Moin,
ZitatDie Frage macht mich hellhörig. Wo liegt denn der Toleranzwert? Ich habe zur Zeit 4,865 V.
Bin nicht 100% sicher, aber meine der liegt bei +/- 5 % der Normalspannung, währen dann bei 5 V zw. 4,75 und 5,25.
Dabei sind +/- 5 % für die 12 V Schiene eher uninteressant, bei 3,3 oder 5 V schon kritischer.
Ich habe irgentwo die ATX-spezifikationen, da steht es genau drin, muss ich mal suchen.
Solange dein Rechner stabil läuft, würde ich mir keine Sorgen machen. Wer er aber anfängt rumzuzicken, z.b. das bei Brennen von CDs das System abschmiert oder die Spannung etwas mehr einbricht, als bei den normalen Schwankungen, dann würd eich mal durch Abklemmen von Geräten dies testen.
Zudem würde den Messwerte der Onboardchips nicht sonderlich viel Genauigkeit zutrauen, die Teile sind nur Schätzeisen und keine Messgerät, welche geeicht wurde.
300 W sollten für einen XP24000 ausreichen.
So als Anhaltspunkt, ich habe einen Leistungsmesser zw. Steckdose und Steckerleiste am PC, um über einen längerne Zeitraum den Stromverbrauch mal zu messen:
Stromverbrauch jetzt aktuell 265 W netzseitig komplett. Davon sind aber schon mal 85 W für den Monitor.
Mein PC hat einen XP2100 mit 1 GB Ram, 6 Festplatten, DVD-LW, DVD-Brenner und alle PCI-Slots sind bestückt. Zudem hängen noch Aktivboxen, ISDN-Router und WLan-Router an der Steckdose, die man von den verbleibenden 180 W abziehen muss. Rechnen man den Wirkunsgrad des Netzteils runter wird der PC selber vielleicht 150 W aus dem Netzteil ziehen.
Daher sind 300 W Netzteile schon ganz o.k., entscheident ist aber die Leistung des Netzteils auf der 5 V & 3,3 V Schiene zusammen, da diese Spannungen am höchsten belastet werden. Wenn da der Hersteller schlamp, kann auch das stärkste Netzteil in die Knie gehen.