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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Ich habe nicht geschrieben das es leicht ist. 
Aber die Zeit, eine Modernisierung in Angriff zu nehmen, halte ich für gekommen. Zumal gerade BW gezeigt hat, dass der moderne Bürger auch außerhalb von Parlamentswahlen ein gewissens Mitspracherecht einfordert.
Erforderlich ist m.E. eine Modernisierung der demokratischen Regularien insgesamt, die sicher ein anspruchsvolles und ehrgeiziges Projekt darstellt. Ein Projekt, das aber geradezu danach ruft, möglichst zeitnah in Angriff genommen zu werden - allerdings unter Einbeziehung der Wahlberechtigten. Ein breiter Konsens mit dem "Wahlvolk" wäre jedenfalls das, was ich mir wünschte.
Frankie
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Theoretisch alles sehr gute Ideen, aber plebiszitäre Elemente lassen sich nicht immer so leicht realisieren. Welche politische Entscheidung lässt sich schon auf eine Ja oder Nein Frage herunterbrechen? Es ist einfach sehr schwer Volksentscheide auf Bundesebene zu installieren, im kleineren ist das etwas anderes (soll dieser Kreisverkehr gebaut werden oder eine Ampelanlage bestehen bleiben) und auch möglich, wie z.B. in der NRW Verfassung.
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Original geschrieben von frank_aus_wedau
Oder man modifiziert die Voraussetzung eines Direktmandats so, dass Überhangmandate erst gar nicht entstehen können.
Also fortschrittlich und transparent.
Sogar das parteiinterne "Listengeschacher" könnte man zugunsten der Wählervoten aufgeben. Das wäre dann wirklich fortschrittlich ... das Wahlergebnis bestimmt und nicht die Partei.
Aber das wäre wohl zuviel des Fortschritts ...
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als das wahlrecht und das grundgesetz entworfen wurden stand man vor vielen aufgaben, die mit den vergangenen geschehnissen in zusammenhang standen. prämisse war einen rechtsstaat zu schaffen, der das geschehene nicht wiederholbar macht.
es ist zeit für eine reform des wahlrechts, aber ich finde man sollte es nicht soweit vereinfachen dass es jeder rtl-zuschauer versteht.
im internationalen vergleich ist unser system sehr wohl fortschrittlich und gerecht, da ein abschaffen der zweitstimmen zu einem zweiparteiensystem zugunsten der cdu führen würde, beispielsweise, also so leicht ist es nicht das ganze zu reformieren ohne nachteilige effekte.
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Unser Deutsches Wahlrecht wird als "personalisiertes Verhältniswahlsystem" bezeichnet.
Grundsätzlich entscheidet vorrangig die Zweitstimme über die spätere Zusammensetzung des Bundestages. Nach einer Formel wird der Stimmanteil pro Bundesland und die damit zustehenden Sitze pro Partei errechnet und dann erhalten zunächst einmal alle Kandidaten die ihren Wahlkreis gewonnen haben ihr Mandat, sollten dann noch Sitze für eine Partei frei sein ziehen Kandidaten von den Landeslisten in den Bundestag ein.
Theoretisch vorgesehen sind 299 Direktmandate und 299 Abgeordnete von den Landeslisten, aber der Bundestag hat nunmal mehr als 600 Abgeordnete.
In diesem Punkt liegt auch ein mittlerweile als verfassungswidrig angesehenes Problem, hat eine Partei mehr Wahlkreise gewonnen als ihr Mandate zustehen fallen diese nicht etwa weg sondern werden zu zusätzlichen "Überhangmandaten", hier liegt ein Problem, schafft man Ausgleichsmandate wäre das Deutsche Wahlrecht eines der fortschrittlichsten, modernsten und demokratischsten weltweit.
Ich hoffe das ist mal verständlich erklärt was am Wahlsystem nicht stimmt und auch meine Meinung zum Ausdruck gebracht, dass wir durch die Verbindung von Majorz- und Proporzprinzip sehr fortschrittlich sind!
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und mit mac wird das wieder schwer nachdem bootcamp runter ist
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Re: Re: Unfähige Saturn/Debitel Mitarbeiter
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Original geschrieben von drueckerdruecker
Was mich erstaunt: Hat doch das tatsächlich erstaunt? Das ist vollkommen normal und immerhin lag die Realität ja maximal ein Drittel neben seinen Aussagen. Immerhin wusste er ja so ungefähr worum es ging. <-;<
Die meisten Mitlesenden dürften die meisten vermeintlichen Fachverkäufer übertreffen. Es könnten ja mal alle einen Anstecker "Freier TT-Verkäufer" tragen und zur gleichen Zeit als Smart Mob in den einschlägigen Fachfachfachfachfachmärkten die Beratung übernehmen. <<-;<
ob es absichtliche täuschung ist keine ahnung, aber bei so vielen modellen und technischen neuerungen können diese mitarbeiter nunmal nicht ihre gesamte(frei)zeit mit fortbildung und lesen/informieren verbringen, gerade bei der bezahlung in diesen jobs.
ist ja nicht nur im mobilfunk, sondern auch im fernsehbereich zum beispiel so, habe aktuell auch probleme mit einem saturn-receiver, geht morgen zurück, aber im internet über den verkäufer lästern muss ich dann trotzdem nicht.
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Original geschrieben von holsten
denk ich mir auch, auf vielen websites gibt es doch auch sprachauswahlen. das ist doch schon etwas recht normales, allerdings habe ich sowas für türkisch noch nicht finden können
naja es ist eine firma in deutschland, wer bei o2 einen vertrag in deutschland abschließt sollte zumindest der deutschen sprache mächtig sein meiner meinung nach. und wenn türkische mitbürger aus bequemlichkeit die seite lieber in ihrer sprache haben dann finde ich das nun man nicht in ordnung, geht es allerdings um seiten deutscher firmen wie rwe oder ähnliches die auch aus dem ausland aufgerufen werden finde ich eine sprachauswahl ok. wer mir nun rechte gedanken vorwirft braucht nicht mit einer antwort zu rechnen.
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Original geschrieben von kopporama
Nein. Handyfan96 meint, dass Demos schon allein deshalb nicht repräsentativ sind, weil nicht immer alle mitmachen können, die auch wollen.
ja so ist das zu verstehen, die möglichkeiten der partizipation sind leider nicht sehr vielfältig in deutschland.
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Original geschrieben von Dwarslöper
Naja, erst behauptest du in den 70ern gab es keine Großdemos gegen KKW's und wenn man das wiederlegt heißt es "die waren aber nicht repräsentativ".
Das ist für mich blanke Polemik, wann waren schon jemals Teilnehmer einer Demonstration repräsentativ für den Rest der Bevölkerung. 
als letztes jahr gegen die studiengebühren demonstriert wurde hätte ich gerne mitgemacht, konnte aber nicht aufgrund von pflichtveranstaltungen und weil ich arbeiten musste, so viel zu der repräsentativität von demos!!!
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also bei der kernfusion muss man den fusionsprozess ständig am laufen halten sonst hört er einfach auf und die mengen anradioaktivem material sind absolut winzig im vergleich zu heute, halbwertszeit auch nur 12 jahre, keine transporte oder endlagerungen mehr nötig, keine gau-gefahr
lest euch mal den wiki-artikel zu fusionsreaktor durch, wenn das ding fertig entwickelt ist redet keiner mehr von sonner oder wind
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Original geschrieben von holsten
kurze frage: gibt es eigentlich einen türkischsprachigen online shop von o2?
edit: oh voll alter thread, sorry....hatte ich nicht gesehen. ich bin über die forensuche drauf gekommen. vielleicht habt ihr trotzdem eine info für mich.
die frage ist schon dreist sollte tatsächlich o2Germany gemeint sein