Beiträge von herold

    Meine Frau hat just ihren Clever One S Web Tarif gekündigt. Wir haben uns das Ganze nämlich mal durchgerechnet und festgestellt, dass sich ein Vertrag (für uns) nicht mehr lohnt. Zum einen ist der Bedarf für einen Vertrag bei uns nicht mehr wirklich gegeben, seitdem Aldi just seinen Prepaid-Tarif gesenkt hat, und zum anderen gibt es mittlerweile kaum noch Subvention auf alte E-Plus Tarife der "S-Klasse".


    Da hier Clever One S, Professional S oder Time&More 50 alle gleich behandelt werden, sind sie zwecks Verlängerung recht uninteressant geworden. Somit ist E-Plus hier fast schon weg von nennenswerter Subvention.


    Bei den neuen Tarifen mit Hardwarezuschlag muss man auch schon sehr genau nachrechnen ob sich das lohnt? ;)


    Beispielsweise ergeben ein Hardwarezuschlag von 5,- Euro pro Monat und der Kaufpreis eines aktuellen K770i (nur ein beliebiges Beispiel) von ca. 90,- Euro bei zwei Jahren Laufzeit Hardwaregesamtkosten von ca. 210,- Euro. Für diesen Preis verkaufen Händler bei eBay das Gerät auch schon. Somit gibt es bei diesen Tarifen auch so gut wie kaum noch nennenwerte Subvention. Dazu kommt noch, dass man mittlerweile im Fall des neuen Zehnsation eine 60/60 Taktung hat. SMS kosten auch 20 Cent. Das alles ist mir persönlich keinen Vertrag wert. Wenn man sich ne Simyo oder ähnliches kauft, dann steht man sich unterm Strich günstiger.


    Mit Rückfahrung/Streichung der Subventionen kannibalisiert sich E-Plus imho selbst. Die wenigen, denen der Komfortgewinn bei einem Vertrag (Lastschrift, zubuchbare Optionen, Rufnummernportierung) mehr Kosten wert sind, werden imho zukünftig noch weniger.


    Ich denke, dass dies auch E-Plus schon längst erkannt hat und deswegen den Schwerpunkt schon seit längerem zu Prepaid- oder Base-Produkten lenkt. Einzig der Time & More 1000 ist imho ein lohnenswerter Tarif mit fairen Konditionen (rechnerischer Minutenpreis innerhalb des Pakets, Minutenpreis von nur 10 Cent bei Mehrverbrauch und 150 Frei-SMS beim Web-Tarif). Der Nutzerkreis für solch einen großen Tarif ist aber eher klein. Für die breite Masse von Nutzern im Bereich von 100 - 200/250 Minuten Monatsverbrauch hat E-Plus imho keinen Tarifknaller im Angebot. ;)


    Gruß herold

    Nachdem ich mein K800i mittels dem USB-Datenkabel DCU-60 am USB-Anschluss meines Notebooks angeschlossen habe, wurden diverse Treiber von der mitgelieferten CD installiert. Anschließend standen im Gerätemanager von Win XP zwei Modems, die immer erscheinen, wenn man das Handy mittels Kabel anschließt.
    Zum einen "Sony Ericsson Device 039 USB WMC Modem" und "Sony Ericsson Device 039 USB WMC Data Modem". Welches Modem wird denn nun verwendet, wenn man online gehen möchte und vor allem: Weshalb ist das andere Modem da, sofern eins für den Verbindungsaufbau ins Internet reicht?


    Gruß herold

    Re: Korrekt


    Zitat

    Original geschrieben von verstraht_er73
    [...] Wieso Fonic im Zweithändy?
    9,9 die Minute ...Warum nicht nur Fonic...


    Höre nicht viel Gutes über Fonic..............von fernen Bekannten


    Ich nutze u.a. Fonic und habe absolut keine Probleme damit. Fonic ist nach der jüngsten Preissenkung auf offizielle 9 Cent das günstigste Prepaid-Angebot mit einem identischen Preis für alles. Aldi ist immer für die Leute interessant, die von den internen Vergünstigungen profitieren können. Für alle anderen ist Fonic z.Z. unschlagbar günstig, was den reinen Preis angeht. Bei der jetzigen Marktentwicklung gilt für mich: Vertrag? Nein danke!
    Da past es auch ins Bild, dass genau 4 Tage nach Absendung der Vertragskündigung gleich 4 WinBack-Anrufe von der Kundenbetreuung auf meinem beiden E-Plus-Handys ankamen.
    Da will man wohl noch schnell alle Schäfchen ins Trockene bringen bis sich die neue Tarifsenkungsrunde bei Prepaid erst mal so richtig herumgesprochen hat... ;)


    Gruß herold

    Der Nebeneffekt bei der aktuellen Preissenkung ist der, dass nun jeder, der die Flat gebucht hat, mal ordentlich nachrechnen sollte ob sich die Flat für ihn überhaupt noch lohnt. Man kann für die 14,99 Euro, die die Flat kostet ja nun bei internen 3 Cent deutlich mehr texten bzw. telefonieren... ;) Da verschiebt sich der Schnittpunkt ja nun doch recht deutlich zum Nachteil der Flat.
    Nun noch eine Fonic im Zweithandy und man ist für fast alle Anwendungsfälle vorbereitet.
    Verträge lohnen sich imho mittlerweile überwiegend nur noch für Leute, die besondere Eigenschaften oder Optionen bei Verträgen benötigen. Für die Masse der Privattelefonierer gibt es tarifmäßig z.Z. fast nichts besseres mehr am Markt.


    Gruß herold

    Zitat

    Original geschrieben von blackattack
    Und wer von euch verschenkt ehrlich gesagt schon 100 € ?


    Mit den Wertverlusten, die sich hier einige von uns TTlern mit ihrem häufigen Handywechsel einhandeln, dürfte der Betrag noch deutlich darüber liegen, der "verschenkt" wird. :D


    Aber wie immer im Leben stellt sich hier die Frage wo man anfängt und wo man aufhört? Auf der einen Seite wird hier (um mal bei diesem Beispiel zu bleiben) an Audi "Geld verschenkt", weil deren Service das nunmal wert sei. Auf der anderen Seite wechseln solche Leute aber mit ihrer Autoversicherung jedes Jahr von einer Direktversicherung zur nächsten, nur weil die andere Gesellschaft im Jahr 10,- Euro billiger ist. Bei sowas könnte ich mit dem Kopf schütteln. ;)


    Gruß herold

    Wenn man Service erhält, dann sollte der Preis dafür aber auch in Relation stehen!


    Dass es hier einige Marken zu sehr übertreiben und es danach aussieht, dass Preise entsprechend dem Markenimage ausgewiesen werden, halte ich für bedenklich.


    Weshalb sollte ein Ölwechsel beim VW mit 150,- Euro fast doppelt so teuer sein, wie ein Ölwechsel bei einem BMW E36 318i Touring? Das ist mir im Jahr 2004 geschehen. Es handelte sich bei festen Service-Intervallen um normale Vollsynthetik-Öle und es wurden in den jeweiligen Vertrags-Werkstätten nur das Öl und dessen Filter gewechselt sowie das Altöl entsorgt. Also kann man hier schon von vergleichbaren Arbeiten sprechen, die augenscheinlich bis auf den Ausfall mit dem Dichtring alle fach- und sachgerecht durchgeführt wurden. Die Ölmenge war auch jeweils fast gleich.


    Zu Fahrzeugen aus dem VW-Konzern kann ich nach meinen Erfahrungen bisher nur sagen, dass die Kosten für solche Arbeiten alle in vergleichbaren Höhen liegen (von einigen Unterschieden wegen anderen Füllmengen abgesehen). Ein Seat Ibiza, VW Golf oder ein Passat kommen hier bei identischer Motorisierung fast alle gleich schlecht weg.


    Nun sage noch mal jemand, dass derjenige, der sich einen 3er BMW nicht leisten kann, lieber einen Polo oder Ibiza fahren soll... ;)


    Für den TE ist hier in diesem Zusammenhang eigentlich nur wichtig, dass er kostenmäßig lieber auf Longlife verzichtet. Bei viel Stadtverkehr ist das imho eh schon nicht zu empfehlen.


    Gruß herold

    Manchmal frage ich mich nach dem Lesen einiger Postings wirklich ob manche hier nicht etwas "weltfremd" sind?


    Es ist in der Branche gängige Praxis (ok, von manchen wenigen, löblichen Ausnahmen mal abgesehen), dass die (Marken-)Werkstätten andere Rechnungsposten erhöhen, wenn man sein eigenes öl mitbringt oder dem Meister sagt, dass man die Wischerblätter selbst erst vor 3 Wochen gewechselt hat. ;)


    Eine Inspektion ist halt wie schon gesagt eine Mischkalkulation bei der die Margen für Ersatzteile/Öl und andere Rechnungsposten beliebig anpassbar sind, damit die Werkstatt immer auf ihren "Schnitt" kommt. Jeder Werkstattaufenthalt eines Pkw in der "tollen" Vertragswerkstatt muss halt mindestens einen gewissen Umsatz bringen, damit es sich für die Werkstatt überhaupt lohnt den Wagen auf die Hebebühne zu nehmen.


    Dass regelmäßig die Preise für Wischerblätter, Scheibenklar und Ersatzteile mit Abstand deutlich über den Endkunden-Fachhandelspreisen der Autoersatzteil/-zubehörbranche liegen, ist wohl ein offenes Geheimnis. Für die Wischerblätter meines Octavia nimmt die Werkstatt z.B. ca. den doppelten Preis, den ich im Fachhandel bezahlen würde. Wenn man des Online-Shoppings mächtig ist oder jemanden kennt, kann man sogar noch mehr sparen.


    Ein guter Freund von mir arbeitet in diesem Bereich. Von daher kenne ich die EKs für diverse Posten wie z.B. Öl oder Auswuchtgewichte, Ventile, Ölablassschrauben und vieles mehr. Jungs, da wird Euch schwindelig, wenn die Ölablassschraube mit Dichtring plötzlich auf der Inspektionsrechnung mit 10fachem Aufschlag berechnet wird, dann aber im Rahmen des 1. Ölwechsels nur ein schnöder Kupferring auf die alte erste Ölablasschraube geschoben wurde. Dass das Öl zum vierfachen Normalpreis auf der Rechnung ausgewiesen war, erwähne ich nur am Rande


    Der Grund, weshalb die Leute ihre Autos in die Vertragswerkstatt bringen, ist doch schlicht und einfach nur die Garantie/Gewährleistung bei einem Neuwagen. Nach zwei Jahren ist es in den meisten mir bekannten Fällen regelmäßig vollkommen egal ob die weiteren Ölwechsel an der Tanke oder in der Vertragswerkstatt gemacht werden. Meint wirklich jemand, dass der Mechaniker in der Vertragswerkstatt des Schraubens mächtiger ist, als jemand, der in einer freien markenungebundenen Werkstatt oder Tankstelle arbeitet?


    Standardarbeiten wie Ölwechsel, Bremsen, Stoßdämpfer, Wechsel diverser Filter am Pkw, Auspuff usw. kann doch wirklich fast jeder, der einen Gesellenbrief hat und zwar unabhängig davon wo er arbeitet.


    Wo sich die Spreu vom Weizen trennt, ist wenn man im Rahmen von Elektronikproblemen oft nur die Markenwerstatt aufsuchen kann, da nur diese über die umfassende Diagnosemöglichkeiten für die diversen Sicherheits- und Regelsysteme verfügen. Ob man diese Möglichkeiten dann auch richtig nutzt, ist sehr oft fraglich, wenn man sieht, wie oft es auch Markenwerkstätten nicht hinbekommen eine spinnende Elektronik zu bändigen. Statt den Fehler wirklich zu suchen und einzugrenzen, werden lieber erstmal divese Aggregate und
    Steuergeräte ausgewechselt, bis man dann endlich feststellt, dass es sich um einen Fehler im Steuerkabel handelt. Ein simpler Test mit dem Durchgangsprüfer hätte es auch getan. ;)


    Na ja, wie auch immer: Dass jemand, sich ein Auto einer bestimmten Klasse auch leisten können sollte, heißt imho nicht, dass man Bereitschaft zeigen sollte, die überhöhten Markenwerkstattpreise zu bezahlen, sondern vielmehr, dass man bereit ist, sich um den technischen Erhalt seines Pkw zu kümmern. Ein topgepflegter Pkw ist imho nicht ausschließlich auf Inspektionen in der Markenwerkstatt zurückzuführen. Ein bisschen Grips/gesunder Menschenverstand und Ahnung von Marktpreisen für diverse Teile/Arbeiten, können viel Geld sparen.


    Gruß herold

    Also, jetzt mal unabhängig von der Schadenshöhe oder dem Alter das beschädigten anderen Pkw:


    Wenn mir jemand in die Karre fährt und sich dann solche Diskussionen mit dem Verursacher ergeben sollten, wäre mein Ansprechpartner ab dann nur noch die gegnerische Versicherung.


    Kannst es Dir ja selbst ausrechnen was billiger ist:


    Entweder 200,- Euro cash bezahlen oder u. U. ab dem kommenden Versicherungsjahr eine höhere Prämie für die Versicherung bezahlen! Bis Du wieder die gleiche SF-Klasse erreicht hast, wirst Du ein Vielfaches der 200,- Euro verloren haben!


    Auch wenn es nur eine alte Karre ist: 200,- Euro sind verdammt wenig Geld für so einen Schaden und die Geschädigte hat nunmal einen Rechtsanspruch auf Schadensersatz. Was meinst Du, was manche geschäftstüchtige Werkstatt tatsächlich schriftlich im Kostenvoranschlag fixieren wird, wenn man dort hört, dass der Schaden womöglich über die Versicherung reguliert wird? ;)


    Zahlen und lächeln heißt hier die Devise. Damit kommst Du noch günstig weg, wirklich! ;)


    Gruß herold