sich um die Rufnummer 0800 - 100 2101 !


    Wenigstens kostet einem der Widerspruch nichts. Finde ich jedenfalls recht fair, dem Kunden diese kostenlose Möglichkeit einzuräumen, da es sich ja zudem mal wieder um den Versuch einer einseitigen Vertragsänderung handelt. Andere Anbieter machen das ja manchmal anders und kassieren mit dieser Masche noch zusätzlich ab... :) :D


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von DrMac
    oder offline bei The Phonehouse Läden als Bildmobil Bundle.


    Bei welchen Läden vor Ort bekommt man das Angebot denn schon? In "meinem" Laden um die Ecke wird man nur vertröstet... :rolleyes:


    Gruß herold

    Um zu vermeiden, dass man Dich auf der "falschen" Rufnummer zurückruft oder Dich antextet, kannst Du ja vorübergehend die Übertragung der Rufnummer ausschalten. Bei einigen Karten geht das sogar netzseitig, um ggf. per Menü die Netzbetreibereinstellung zu nutzen. Also netzseitig bei der einen Hauptkarte auf "ein" und bei der anderen Karte auf "aus" zu stellen. Geht nur bei SMS nicht, aber man kann den Leuten ja auch mitteilen, dass man grundsätzlich nur unter seiner Hauptnummer erreichbar ist. Solange es keine "Eier legenden Wollmilchsäue" unter den Tarifen gibt, sind imho Dual-SIM-Adapter ein Segen. :D
    Das Samsung SGH-D880 ist aber schon ein recht gutes Gerät, wenn es nur um Telefonie und SMS geht. Ein Freund hat das Teil im Einsatz und ist davon begeistert!


    Gruß herold

    Versuche mal Kontakt zu dem Händler zu knüpfen (falls bekannt), der das Moped damals ausgeliefert hat. Weiterhin ist der Hersteller oder hier der Importeur Suzuki Deutschland bei diesem Problem der richtige Ansprechpartner. Wenn alle Stricke reißen, würde ich mich an den TÜV wenden, ob man dort eine neue Betriebserlaubnis mit der korrekten Fahrgestellnummer basierend auf den Daten der alten Betriebserlaubnis ausstellen kann? Dafür würdest Du aber vermutlich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung mit der korrekten FIN vom Rahmen des Mopeds brauchen. Die bekommst Du bei der Polizei. Der normale Weg wäre regelmäßig mit einer vorliegenden Unbedenklichkeitsbescheinigung der Polizei beim Importeur eine neue BE zu beantragen. Den Versicherungsschein kannst Du bei der Versicherung auf die neue richtige FIN umschreiben lassen.


    Als Straftatbestand kommt hier afaik neben der Urkundenfälschung noch der Verstoß gegen das PflichtVersG in Betracht, weil hier eigentlich ein Fzg. mit anderer FIN bewegt wurde, für das lt. Versicherungsbescheinigung keine Versicherung abgeschlossen wurde (wie gesagt, die Versicherung kann das ändern und umschreiben ;)). Zulassungsverstöße kommen hier nicht in Betracht, da eine 50er zulassungsfrei ist. Zu schnell warste mit dem ungetunten Teil auch nicht, somit ebenfalls kein Zulassungsverstoß oder Erlöschen BE sowie auch kein FE-Verstoß. Einen Betrug oder Kennzeichenmissbrauch sehe ich hier auch nicht. Schließlich handelt es sich um ein zulassungsfreies Kfz.. Ich würde dem Verfahren gelassen entgegen sehen. Die StA wird das Verfahren bei Darlegung der hier verfassten Erklärungsversuche aller Wahrscheinlichkeit nach einstellen, wenn Du "unbeleckt" bist. Ich kann morgen mal meinen Kumpel fragen, der diesbzgl. "vom Fach" ist, falls ich hier was verwürfelt haben sollte. :) Außerdem werden hier tateinheitliche Ordnungswidrigkeiten von der Straftat konsumiert. Dass hier das Ordnungswidrigkeitenverfahren abgetrennt wird, wäre sehr unüblich. Somit sind normalerweise nach dem Strafverfahren keine Nachteile durch Bußgelder zu erwarten.
    Der Tipp mit einer anwaltlichen Beratung ist aber schonmal sehr gut und den solltest Du auch befolgen.


    Edit: Meine Tipps sind keine Rechtsberatung und erheben keinen Anspruch auf Vollständig- oder Richtigkeit. Vielmehr sollen sie eine grobe Orientierungshilfe darstellen, was ungefähr auf Dich zukommt. Also, wie zuvor schon oft gesagt wurde: Ab zum Anwalt!


    Gruß herold

    Wenn man so mit ca. 50-55 Jahren noch eine kleinere Summe bei der Bank offen hat, kann man die ja auch günstig weiter in Raten finanzieren, ohne sich mit einer sehr hohen monatlichen Summe vom Anfang bis zum Ende fest zu binden. Man sollte doch seine Finanzen flexibel gestalten können, wenn man z.B. als junger Mensch Familie plant, irgendwann doch noch mal weiteren Nachwuchs bekommt, der Vater mit Mitte 40 sich nocheinmal ein teures Hobby gönnt usw.. Der Sinn dahinter ist, dass man nicht nur für's Haus malochen geht, sondern auch noch Geld für andere Dinge wie Urlaub und Hobbys hat. Wenn man sich wegen eines Hauses zu sehr einschränken muss, kommt nämlich irgendwann die Unzufriedenheit. Außerdem: Was macht es denn aus, wenn man noch eine kleine Monatsrate an die Bank abdrücken muss? Dann kann man, da die Finanzierung recht "bequem" ausgelegt ist auch der Frau noch mal ein neues Kleid kaufen... :D


    Gruß herold

    Nochmal zum Thema Hausbau:


    Wenn jemand eine Immobilie baut oder erwirbt, muss diese ja nicht unbedingt auf Biegen und Brechen komplett bis zur Rente abbezahlt werden, um diese dann im Falle des Ablebens schuldenfrei den Erben zu hinterlassen, oder? Dieses Risiko für die Hinterbliebenen kann man auch mit einer nicht kapitalbildenden Lebensversicherung abdecken. Und eine "kleine" monatliche Restrate kann man ja als Erbe regelmäßig noch mit übernehmen, wenn man das Haus selbst nutzen möchte. Miete müsste man sonst ja meistens eh noch zahlen.


    Neben dem Wunsch nach gesteigerter Lebensqualität ("tun, was man will" :D) hat ein Eigenheim auf dem Land aber auch genug Nachteile, die schon angeklungen (Stichwort: Berufspendler und Zeitaufwand) sind.


    In allen, ok, den meisten Postings, wird davon zum überwiegenden Teil von einer Wertsteigerung der Immobilie ausgegangen. Der Schuss kann aber auch ganz schön nach hinten los gehen. Mein ehemaliger Vermieter kann ein Lied davon singen.


    Aus dem Stadtteil, in dem seine beiden Mehrfamilien-Reihenhäuser stehen, sind fast alle Mieter, die den Absprung schafften, weggezogen. Somit konnte er sich die Mieter nicht mehr so wie früher aussuchen ("solvente Mieter"), sondern musste an den vermieten, der gerade Interesse zeigte, die Bank wollte ja schließlich immer noch monatlich ihr Geld. Der demographische Wandel hat ihn "kalt erwischt".


    Letzlich hat er beide "Hütten" verkauft (mit "relativem" Verlust, da selbst geerbt) und ist seinen Kindern ins schöne Bonn-Bad Godesberg nachgezogen... ;) Im
    besagten Stadtteil, in dem die nun verkauften Häuser stehen, gibt es mittlerweile einen sehr hohen Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund und Hartz4-Empfängern, weil dort die Mieten relativ günstig sind. An dortigen Kiosken stehen viele Alkoholkonsumenten von morgens bis abends herum und fröhnen ihrer "Lieblingsbeschäftigung". Man kann von einer bei vielen "Normalos" mittlerweile unbeliebten Gegend sprechen. Wenn ich in Lohn und Brot stehe, dann möchte ich auch Lebensqualität haben und meine Ruhe im Privaten, um mich in meiner Freizeit zu erholen. In so einer Problemgegend würde ich keine Immobilie erwerben wollen. Mein Kind soll nicht schon von frühester Kindheit an mit Problemen rund um Alkohol konfrontiert werden. Vor 15 Jahren sah das dort noch anders aus. Niemand hatte damals angenommen, dass sich die Gegend so sehr verändert. Heute wird dort schon auf Kinderspielplätzen Alkohol konsumiert.



    Also, was ich damit sagen will: Man kann mit der Festlegung auf einen bestimmten Ort im Rahmen eines Immobilienerwerbs finanziell auch ganz schön ins Klo greifen. Das Geld, was man sein Leben lang hinein gesteckt hat, bekommt man womöglich selbst (oder auch später die Erben) nie wieder raus. Da kann man nicht einfach wegziehen, wenn's nicht mehr passt.


    BTW: Wir sparen auch regelmäßig knapp 18% vom Familieneinkommen für die Altersvorsorge in Lebensversicherungen, Sparverträgen und festverzinslichen Sparbriefen. Irgendwann erben wir mal 2 Häuser, von denen wir eines verkaufen werden und das verbliebene aus-, umbauen und erweitern werden. Alles natürlich überwiegend in Eigenleistung, da man sich Handwerker auf Rechnung heute ja fast nicht mehr leisten kann.


    Imho ist genau das das Kapital des kleinen Mannes in Sachen Haus: Die eigene Arbeitskraft (und zwar hier die wirklich insgesamt gesparte Kohle und nicht die "läppischen" 8 Mille, die man beim Hausbau spart, falls man das Bad selber macht. Dafür bekommt man imho nämlich nichtmal ordentliches Material... ;) )!


    Gruß herold