ZitatOriginal geschrieben von VFBler
BTW: Ich kenne eine interne Studie einer großen Fast Food Kette die besagt daß ein unachtsam weggeworfener Getränkepapbecher die Umwelt nicht wirklich belastet. Da sind andere Einflüsse viel gravierender :p
Nicht schlecht! ![]()
Mal im Ernst:
Auf die Jahre gesehen werden sich die filterlosen Pkw Zug um Zug reduzieren, wenn in Zukunft bei allen Neuwagen aufpreislos diese Filter serienmäßig eingebaut werden. Umweltschutz muss man dabei aber global sehen. Ein Deutscher, der durch sehr hohe Kfz-Steuern den filterlosen Wagen nicht weiter fahren will oder kann werkauft diesen. Irgendwann landet auch dieser Pkw z.B. am Essener Autokino, geht auf einem Trailer in Richtung Osten und "verpestet" dort noch viele weitere Jahre die Luft. Was hat das jetzt mit Umweltschutz zu tun?
Wenn man mal von einigen gutverdienenden Autofahrern absieht, die es sich (noch) leisten können, halte ich es schon für bedenklich, dass man hier vereinzelt ins gleiche Horn pustet, wie die Industrie oder die Politik, um den Rußpartikelfilter "salonfähig" zu machen.
Schaut euch mal an, wieviele neue Autos euch in der Stadt so begegnen. Überwiedend handelt es sich dabei um dicke Leasing- und Firmenwagen. Haltet dem mal gegenüber, welche Autos von der breiten Masse der normalen arbeitenden privat fahrenden Bevölkerung gefahren werden und wie alt diese sind. Da kommen wir nun zum Argument Nummer Eins, dem Kostenfaktor!
Das Autofahren ist heute neben den Aufwendungen fürs Wohnen der größte Kostenfaktor, den man hat.
Wenn demnächst erstmal die Mehrwertsteuer um 3% steigt und dadurch Sprit und Neuwagen nochmals teurer werden, werden sich viele von den Privatleuten noch einmal überlegen, ob sie sich noch ein neues Auto kaufen oder nicht. Denkt auch daran, das die Pendlerpauschale abgeschafft werden wird! Ergo werden viele ihren "alten" Wagen noch länger fahren als bisher. Wenn man diese Leute nochmals ärgert durch noch höhere Kfz-Steuern für filterlose Pkw, werden die sich wohl noch weniger für den Kauf eines anderen Pkw interessieren. Die durchschnittliche Nutzungsdauer von privat genutzten Pkw ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen auf ca. 5 - 7 Jahre. Viele sind froh, wenn sie ihre "alte Möhre" noch ein paar Jahre fahren können.
Mir persönlich gehen diese ganzen "Abzockargumente" langsam ziemlich gegen den Strich. Interessant finde ich es in diesem Zusammnhang, dass einige diese nicht wirklich hinterfragen und alles als "gottgegeben" hinnehmen. Aber so ist der Deutsche Michel eben. Alles was von oben kommt wird abgenickt. Es geht uns in diesem Land scheinbar immer noch zu gut... ![]()
Gruß herold